Stauden, Gräserbeete, große Bäume und Wassernebeldüsen versuchen die Asphalt- und Betonwüste zwischen den modernen Gebäuden abzukühlen.
800.000 EUR investieren die Stadt und die Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 Aspern, um die heißen Betonflächen im Zentrum (nahe der U-Bahn-Station) aufzubrechen.
Seit Jahren warnen Anrainer und Experten, dass der Wasserspiegel in den Senken, Lacken und Kanälen in der Au sichtbar sinkt. Es werden von der Verantwortlichen Gegenmaßnahmen gefordert, indem Wasser künstlich zugeführt wird.
Der Tunnelbau des südlichen U2-Astes beginnt am Matzleinsdorferplatz. Zuerst wird der Startschacht errichtet, so dass sich im Anschluss die Tunnelbohrmaschine ihren Weg Richtung Rathaus bahnen kann. Ab August folgen auch Grabungen vom Rathaus stadtauswärts.
Die ersten Züge auf den beiden Neubaustrecken der Linien U2/U5 sollen 2028 unterwegs sein.
Die Gebietsbetreuung Stadtteilmanagement Berresgasse lädt zu einem vielfältigem Mitmach-Programm rund um das neue Stadtentwicklungsgebiet:
Vögel am Badeteich Hirschstettten - Erkundungsspaziergang mit Wildtierökologin
Radwerkstatt - gemeinsames Frühjahrsservice
Nachbarschaftsfest - ein geselliges Miteinander
Bis 2027 wird das S-Bahn Netz weiter ausgebaut, so dass durch ein neues Zugssicherungssystem auf der Stammstrecke Floidsdorf-Meidling eine Zugsfolge von 2,5 Minuten möglich wird. Auf der S80 ist ein 15-Minuten-Takt geplant.
Das im Vorjahr angekündigte verkehrsoptimierte und klimafreundliche Stadtviertel lässt weiter auf sich warten. Der Baubeginn ist um ein Jahr auf 2023 verschoben.
Die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer Wien wollen des AUS für den Lobautunnel nicht akzeptieren. Sie steben eine gerichtliche Prüfung an, ob der Bau überhaupt abgesagt werden kann ohne geltendes Recht zu verletzen. Außerdem stehen Haftungsfragen und eine Ministerklage im Raum.
Die von der Hirschstettner Straße zum Krautgarten durchgängige, aus mehreren Grundstücken bestehende Baufläche ist von den alten Bauteilen befreit. Nur noch der straßenseitige Bauteil des ehemaligen Wohnhauses (später als Lokal genutzt) an der Hirschstettner Straße 100 ist erhalten geblieben.
Neben all den Baustellen gibt es in Hirschstetten noch ein grünes Feld mit Mohnblumen, angrenzend an den Aupark am Krautgarten.
Das zweite Obergeschoß entsteht. Auch die Garagenzufahrt ist bereits deutlich erkennbar.
Ein Bauzaun ersetzt die Plakatwand, der Grünwuchs ist entfernt und die ersten Aushubarbeiten sind im Gange.
Auf dem etwa 1100 Quadratmeter großem Grundstück werden 40 Wohneinheiten mit Freiflächen, 2 Geschäftslokale und 22 Garagenplätze errichtet.
Die Baugrube ist gesichert und ein Kran ragt empor.
Der Baubetrieb steht still, die Container des Baubüros sind abgesiedelt, das Zufahrtstor am Krautgarten ist geschlossen aber der Kran steht (noch).
Das äußere Erscheinungsbild deutet auf nahen Bezug und baldige Fertigstellung der Arbeiten.
Vier Obergeschoße sind errichtet und deutlich erkennbar ist der Ansatz zur Dachschräge.