Am Tag vor dem Heiligen Abend werden von einzelnen Bauarbeitern Abschlussarbeiten durchgeführt. Dann wird die Bautätigkeit während der Weihnachtsferien eingestellt. Schlamm und Dreck bleiben zwar auf vielen Gehwegen und Querungen, doch der Lärm macht Pause und so sind ruhige Weihnachtstage in Hirschstetten möglich.
Stockwerk um Stockwerk wächst das Stadtquartier in die Höhe, Baugrube um Baugrube wird mit Beton gefüllt, wenige grüne Flächen finden sich an den Rändern des Baugebietes. Ein zusammengeschobener Berg aus humusreicher Erde bildet die Berres-Terrassen als trennenden Grünlandstreifen zu der Gartensiedlung an der Karl-Bednarik-Gasse am Oberen Ried
.
Im Zuge der Bauarbeiten zur Stadtstraße, kommt es zur Sperre der Süßenbrunner Straße im Bereich der Querung der Stadtstraße.
Die Verlängerung der Franz-Fellner-Straße (ÖAMTC - Dehner - Bauhaus - Jet) verbindet nun die Hirschstettner Straße mit der Süßenbrunner Straße über die geplante Kreuzung mit der Stadtstraße und dient als Umleitungsstrecke für die gesperrte Süßenbrunner Straße nahe Anfanggasse.
Die ersten Arbeiten beginnen: Bauzäune sind am Rande des Fußweges zwischen Niklas-Eslarn-Straße und Seestadtstraße, entlang der Seestadtstraße und gegenüber dem Technologiezentrum über das Feld Richtung Ostbahn (Norden) errichtet. Baucontainer sind zu einem Baubüro aufgestapelt. Der Bewuchs des Bauplatzes und die oberste Humusschichte sind zu einem Wall Richtung Sonnenallee zusammengeschoben. Das Grundstück ist vermessen und zahlreiche Pflöcke dienen der Orientierung.
In Aspern-Nord wird eine zweigleisige Wendeanlage errichtet, damit die Ostbahnstrecke nach Marchegg nicht durch wartende S-Bahn-Garnituren blockiert wird. Die Einführung eines 15 Minuten Intervalls auf der Schnellbahnlinie S80 ab Herbst würde den Streckenabschnitt zu oft und zu lange blockieren.
Die Gemeinden im Marchfeld befürchten, dass mit der Errichtung der Wendeanlage eine Verlängerung des S-Bahn-Betriebs über die Stadtgrenze hinaus in weite Ferne rückt.
Um den Verkehrsfluss auf der Stadtstraße (Gemeindestraße) möglichst kreuzungsfrei zur A23 Süd-Ost-Tangente zu leiten, wird die Süßenbrunner Straße tiefer gelegt und die Stadtstraße überbrückt diese lokale Verkehrsader.
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über die neu errichtete Franz-Fellner-Gasse umgeleitet.
Trotz hoher Inflation und gestiegener Energiepreise, erhöhen die Wiener Linien die Fahrpreise nicht.
Derzeit kosten
1 Semmel 0,65 EUR
1kg Mischbrot ~5,29 EUR
1l Benzin/Diesel ~1,58 EUR
1 Autobahn Jahresvignette 96,40 EUR
1 Fahrschein (Wien einfache Fahrt) 2,40 EUR (im Vorverkauf) 2,60 EUR (im Fahrzeug)
1 Kronenzeitung 2,- EUR
1 Golddukaten (einfach) 231,- EUR
110 Liter Hausmüll entsorgen in Wien 5,25 EUR
1m³ Abwasser entsorgen in Wien 2,35 EUR
1m³ Trinkwasser beziehen in Wien 2,14 EUR
Kurzparkgebühr in Wien 2,50 EUR (pro Stunde)
Rezeptgebühr 7,10 EUR
Die Vorbereitungen zum Abbau der, für den Tunnelbau der Stadtstraße, notwendigen Hilfsbrücke auf der Ostbahnstrecke beginnt. Der Schwerlastkran der Firma Felbermayr ist bereits in Position gebracht. Das riesige Kranfahrzeug schwebt
auf seinen Hydraulik-Stempeln über dem Tunnelbauwerk.
Die auf der Ostbahnstrecke eingesetzten Hilfsbrücken zur Absicherung der Tunnelbaustellen zur Stadtstraße nahe dem Contiweg und der Hausfeldstraße (errichtet im Herbst 2022) werden abgebaut. Der Zugsverkehr zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Raasdorf ist eingestellt, ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Am Beginn der Wiener Semesterferien (Streckensperre), Sonntag Vormittag, wird die Behelfsbrücke nahe der Unterführung Hausfeldstraße ausgehoben.
Unbekannte haben ein Ankündigungsschild im ÖBB-Design nahe der ehemaligen Station Lobau aufgestellt und kündigen zur Freude vieler Anwohner an:
Neuerrichtung S-Bahn Station Lobau
Baubeginn: September 2024
Bauende: Februar 2025
Die ÖBB informieren, dass keine Wiedereinrichtung der Station erfolgen wird.
Nach dem gleichzeitigen Abbau und Abtransport der beiden Behelfsbrücken über die Tunnelbaustellen zur Stadtstraße nahe dem Contiweg und der Hausfeldstraße wird der Bahndamm über dem (an dieser Stelle bereits fertig gestellten) Straßentunnel schichtweise aufgeschüttet, verdichtet, das Gleisbett errichtet und die ursprünglichen, zwischengelagerten Gleise samt Schwellen wieder verlegt. Nur die Oberleitung muss noch korrekt aufgehängt und im Betrieb genommen werden, damit der reguläre Zugsverkehr am Montag (nach den Semesterferien) wieder aufgenommen werden kann.
Lieferengpässe und Teuerung könnten die Fertigstellung verzögern, so dass die Bauarbeiten bis 2027 andauern könnten sagt Stadtstraßen-Sprecher Herwig Keppel.
Ein Drittel der Bauarbeiten ist bereits abgeschlossen. Noch heuer werde die erste Teilstrecke (~250m) zwischen der Anschlussstelle Hirschstetten A23/S2 und der Süßenbrunner Straße fertiggestellt.
Die Süßenbrunner Straße soll im Sommer 2025 wieder durchgehend befahrbar sein.