Im Zuge der Verlängerung der Franz-Fellner-Gasse und der Errichtung einer Lärmschutzwand wird die Brachfläche zwischen Zugangsweg zu den Stiegen/Gärten der Wohnhausanlage und der künftigen Lärmschutzwand neu gestaltet.
Drei neue Bauprojekte rund um den See werden vorgestellt: der besondere Platz im Zentrum der Seestadt direkt am See erfordert herausragende Architektur mit multifunktionaler Nutzung.
Das Seestadt-Krokodil
besticht am Südufer, beim Hofer-Lebensmittelmarkt, durch einen grün geschuppten Turm mit weiteren Bauteilen für 100 Wohnungen, Büros, Hochgarage und Kinderspielplatz.
An der Nordkante des Sees soll eine Promenade entstehen: PIER 05
bietet mit vier Gebäudeteilen viel Platz zum Leben: Arkaden mit Gastro und Schanigärten, Geschäften und Workingareas sowie Veranstaltungsräume und Wohnbereiche.
Lili am See
setzt die Arkaden direkt am Seeufer fort und schafft 372 Wohnungen, Gastrozone, Pool- und Spielbereiche.
Die Bauarbeiten an der größten Baustelle Wiens - 3,3 Kilometer Gemeindestraße mit 2 Fahrspuren je Richtung und zwei Tunnelbereichen - liegen im Zeitplan und sollen bis 2025 abgeschlossen sein. Die ersten Fahrzeuge sollen nach der Ausgestaltung 2026 die neue Straße (zwischen Seestadt und dem Knoten Hirschstetten A23/S2) nutzen.
Die hohe Inflation und allfällige Lieferverzögerungen könnten die dzt. Planung beeinträchtigen.
Obwohl bereits im Jahre 2002 die Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes vorsah den Bodenverbrauch auf 2,5 Hektar täglich zu begrenzen, ist dieses Vorhaben nicht gelungen. Die Versiegelung in Österreich vernichtet täglich das Fünffache des angestrebten Wertes, meist in Form von fruchtbaren Landwirtschaftsflächen.
Die Revitalisierung von leer stehender Bausubstanz soll dem massiven Bodenfraß entgegenwirken.
Während auf der einen Seite ein Wettbewerb veranstaltet wird Bausünden
in der Landschaft zu finden, möchte der Bundeskanzler noch mehr Beton in und unter Naturschutzgebiete gießen, um die Wirtschaft klimafit in die Zukunft zu führen.
Spatenstich zur dritten Ausbaustufe des Technologiezentrums Seestadt: Ein neues Niedrigenergiehaus tz3 mit 4600m² Büro- und Produktionsflächen für technikaffine Firmen wird errichtet.
Wien wird wieder zur lebenswertesten Stadt gekürt, rühmt sich die grünste Stadt zu sein, hat einen Auwald zu bieten und möchte Klimamusterstad sein. Aber das Betreten vieler Grünflächen wird untersagt, insbesondere in den großen sozialen Wohnbauten der Stadt. Ballspielen ist nur mehr im Käfig erlaubt, der Kinderspielplatz liegt meist weit abseits und Radfahren geht gar nicht im Gemeindebauhof.
Wegen Bauarbeiten zur Errichtung einer Zufahrtsstraße zur Stadtstraße am Knoten Franz-Fellner-Gasse kommt es zu Verkehrsbehinderungen in der Süßenbrunner Straße nahe Hausnummer 40. Der Verkehr im Baustellenbereich wird durch eine provisorische Ampelanlage geregelt.
Geplantes Bauende: 1. September 2023
Die Stadt Wien lädt Interessierte zur Baustellenführung.
Die Durchfahrt durch die Emichgasse ist gesperrt. Die Haltestelle Fritz-Feigl-Weg ist aufgelassen, eine Ersatzstation ist am Contiweg nahe der Ostbahnunterführung eingerichtet.
Im Bereich Guido-Lammer-Gasse kann die Tunnelbaustelle Emichgasse auf einem schmalen Pfad begrenzt durch Bauzäune überquert werden. Damit steht die Verbindung der Siedlungsgebiete Kriegerheimstätten, Neue Siedlung und Stadtrandsiedlung zur S-Bahn-Station Hirschstetten wieder ohne Umweg fußläufig bzw. Rad fahrend zur Verfügung.
Die Sommerferien werden genutzt, um umfangreiche Sanierungsarbeiten durchzuführen.