Siedlung Kriegerheimstätten

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1917
Gründung des Wiener Kriegerheimstättenfonds

Der Wiener Gemeinderat beschließt die Einrichtung des mit 4,5 Millionen Kronen dotierten Fond zur Linderung der Wohnungsnot.

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Herbst 1919
Schrebergärten als Pacht

August Schina, Simon Zegarczuk und Franz Spandl erfahren von der Existanz des Wiener Kriegerheimstättenfonds und erreichen nach unzähligen, langwierigen Amtswegen, dass einige Grundstücke des Fonds in Hirschstetten der Ortsgruppe des Landesverbandes Wien der Kriegsbeschädigten für ein Jahr zur Errichtung von Schrebergärten überlassen werden.

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1920
Plan zur Errichtung von Wohnmöglichkeiten scheitert

Der Wiener Bürgermeister Jakob Reumann lehnt den Entwurf zur selbstständigen Errichtung von Wohnhäusern auf dem Schrebergartengelände ab.

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1920
Neuer Plan zur Errichtung von Wohnhäusern

Franz Spandl entwickelt ein neues Programm zur gemeinsamen Errichtung von Wohnhäusern und erreichte gemeinsam mit seinen Kameraden Zegarczuk und Schina die Bewilligung durch das Kuratorium des Kriegerheimstättenfonds. [mehr...]

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Um 1921
Nahversorgung an der Quadenstraße

Mit der Errichtung der Siedlung Kriegerheimstätten entsteht an der Kreuzung Quadenstraße Zieglehofstraße Murraygasse ein richtiges Einkaufszentrum. [mehr...]

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Um 1921
Milchgeschäft Rath

Frau Rath eröffnet in einer weißen Holzhütte ihr Milchgeschäft.

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17. Jänner 1921
Bauvorbereitung - Kriegerheimstätten

Die Bauvorbereitungen beginnen mit dem Aushub und Durchwerfen von Sand auf dem Schanzengrund - einer alten tw. gemauerten Schanze aus dem Krieg 1866 gegen Preussen, im Bereich Murraygasse/Schrebergasse - 36m³ Sand werden in 190 Arbeitsstunden gewonnen.

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29. Jänner 1921
Schilfgewinnung - Kriegerheimstätten

Für die Stukkatur schneiden 20 Mann, einige davon brusttief im Wasser stehend Schilfrohr, Gesamtarbeitszeit 96 Stunden.

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20. März 1921
Grundsteinlegung - Kriegerheimstätten

Der Bürgermeister Jakob Reumann, der auch Oberkurator des Kriegerheimstättenfonds ist, nimmt die feierliche Grundsteinlegung vor. Er wird dabei unterstützt von Sektionschef Dr. Franz Pauer, Dir. Dr. Sagmeister, Bauinspektor Ing. [mehr...]

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1. Juli 1921
Baukanzlei bekommt Dach - Kriegerheimstätten

Als erstes Gebäude wird die provisorische Kanzlei, Werkstätte und Lager eingedeckt.

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Ende 1921
Erste Siedlungshäuser fertig - Kriegerheimstätten

Die ersten beiden Blöcke der Reihenhäuser in der Spandlgasse werden fertig gestellt und können bezogen werden.

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1922
Quäker unterstützen - Kriegerheimstätten

Agnes Elisabeth Murray setzt sich massiv in Österreich für dien Wiederaufbau ein. Im Namen der englischen Quäkerorganisation Gesellschaft der Freunde unterstützt sie den Wiederaufbau Österreichs mit Geld- und Sachspenden. [mehr...]

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Um 1924
Beleuchtung der Siedlung Kriegerheimstätten

Die Siedlungsgenossenschaft besitzt ein eigenes Stromaggregat zur Beleuchtung der Gassen und Wohnungen. Täglich um 22 Uhr radelt Herr Zipfelmeier zum Schalter in die Murraygasse 2, um die Straßenbeleuchtung abzudehen. [mehr...]

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1928
Siedlung Kriegerheimstätten fertig

In den Jahren 1922 bis 1928 entstehen 192 Siedlungshäuser in der Schrebergasse, im Markweg, an der Quadenstraße und in der Murraygasse. Jede Einheit bestend aus Haus, Hof und Garten und umfaßt ca. 500 Quadratmeter. [mehr...]

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1931
Siedlungsspaltung - Kriegerheimstätten

Durch Zwistigkeiten unter den Siedlern kommt es zur Spaltung der Genossenschaft. Die ersten Siedler - alle samt Invalide, die die Häuser selbst fast ohne fremde Zuwendung errichtet hatten, schließen sich zur Siedlungsgenossenschaft-Invalidenheimstätte zusammen. [mehr...]

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