Neben dem zentralen großen Park entstehen in den Höfen und zwischen den Bauteilen kleine Spielplätze und Sitzgelegenheiten zum Plaudern und Rasten.
Eine Führung der Gebietsbetreuung (GB*) ermöglicht den Baufortschritt im Stadtentwicklungsgebiet aus der Nähe zu erleben:
Der gestaffelte Baubeginn zeigt auf den einzelnen Baufeldern unterschiedliche Baustadien, sodass sich daraus auch verschiedene Fertigstellungstermine / Bezugstermine ergeben. Der Wohnbau auf Bauplatz K (BPL K), gleich bei der U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz, trägt auf der Nordseite bereits eine fertige Fassade. Gegenüber (BPL L) sind der Bauarbeiten noch nicht so weit fortgeschritten und erst das Erdgeschoß mit Fassadenfarbe versehen. Am Fußweg, das Wohngebiet Oberes Hausfeld soll weitgehend autofrei bleiben, nur für die Zufahrt zu den Garagen werden wenige Straßen errichtet, wird mit hellen Betonsteinen gepflastert. Das Wohnhaus angrenzend an den Albert-Schulz-Park sieht schrecht fertig aus.
Langsam nimmt die Quadenstraße ihre endgültige Form als Zubringer zur Gemeindestraße=Stadtstraße an. Beton für mehr als die doppelte ursprüngliche Fahrbahnbreite wird in die einst dörfliche Landschaft gegossen. Dazu kommen noch breite Asphaltflächen für Rad- und Fußwege, von der ehemaligen, groß dimensionierten Spielwiese bleibt nur noch ein schmaler Streifen. Das beschauliche Gässchen neben dem Friedhof wird nun zur Autobahn-Auffahrt ausgebaut.
Ostlich des Feuerwehrspielplatz entsteht seit 2024 ein 11 Hektar großer Erholungsraum. Leider gleicht diese Fläche einer mit Wildkräutern bewachsenen Brachfläche.
Baustart: Sommer 2024
Projektkosten: 2 Mio EUR
Fertigstellung: auf unbestimmte Zeit verschoben
Die wichtige fehlende Verbindung für Radfahrende und Fußgänger zwischen Hirschstetten und Kagran, entlang der Straßenbahnbrücke (Linie 26 und 27) über S2 und Ostbahn zum Gewerbepark, 2024 angekündigt, wird auf Grund notwendiger Einsparungen nun doch nicht errichtet.
Offensichtlich ist die kostenschondene und vorausschauende Planung von Brücken in der Donaustadt recht schwierig: eine zusätzliche Fahrspur gleich beim Bau herzustellen hätte die Gesamtkosten nur gering belastet, im Vergleich zu den Kosten der Errichtung einer neuen Brückenkonstruktion.
Besonders spannend ist das Brückenmanagement in Aspern Nord:
2012 wird die ÖBB/U2-Station Aspern-Nord mit einem Übergang von der Mayredergasse zur Seestadt gebaut.
2015 wird unmittelbar neben dieser Station die Errichtung der Mayrederbrücke für Rad- und Fußverkehr, mit einem zusätzlichen Zugang zu den Bahnsteigen, begonnen.
2024 beginnen die Bauarbeiten zur Straßenbahnbrücke genau neben der bestehenden Mayrederbrücke.
2024 starten die Vorbereitungen zum Bau der Anschlußstelle Seestadt West, mit einer Brücke über Bahn und U-Bahn-Trasse zur Stadtstraße, etwa 150m neben der Straßenbahnbrücke.
Gleich neben dem neuen Wohnprojekt Oberes Hausfeld verschwindet die Stadtstraße im Tunnel Hausfeldstraße und soll via Seestadt an die S1 Richtung Süßenbrunn und den Lobautunnel anschließen.
Richtung Westen, unter der U-Bahn Trasse durch, entsteht ein Verkehrsknoten, um den Bewohnern des Stadtquartiers und den Transporteuren des großen Lagerbetriebs eine optimale Anbindung an die hochrangigen Verkehrsachsen zu ermöglichen. Anschließend verschwindet der Verkehr im Tunnel Emichgasse.
Proteste gegen diese Straße und den Lobautunnel verweisen auf den stetigen Verlust an Lebensqualität im Bezirk und erwarten alternative, nachhaltigere Verkehrskonzepte.
Nahe dem Nelson-Mandela-Platz, zwischen der äußeren U-Bahn-Kurve und der Ostbahn-Trasse (am Buschried) wird das Füllmaterial einer ehemaligen Schottergrube (Bauschutt) ausgehoben und fachgerecht entsorgt. Die Neubefüllung erfolgt mit Aushubmaterial aus der Seestadt (Schotter, Sand, ???).
2200 Wohnungen werden rund um den See in den Projekten LIL-Y am See, Seeterrassen, Seecaré verwirklicht.
Interessierte können bei diesem Projekt gemeinsam mit Biolog*innen die Artenvielfalt vor Ort erforschen.
Anmeldung erforderlich!
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm setzen zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg den Spatenstich für ein hochmodernes Trinkwasserwerk auf der Donauinsel.
Das Wasser wird aus 17 Grundwasser-Brunnen in den Schutzgebieten Donauinsel und Nußdorf entnommen.
Die Aufbereitung des Wassers erfolgt in mehreren Stufen, dabei wird dem Wasser Sauerstoff zugeführt, um gelöste Stoffe abzubauen. Schwebstoffe werden durch Filter entfernt und die Desinfektion erfolgt mittel UV-Licht. Anschließend erfolgt die Einspeisung ins Wiener Trinkwassernetz.
Geplante Ferigstellung: 2030
Projektierte Kosten: 140 Mio Euro