Ein Bauzaun an der Straßenfront verkündet den baldigen Abschluss der Bauarbeiten. Allerdings wirkt das neue Wohnprojekt noch wenig einladend. Von den 20 Wohneinheiten sind noch etwa 2/3 zu haben.
Im Wohnprojekt
Der aufgerissene Teil wird immer breiter, kein Platz für zu Fuss Gehende.
Obwohl der Betrieb der Dampftramway zwischen Floridsdorf und Groß Enzersdorf seit 1922 vollständig auf elektrisch umgestellt ist, bleibt das Betriebsgebäude zur Betankung
der Lok mit Wasser bis Ende der 1960er Jahre am Hirschstettner Platz / an der Hirschstettner Straße erhalten.
Wie lange genau?
Wann wurde es abgerissen?
Wer kann Fotos zur Verfügung stellen?
Winteröffnung in der Gärtnerei Ganger mit gesundem Ganger Gemüse und Obst sowie den Spezialitäten der Bauern in gewohnter Form im Hof.
Schnittblumen, Gestecke und Sträuße sind zum Valentinstag ebenfalls vorbereitet.
Wann: 8 - 16 Uhr
Wo: 22, Aspernstraße 15-21
In der neuen Anlage zwischen Hirschstettner Straße und Krautgarten werden noch Eigentumswohnungen mit Freiflächen sowie Ferienwohnungen mit allem Komfort angeboten. Stellplätze in der Tiefgarage sind bei Bedarf vorhanden. Angenehme Ruhe herrscht in dem, vom Verkehr abgeschirmten, Gartenbereich.
Der Fußgängerübergang bei der Murraygasse ist versperrt, der Zebrastreifen verschwunden, für Schulkinder und zu Fußgehende ist die Kreuzung fast unpassierbar und sehr gefährlich, da mehrere Fahrbahnen gequert werden müssen. Auch die Fahrzeuglenker sind mit den täglich wechselnden Fahrbahnführungen überfordert. Die Grabungsarbeiten erstecken sich von der Murraygasse bis zur Emichgasse, eine Fahrspur, der Gehsteig und ein Teil der Grünfläche sind entfernt. Ein schmaler Holzweg soll Ersatz bieten.
Die Arbeiten an Gehsteig und Fahrbahn erstrecken sich bis zur Spargelfeldstraße und sollen bis September 2026 andauern.
Trotz widrigen Wetterverhältnissen mit sehr feuchtem Nebel versuchen die Landschaftsgestalter die Entstehung der Grünoase zwischen Johann-Jakisch-Weg und Lenzweg voranzutreiben. Zahlreiche Bäume, Spiel- und Sportgeräte lassen die Vielfältigkeit des Parks eranhnen.
Im 2023 fertiggestellten Wohnprojekt nahe dem Badeteich Hirschstetten in der Ziegelhofstraße 70-72 / Edith-Kramer-Weg 11 sind noch freifinanzierte Eigentumswohnungen zu vergeben. Zur Finanzierung stehen verschiedene Optionen zur Wahl.
Weitere Wohneinheiten in anderen Bauprojekten des Stadtentwicklungsgebietes warten ebenfalls auf Nutzung.
Die Donaustadt ist mit etwa 230.000 Bewohner:innen der am stärksten wachsende Bezirk. Diese Menschen benötigen Wohnraum, der attraktiv und leistbar ist. Realisiert werden zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte, teilweise mit privater Finanzierung, so dass die Flächen so eng wie möglich bebaut und maximale Wohnflächen mit minimalem Grünraum geschaffen werden. Die Mischung aus gefördertem Wohnbau und luxuriösen Eigentumswohnungen führt zu Leerstand bzw. Kurzzeitvermietung.
Bei dieser intensiven Besiedelung wird von Politik und Immobilienbrache stets der Vorteil der Donaustadt mit weitläufigen Erholungsräumen hervorgehoben, jedoch verschwinden laufend genau diese weitläufigen oder klein strukturierten Ackerflächen, die das angenehme Klima der Donaustadt ermöglicht haben. Es wird sogar darüber nachgedacht vorhandene Gartenbereiche der alten Siedlungsgebiete zur Nachverdichtung zu nutzen.
Bei all diesen Planungen wird allerdings nicht bedacht, dass die vorhandene und angesiedelte Bevölkerung steigenden Bedarf an Nahversorung mit regionalen Produkten, attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen (auch innerhalb des Bezirks und ans andere Ende von Wien), ärztlicher Versorung mit allen Fachrichtungen in Gehdistanz, Kinder- und Seniorenbetreuung nicht nur privat finanziert u.v.m. hat.
Die politischen Vertreter haben sehr unterschiedliche Ideen, wie sie die Anforderungen an den Klimaschutz und die Bedürfnisse der Bevölkerung erreichen wollen: der Bezirk soll der lebenswerteste bleiben (Umsetzungsideen???), Gartensiedlungen erhalten, Betonflut und Planungschaos eindämmen, Rückzugsgebiete erhalten, Parkchaos und Öffiüberlastung beenden (wie???), Flächenwidmung anpassen, sinnvolle Fußgänger- und Begegnungszonen einrichten, umweltschonende Mobilität attraktivieren, mehr Bäume zur Kühlung der Straßen pflanzen, Hundefreilaufzonen und Radfahrverbot auf der Donauinsel schaffen, mehr Angebote für Jugendliche und mehr Parkplätze realisieren, Radfahrende gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern nicht bevorzugen, bessere Gesundheitsvorsorge und Primärversorgungszentren einrichten.
Ob sich all diese Ideen gemeinsam, ökologisch im Bezirk umsetzen lassen, bleibt abzuwarten.
Tatsache ist (Werte gerundet, Stand 2024):
Arbeiten und wohnen im Bezirk: 21.000 Menschen (Einpendler 50.000, Auspendler 75.000)
Bezirksausgaben: 21 Mio. EUR davon für Straßen & Verkehr 39%, Bildung 29%, Kultur, Jugendliche, Pensionisten 11%
Bevölkerungsentwicklung (2014-2024): +31% (Simmering bzw. Favoriten +18%, Wien +14%)
Hunde: 42 (3 in Wien) pro 1000 Bewohner
Hundeauslauffläche: 12m² (20m² in Wien) pro Hund
Autos: 410 (360 in Wien) pro 1000 Bewohner