Das Österreichische Siedlungswerk errichtet Am Rain, nahe der Ziegelhofstraße, ein Dorf in der Stadt aus 8 Wohngebäuden in grüner kinderfreundlicher Umgebung mit 97 Wohneinheiten (Miete bzw. Kaufoption).
Geplante Fertigstellung: Anfang 2027
Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling und die Leitung der PORR Beteiligung und Management GmbH setzen den offiziellen Spatenstich für das neue Zentralberufsschulgebäude in der Seestadt und kennzeichneten damit den Baustart zu diesem innovativen Projekt.
Das neue Schulgebäude zeichnet sich durch eine Freiraumgestaltung aus, die Unterricht im Freien und Erholung ermöglicht. Terrassen fördern den Austausch und unterstützen informelles Lernen. Das Gebäude wurde kleinteilig geplant mit individuellen Vorplätzen zu jedem Cluster und einer Anbindung die Edith-Piaf-Straße und eine Verbindung zum Hannah-Arendt-Park.
Geplanter Ausbildungsstart: 2028
An zwei Wochenende vor Ostern präsentiert sich die gesamte Gartenanlage festlich dekoriert, der Ostermarkt bietet neben regionalen Köstlichkeiten auch kunstvoll gestaltete Osterartikel.
Die Stadtgärtner bereiten ein abwechslungsreiches Programm mit Info, Spielen und Unterhaltung vor.
Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!
Zahlreiche Zierbirnenbäume stehen entlang der Ziegelhofstraße in voller Blütenpracht.
Gegenüber dem Liselotte Hansen Schmidt Bildungscampus in der Sonnenallee 116 startet der Bau einer zweigeschoßigen Stahl-Container Schulerweiterung mit 15 Klassen, Speisesaal, Teamraum sowie Sanitäranlagen.
Geplanter Schulbetrieb ab September 2025.
Seit Jahrzehnten wächst die Bevölkerungszahl im Bezirk, unzählige Wohnbauten entstehen, vielerorts werden Schulbauten ebenfalls errichtet, doch seit den 1970er Jahren ereilt fast jede Schule das Gleiche Schicksal: kurz nach Fertigstellung und Schulstart stellen die Stadtentwickler und Bildungsverantwortlichen fest: die neue Schule ist zu klein und der Schulraum wird durch Anmiete von nahegelegenen Räumlichkeiten, Errichtung von Zubauten und Pavillons oder (ewige) Baracken und Containerklassen erweitert. Wäre es insgesamt nicht kostengünstiger den Bedarf an Schulplätzen VOR der Planung korrekt (großzügiger) zu ermitteln, vor allen wenn in der unmittelbaren Umgebung noch unzählige Wohnbauten projektiert sind?
Bei der weltweiten Erhebung des Londoner Lifestyle-Magazins Time Out
in mehr als 50 Ländern erreichen die Öffis in Wien den zweiten Platz in Europa. Weltweit liegt Hongkong an der Spitze.
Die österreichische Post weitet, nach einer erfolgreichen Testphase in den Bezirken Innere Stadt, Leopoldstadt, Landstraße und Wieden seit Oktober, die Zustellung von Paketen auch auf die Bezirke Josefstadt, Alsergrund, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Brigittenau, Floridsdorf und Donaustadt aus.
Die höheren Gebühren werden durch die Versender übernommen. Die Aufnahme der Sonntagzustellung in den restlichen Bezirken soll kontinuierlich bis zum Sommer erfolgen.
Nach der erfolgreichen Testphase bleibt der Markt in der Seestadt als fixer Wochenmarkt den Bewohnern am Eva-Maria-Mazzucco-Platz erhalten.
Geöffnet: jeweils Freitag 10-18 Uhr
Mit dem Beschluss der neuen Geschäftsordnung bei der 68. Wiener Gemeinderatssitzung soll mehr Transparenz in die Bezirkspolitik Einzug halten. BV-Sitzungen sollen im Livestream übertragen und in der Mediathek abrufbar sein, Protokolle, Anfragen und Anträge sollen ebenfalls digital einsehbar werden.
Durch die Digitalisierung wird die Arbeit der BV, wie bereits auf Gemeindeebene realisiert, papierlos werden und die Dokumentation via DigiPol erfolgen.
