3000 Wohnungen und viel Grün versprechen die Stadtplaner auf den ehemaligen fruchtbaren Äckern am ehemaligen Stadtrand von Wien. Ein Teil der neuen Wohnlandschaft ist bereits besiedelt.
Seit geraumer Zeit wird das Angebot der Finanzdienstleister vielerorts ausgedünnt. Waren einst an einem belebten Platz Filialen verschiedenster Banken angesiedelt, um die Kunden von den tollen Dienstleistungen rund ums Konto zu überzeugen, so werden derzeit Filialen komplett geschlossen, das Angebot eingeschränkt (nur eine Kassa mit stark reduzierten Öffnungszeiten oder Selbstbedienung am Automaten und nach Terminvereinbarung Beratungsmöglichkeit), nicht einmal ausreichend Bankomatstandorte werden betreut, um Bargeld für den kleinen Einkauf zu beziehen.
Aus ökonomischer Sicht der Banken ist der Vorgang klar verständlich: der Kunde soll selbst arbeiten, Infrastruktur und Personal kosten Geld, aber die Dienstleistungsgebühren steigen weiter. Dabei wird genau jene Generation an Kunden benachteiligt, die einst für den großen Aufschwung der Bankgeschäfte gesorgt hat, die heute mit dem digitalen Angebot nicht so recht umgehen will/kann bzw. nicht mehr so mobil ist, um eine Reise quer durch den Bezirk zu unternehmen, um ein paar Euro vom Sparbuch zu beheben.
Zum Abschluss der Straßensanierung im Bereich zwischen Gladiolenweg und Maschlgasse präsentiert sich dieser verkehrsberuhigt:
der Gladiolenweg ist nun Einbahn von der Schrebergasse bis zur Späthgasse;
die Luickgasse, Nedbalgasse, Tomschikgasse, Späthgasse sind gekennzeichnete Wohnstraßen mit beschilderten Parkzonen, aber in beide Richtungen zu befahren, ohne Sitzgelegenheiten, ohne Schatten spendenden Bäume
die Einbahn Markweg führt nun (wieder durchgängig) vom Cizekplatz zur Murraygasse;
die Maschlgasse ist (noch) in beiden Richtungen zu befahren, Stellplätze sind derart markiert, dass Kreuzungsbereiche freizuhalten sind, so dass auch größere Fahrzeuge (z.B. Müllsammelfahrzeuge) problemlos einbiegen können.
Dies führt zu neuen Verkehrsflüssen im Grätzl, die mit unzähligen Verkehrsschildern und Markierungen kund getan werden, aber noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmern Beachtung finden ;-)
Die ganze Ackerfläche ist übersät mit rot- und blaumarkierten Holzpflöcken. Vermutlich starten bald die Bauarbeiten zu den geplanten ca. 3500 klimaverträglichen
Wohneinheiten für etwa 9000 Bewohner am Oberen Hausfeld.
Die passenden Hausnummern sind bereits im Wiener Online-Stadtplan eingezeichnet, die Gebäudestruktur am Online-Flächenwidmungsplan erkennbar.
Der Gemeinderat beschließt die Förderung des ÖFB Kompetenzzentrums in der Seestadt in der Höhe von 23 Mio. Euro. Der Bund soll den gleichen Betrag beisteuern.
Der Spatenstich soll im Jänner 2024 erfolgen.
Projektierte Gesamtkosten: EUR 70-75 Mio.
Geplanter Betriebsbeginn: Ende 2025
Die Wiener Förster (MA 49) und wienXtra (MA 13) laden zur herbstlichen Aufforstaktion ein. Unter fachkundiger Anleitung können junge WienerInnen und Familien ein Stück Wald anlegen. Etwa zehntausend heimische Sträucher und Bäume werden auf dem Feld an der Johann-Kutschera-Gasse und Anna-Müller-Straße gepflanzt und sorgen für ein gesundes Klima in Wien.
Anreisetipp: Autobus Bus: 84A von U2 Seestadt oder Aspernstraße bis Haltestelle Johann-Kutschera-Gasse
Seit 2015 begleitet das aspern.mobil.LAB
der TU-Wien die Mobilitätsentwicklung in der Seestadt. Nun gibt es eine neue Anlaufstelle in der Sonnenallee 35, um die Seestädter noch mehr in das Projekt zu integrieren, informieren und motivieren ihre Mobilitätsdaten in das Projekt einzubringen.
Der erste Bauernmarkt, als Ergebnis des Ideenwettbewerbs Nachbarschatz - findet auf der Wiese an der Ecke Berresgasse/Quadenstraße (gegenüber dem Bildungscampus) statt.
Geboten werden regionale Produkte von lokalen Herstellern: Wein, Bier, Kaffee, Gemüse, Wurst, Käse, Imkereiprodukte, Duftöle, Blumen, Kunsthandwerk, ...
jeweils Samstags von 9-14 Uhr
letzter Verkaufstag vor der Winterpause: 2. Dezember