Im Zuge der Errichtung eines Zwei-Richtungs-Radweges zwischen Donaustadtstraße und Kargraner Platz wird die Wagramer Straße zu einer freundlichen Flaniermeile mit zahlreichen Bäumen, Sträuchern, viel Grün und Aufenthaltsbereichen für Fußgänger ausgebaut. Die Fahrbahnen werden rückgebaut, die Straßenbahnschienen entfernt, um Platz für Menschen statt für Fahrzeuge zu schaffen.
Umbaupläne werden seit vielen Jahrzehnten geschmiedet, viele Gewerbetreibende haben ihre Betriebe bereits geschlossen, der öffentliche Verkehr wurde in den U-Bahn-Tunnel konzentriert, die letzten Reste einer Infrastruktur für nachhaltigen öffentlichen Verkehr wird entfernt, um nun den lange vernachlässigten öffentlichen Raum wieder zu beleben.
Nach der Demontage des defekten Getriebes, der Instandsetzung in Deutschland und dem neuerlichen Einbau geht der Drehmechanismus im Turmcafé wieder in Betrieb und der 360 Grad Panoramablick über Wien kann wieder im Vorbeigleiten bei Kaffee und Kuchen genossen werden.
Schülerinnen und Schüler legen unterstützt von Bezirksvertretern und Stadtpolitik einen Mini Wald
an, um das lokale Stadtklima zu verbessern. Nach der Miyawaki Methode werden verschiedene heimische und klimaverträgliche Sträucher und Bäume auf sehr kompakter Fläche recht dicht bepflanzt.
Zuvor wird der vorhandene Grünwuchs sorgfältig entfernt, der Boden aufbereitet und die Nachsorge durch Bewässerung soll ein rasches Wachstum ermöglichen. Ein Baum ist schon gut zu erkennen.
Das Team des Bezirksmuseums lädt zu den Ausstellungen:
Brückenschlag: Wien-China
und
Modelleisenbahn und andere Raritäten
- eine Zeitreise durch die Eisenbahngeschichte ...
Die Eröffnung erfolgt durch BV Ernst Nevrivy mit musikalischer Untermalung durch die Musikschule Donaustadt.
Geöffnet: 10:30 - 14:00 (sonst zu den Museumszeiten)
Letzter Ausstellungstag: 5. Oktober 2024
Der Baufortschritt der einzelnen Bauteile lässt sich deutlich erkennen: manche haben schon Türen, Fenster, Balkongitter und fertige Fassade, andere müssen sich noch gedulden.
Viele Diskussionen bei der BV-Sitzung beschäftigen sich mit dem Thema Verkehr. Immer wieder stehen sich Umwelt-/Klimaschutz und alte Gewohnheiten/wirtschaftliche Interessen gegenseitig im Weg wie beim Radfahrverbot in der Lobau, neue (überdimensionierte) Verkehrswege durch neue Wohnsiedlungen, neue Radwege und Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine klare Mehrheit sprach sich für eine rasche Umsetzung der Nord-Ost-Umfahrung samt Lobautunnel aus.
Dies widerspricht der Medienkampagne der Klimamusterstadt Wien mit dem Slogen Raus aus dem Asphalt
bzw. wird in der Donaustadt anders ausgelegt. Hier werden Gehwege in Parks aufgebrochen, auf denen Kinder in sicherer Umgebung die ersten Versuche mit Fahrrad, Roller oder Skates wagen können. Gehsteige mutieren zu Abstellflächen für Autos und fruchtbares Ackerland muss Durchzugsstraßen (samt Gewerbeflächen) weichen.
Dabei gibt es in der Donaustadt schon 456km Gemeindestraßen, somit stehen jedem Donaustädter 45m² Verkehrsfläche aber nur 36m² Wohnfläche zur Verfügung.
Die Bezirksbevölkerung wächst rasant, neue Wohngätzel mit tausenden Wohneinheiten entstehen, aber die öffentlichen Verkehrsverbindungen entsprechen einem ländlichen Gebiet mit wenig Einwohnern, besonders ausgedünnt sind die Fahrpläne in den Tagesrandzeiten und in den Spitzenzeiten sind die Verkehrsmittel überfüllt.
Die Wiener Zeitung beleuchtet die von langer Hand geplante Grundstücksübertragung am Oberfeld an Bauträger, die spätere Umwidmung und Wertsteigerung.
Durch die Bauarbeiten zur Stadtstraße in der Emichgasse verschwindet das zuvor sehr belebte Ekazent hinter einer riesigen Lärmschutzwand. Diese hält auch die Kundschaft aus der nahen Wohnhausanlage fern, so dass das Ekazent einen recht verlassenen Eindruck vermittelt.
Die stets rund um das Lokal Pizza Deal
wartenden Kunden und Lieferanten sind verschwunden, das Lokal steht leer.