Die Donaustadt ist mit etwa 230.000 Bewohner:innen der am stärksten wachsende Bezirk. Diese Menschen benötigen Wohnraum, der attraktiv und leistbar ist. Realisiert werden zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte, teilweise mit privater Finanzierung, so dass die Flächen so eng wie möglich bebaut und maximale Wohnflächen mit minimalem Grünraum geschaffen werden. Die Mischung aus gefördertem Wohnbau und luxuriösen Eigentumswohnungen führt zu Leerstand bzw. Kurzzeitvermietung.
Bei dieser intensiven Besiedelung wird von Politik und Immobilienbrache stets der Vorteil der Donaustadt mit weitläufigen Erholungsräumen hervorgehoben, jedoch verschwinden laufend genau diese weitläufigen oder klein strukturierten Ackerflächen, die das angenehme Klima der Donaustadt ermöglicht haben. Es wird sogar darüber nachgedacht vorhandene Gartenbereiche der alten Siedlungsgebiete zur Nachverdichtung zu nutzen.
Bei all diesen Planungen wird allerdings nicht bedacht, dass die vorhandene und angesiedelte Bevölkerung steigenden Bedarf an Nahversorung mit regionalen Produkten, attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen (auch innerhalb des Bezirks und ans andere Ende von Wien), ärztlicher Versorung mit allen Fachrichtungen in Gehdistanz, Kinder- und Seniorenbetreuung nicht nur privat finanziert u.v.m. hat.
Die politischen Vertreter haben sehr unterschiedliche Ideen, wie sie die Anforderungen an den Klimaschutz und die Bedürfnisse der Bevölkerung erreichen wollen: der Bezirk soll der lebenswerteste bleiben (Umsetzungsideen???), Gartensiedlungen erhalten, Betonflut und Planungschaos eindämmen, Rückzugsgebiete erhalten, Parkchaos und Öffiüberlastung beenden (wie???), Flächenwidmung anpassen, sinnvolle Fußgänger- und Begegnungszonen einrichten, umweltschonende Mobilität attraktivieren, mehr Bäume zur Kühlung der Straßen pflanzen, Hundefreilaufzonen und Radfahrverbot auf der Donauinsel schaffen, mehr Angebote für Jugendliche und mehr Parkplätze realisieren, Radfahrende gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern nicht bevorzugen, bessere Gesundheitsvorsorge und Primärversorgungszentren einrichten.
Ob sich all diese Ideen gemeinsam, ökologisch im Bezirk umsetzen lassen, bleibt abzuwarten.
Tatsache ist (Werte gerundet, Stand 2024):
Arbeiten und wohnen im Bezirk: 21.000 Menschen (Einpendler 50.000, Auspendler 75.000)
Bezirksausgaben: 21 Mio. EUR davon für Straßen & Verkehr 39%, Bildung 29%, Kultur, Jugendliche, Pensionisten 11%
Bevölkerungsentwicklung (2014-2024): +31% (Simmering bzw. Favoriten +18%, Wien +14%)
Hunde: 42 (3 in Wien) pro 1000 Bewohner
Hundeauslauffläche: 12m² (20m² in Wien) pro Hund
Autos: 410 (360 in Wien) pro 1000 Bewohner
Am Lotte-Hass-Weg 2 eröffnet den Klub+ All in Breitenlee, ein moderner und barrierefreier Klubstandort feierlich. Der bisherige Klubstandort am Markweg 88 ist verlassen.
Bei dieser vorgezogenen Wahl (die letzten fand am 11. Oktober 2020 statt) werden 100 Mandate für den Gemeinderat (=Landtag) und 40-60 Mandate pro Bezirk (je nach Einwohnerzahl) vergeben.
Die Zusammensetzung der Gremien entscheidet über die zukünftige Weiterentwicklung der Bezirke bzw. Wien.
Obwohl die SPÖ in der Donaustadt über 7% der Stimmen gegenüber 2020 einbüßt, bleibt Ernst Nevrivy weiterhin Bezirksvorsteher.
Vor 50 Jahren entstand in einer Gemeindewohnung das Seelsorgezentrum in der wachsenden Wohnhausanlage Ziegelhof.
Mit einem Festgottesdienst (10:15) und anschließendem Mittagessen und Festprogramm wird dieses Jubiläum gefeiert.