Die Wasserqualität ist ausgezeichnet und die Wassertemperatur beträgt derzeit 24°C.
Drei mal pro Saison wird die Wasserqualität vom Labor für Umweltmedizin untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht.
Die Baustoffhandlung Schilowsky zieht ab, der Verkaufsraum ist leer, das Lager geräumt, das Nebengebäude bereits ohne Dach, bald ist alles dem Erdboden gleich.
Jede Menge Bretter und Pfosten gab es einst an der Hirschstettner Straße 63. Vor Ort wurde gesägt und gehobelt bis das passende Stück Holz den Siedler oder Landwirt aus der nahen Umgebung zufrieden stellte. Später wurde das Sortiment der Firma Litschauer um Baustoffe erweitert, es gab Sand und Schotter, Kalk und Zement auch die Lieferung per LKW wurde bald Routine. Der Bedarf stieg immer mehr und ein Fachmarkt für alle Baubelange entwickeltet sich. Mehr als zehn Jahre führte die Familie Schilowsky den Traditionsbetrieb weiter, doch nun wird Neues entstehen ...
Die Baustelle ist mit wenigem Baugerät eingerichtet und der Bauplatz vermessen.
Nun kommt Farbe ins Spiel, der erste Bauteil erstrahlt bereits hell und freundlich und die weiteren werden bald folgen.
Während die mittleren Bauteile schon fast fertig wirken, Balkongeländer und Jalousien montiert werden, sind bei den Bauteilen an der Pirquetgasse und Ziegelhofstraße noch gröbere Arbeiten im Gange.
Wegen Verlegungsarbeiten eines zweiten Gleises ist die Eisenbahnkreuzung Telefonweg gesperrt. Eine beschilderte Umleitung ist eingerichtet, Fußgänger können die provisorische Brücke nutzen.
Änderungen im Fahrplan Aspern Nord - Marchegg sind notwendig und werden online bereitgestellt.
Wegen Bauarbeiten ist die Eisenbahnkreuzung Schafflerhofstraße gesperrt. Eine beschilderte Umleitung ist eingerichtet. Fußgänger müssen zur provisorischen Brücke am Telefonweg ausweichen.
Änderungen im Fahrplan Aspern Nord - Marchegg sind notwendig und werden online bereitgestellt.
Das Basisnetz der 1000 öffentlichen E-Tankstellen ist fertiggestellt. Die Errichtung durch Wien-Energie startete 2017 und soll kontinuierlich verdichtet werden.
Etwa zugelassene 7000 E-Autos teilen sich diese Infrastruktur oder greifen auf private Ladepunkte zurück.
In Wien sind ca. 720.000 PKWs zugelassen, etwa 12% davon sind in der Donaustadt beheimatet.
Die ersten Arbeiten für die GTVS und GTMS im Stadtentwicklungsgebiet Erzherzog-Karl-Straße Süd am U-Bahn-Bogen haben begonnen.
Der Baugrund ist gerodet, der Humus abgetragen und ein Containerdorf als Baubüro eingerichtet. Die ersten Baugruben sind ausgehoben und haben das Grundwasser nach wenigen Metern erreicht.
Der letzte Öffnungstag für das Radio-Cafe in der Argentinierstraße 30a ist angebrochen. Das Cafe muss der Weiterentwicklung des unter Denkmalschutz stehenden Wiener Funkhauses zu einem Campus für Wohnen - Kultur - Wirtschaft weichen. Der neue Eigentümer Rhomberg-Bau errichtet im ersten Ausbauschritt bis Ende 2022 im Bauteil D (samt Dachboden) 21 Wohneinheiten.
Vorläufig wird der Kultur- und Sendebetrieb in den Studios aufrecht erhalten, der sogenannte Kulturtrakt sowie der Peichl-Trakt werden auch weiterhin für kulturelle Aktivitäten genutzt werden.
Die LKW Werkstätte Hofbauer (Franz und Günther Hofbauer Gesellschaft m.b.H.) an der Aspernstraße 33 (DZH) wirkt verlassen.
Wann wurde der Betrieb stillgelegt / abgesiedelt?
Warum?
Die Bundesministerin für Infrastruktur Leonore Gewessler (Grüne) lässt alle Straßenbauprojekte des ASFINAG-Bauprogramms stoppen und auf deren Klimaverträglichkeit prüfen. Die Ergebnisse der Prüfung sollen im Herbst vorliegen.