In den nächsten Tagen wird auch kein Linienbus an der noch vorhandenen Haltestellentafel halten.
Dipl.-Tzt. Thomas Worsch bietet weiterhin seine Dienste an.
Monika Wagner versucht als neue Mieterin im ehemaligen Lokal der Tabak-Trafik mit süßen Leckereien Kundschaft in ihr neues Tortenhäuschen
zu locken.
Im ehemaligen Friseursalon ist der Automatenshop Alladean
eingezogen und bietet Waren aller Art rund um die Uhr an.
In Wistl´s Cafe
werden lokale Neuigkeiten ausgetauscht und Gehörtes diskutiert, z.B. die Kunde über den Abriss des Ekazents nach Abschluss der Bauarbeiten zur Stadtstraße ...
Die Wiener Stadtentwicklungskommission hat für das Gebiet umschlossen von den Straßenzügen: An den alten Schanzen - Hausfeldstraße - Aspernstraße - Contiweg - Ostbahn - U-Bahn Entwicklungsprinzipien festgelegt, um in weitere Folge die Detailplanung mit den lokalen Gegebenheiten abzustimmen und Schwerpunkte zu setzen, dabei sollen bestehende Strukturen in den neuen Stadtteil integriert werden. Auf der Fläche von ca. 110 Hektar soll Wohnen und Arbeiten optimal verbunden werden, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen neu geschaffen werden, die Nahversorgung fußläufig erreichbar sein und ausreichend Grün- und Sportbereiche der Freizeitgestaltung dienen.
Projektiert sind:
5350 Wohnungen für ~12 300 Bewohner
Gewerbestandorte mit ausreichend Arbeitsplätzen
Engmaschiges Wegenetz mit zwei Erschließungsstraßen
Nachhaltige Energieversorgung
Zwei Parks mit einer Gesamtfläche von 10,2 Hektar
Dach- und Fassadenbegrünung
Quartierszentrum als Mittelpunkt des städtischen Lebens
Im Rahmen eines Mediengesprächs im Landwirtschaftsbetrieb Schottenhof in Breitenlee präsentieren Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Wiener Landwirtschaftskammerpräsident Norbert Walter den aktualisierten Agrarstrukturellen Entwicklungsplan (AgSTEP), der seit fast 20 Jahren ein wichtiges Raumordnungsinstrument darstellt.
Für uns als Stadt steht der Erhalt der einzigartigen Wiener Stadtlandwirtschaft im Mittelpunkt. Die dauerhafte Sicherung der landwirtschaftlichen Produktionsflächen innerhalb der Stadtgrenze, ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Wiener Bäuerinnen und Bauern ihre landwirtschaftlichen Produkte in hervorragender Qualität und Vielfalt erzeugen können!
betont Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Außerdem unterstreicht er, dass das Ausmaß der landwirtschaftlich geschützten Flächen sogar in den letzten Jahren zugenommen hat: Es ist erfreulich und ein klares Indiz für die Wirksamkeit dieses Planes, dass trotz unserer wachsenden Stadt das Ausmaß der landwirtschaftlichen Gebiete erhalten und sogar - um 18 Hektar - erweitert werden konnte. 82% der landwirtschaftlichen Nutzflächen Wiens - das entspricht 4.878 ha - konnten im neuen AgSTEP wieder als landwirtschaftliches Vorranggebiet ausgewiesen werden. Damit ist gewährleistet, dass auf den Erhalt dieser Gebiete auch in den kommenden zehn Jahren besonderes Augenmerk gelegt wird.
Wie diese Rechnung mit dem Entstehen großer Stadtentwicklungsgebiete und neuen Verkehrsachsen auf verschwindendem fruchtbaren Ackerland möglich ist, bleibt ein Geheimnis.
An mehreren Stellen / verschiedenen Bauplätzen (?) wird die oberste Humusschicht entfernt.
Die Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Schnellbahnringes in/um Wien, im Koalitionsübereinkommen der SPÖ und den NEOS festgelegt, zeigt auf, dass dieser durch die Teilung in zwei Linien und der Errichtung weniger neuer Haltepunkte (entlang der Donau) machbar und sinnvoll wäre. Eine Umsetzung ist nach Abschluss derzeit laufender Infrastrukturmaßnahmen der ÖBB ab 2032 möglich, indem die S80 (Aspern Nord - Hütteldorf) und S45 (Hütteldorf - dzt. Handelskai) über die Donaulände-Bahn beim Praterkai verbunden werden, aber weiterhin als zwei getrennte Linien mit Umstiegsmöglichkeiten Praterkai und Hütteldorf geführt werden.
Vielleicht wird dieses Projekt sogar weitergedacht und führt zu einem weiteren Lückenschluss auf der (dzt. grünen, noch vorhandenen) Bahntrasse Aspern Nord - Breitenlee - Leopoldau und erschließt das rasant wachsende Siedlungsgebiet.