Davon betroffen sind auch die S1 Süßenbrunn - Groß Enzersdorf, der S1 Lobautunnel, die S1-Spange Aspern und möglicherweise die Stadtstraße.
5000 Teilnehmer ziehen durch die Stadt und machen auf den Klimawahnsinn und die Zerstörung der letzten Donauauen aufmerksam. Zahlreiche Verkehrs- und Klimaexperten fordern eine Mobilitätswende und eine Abkehr von Verkehrspolitik aus den 1970er Jahren.
Das Nordbahnviertel ist eines der größten Stadtentwicklungsgegbiete in Wien. In den nächsten Jahren entsteht nicht nur Wohnraum für mehr als 40.000 Menschen, sondern Lebensraum mit hoher Qualität. Dafür sorgt auch ein neuer Klima-Boulevard auf der Bruno-Marek-Allee mit Grünflächen, Bäumen und breiten Gehsteigen.
Ähnliche Worte sind den Bewohnern des Vorzeigeprojekts Seestadt in Erinnerung. Das Projekt Seestadt wurde 2008 offiziell vorgestellt, die Planungen gehen aber Jahrzehnte zurück, der Start wurde mehrfach verschoben und das Gebiet sollte längst vollständig besiedelt sein.
Bei vielen Bauprojekten ist die Klimaentwicklung bereits berücksichtigt, aber am Gesamtkonzept sind die Veränderungen kaum sichtbar/spürbar. In zahlreichen Wohnungen steigt die Temperatur auf weit über 30°C, die Asphalt- und Betonoberflächen der Flaniermeilen erreichen fast 50°C.
JA es gibt zahlreiche kleine lokale Initiativen, um das Leben in der Stadt erträglich zu machen, aber gleichzeitig werden große Flächen versiegelt, riesige Betonfelder zwischen Wohnbauten angelegt und Schnellstraßen für noch mehr CO2-Ausstoß errichtet.
JA, die als autofreie Seestadt, mit ihren kurzen Wegen, bekommt nun einen Autobahnanschluss. Zahlreiche hochrangige Stadtverantwortliche bestehen darauf, dass Milliarden an Steuergeldern in Projekte investiert werden, die nachweislich die Erderwärmung fördern.
Klimastadtrad Czernohorszky berichtet im Wien-Heute Interview, wie vorbildlich die Klimastrategie der Stadt ist:
... die Seestadt Aspern ist ein gutes Beispiel, wir haben zuerst die U-Bahn geschaffen, mehrere Straßenbahnlinien und einen See und dann mehrere Wohnungen und weiteres ist in Zukunft geplant ... es bringt dem Klima nichts, wenn wir den Schwerverkehr weiterhin durch Wien lassen
... daher ist der Lobautunnel die Lösung.
Obwohl der Amtsführender Stadtrat für Klimaschutz, Umwelt und Demokratie die Seestadt im Juni 2020 zur Dachgleichenfeier des Bildungscampus und zahlreichen weiteren Presseterminen besucht hat, ist ihm nicht aufgefallen, dass es in der Seestadt gar KEINE Straßenbahn gibt. Leider ist auch bei der Reihenfolge der Seestadteröffnungen ein Irrtum passiert: zuerst wurde das IQ-Aspern, dann die U-Bahn eröffnet und später kamen die ersten Bewohner.
JA aber in einem Punkt hat der Stadtrat recht, die Klimaziele (CO2-Neutralität in Wien bis 2040) können nicht erreicht werden, wenn der Schwerverkehr weiterhin durch Wien zieht. Aber ihn genau an der Grenze zum Wiener Stadtgebiet vorbeiziehen zu lassen wird die Erderwärmung auch nicht einbremsen! Ist es wirklich die Aufgabe eines Umwelt- und Klimastadtrates eine mögliche Gefährdung eines Naturschutzgebietes zuzulassen, keine umfassenden Maßnahmen zur Erreichung des Klimaabkommens umzusetzen und stattdessen für die Versiegelung von landwirtschaftlichen Flächen und Autobahnbau einzutreten?
Die MA28 möchte die Arbeitszeiten zur Errichtung der autobahnähnlichen Stadtstraße erheblich ausdehnen, obwohl das Bundesverwaltungsgericht bei den Auflagen zur UVP strenge Richtlinien zum Schutz der Anrainer festgesetzt hat.