Nach jahrelangem Graben und ständig neu eingerichteten Umleitungen bei der Kreuzung Hausfeldstraße / Ostbahnbegleitstraße / ÖBB-Unterführung / U-Bahn Hausfeldstraße erfolgt der Tunneldurchstich.
Die Ausgestalltung der Stadtstraße wird auch noch 2027 andauern.
Im 2023 fertiggestellten Wohnprojekt nahe dem Badeteich Hirschstetten in der Ziegelhofstraße 70-72 / Edith-Kramer-Weg 11 sind noch freifinanzierte Eigentumswohnungen zu vergeben. Zur Finanzierung stehen verschiedene Optionen zur Wahl.
Weitere Wohneinheiten in anderen Bauprojekten des Stadtentwicklungsgebietes warten ebenfalls auf Nutzung.
Trotz widrigen Wetterverhältnissen mit sehr feuchtem Nebel versuchen die Landschaftsgestalter die Entstehung der Grünoase zwischen Johann-Jakisch-Weg und Lenzweg voranzutreiben. Zahlreiche Bäume, Spiel- und Sportgeräte lassen die Vielfältigkeit des Parks eranhnen.
Der Fußgängerübergang bei der Murraygasse ist versperrt, der Zebrastreifen verschwunden, für Schulkinder und zu Fußgehende ist die Kreuzung fast unpassierbar und sehr gefährlich, da mehrere Fahrbahnen gequert werden müssen. Auch die Fahrzeuglenker sind mit den täglich wechselnden Fahrbahnführungen überfordert. Die Grabungsarbeiten erstecken sich von der Murraygasse bis zur Emichgasse, eine Fahrspur, der Gehsteig und ein Teil der Grünfläche sind entfernt. Ein schmaler Holzweg soll Ersatz bieten.
Die Arbeiten an Gehsteig und Fahrbahn erstrecken sich bis zur Spargelfeldstraße und sollen bis September 2026 andauern.
Im Wohnprojekt
Der aufgerissene Teil wird immer breiter, kein Platz für zu Fuss Gehende.
Direkt an der Hausfeldstraße zwischen Anni-Haider-Weg und Maria-Emhart-Weg warten noch mehr als 40 hochwertig ausgestattete Wohnungen auf ihre neuen Eigentümer.
Um den Schulkindern ein sichereres Queren der Murraygasse und Quadenstraße im Baustellenbereich zu ermöglichen, werden in der Nacht zwei Zebrastreifen aufgemalt. Verkehrszeichen kennzeichnen die neuen Fußgängerübergänge.
Auch die Bushaltestellen an der Quadenstraße werden (provisorisch) stadtauswärts, nach dem Kreuzungsbereich, verlegt.
Die ersten Wohnungen sind längst besiedelt, nun sind auch die letzten Wohnbauarbeiten abgeschlossen. Noch stehen einige Wohnungen leer auch und Geschäftslokale in den Erdgeschoßzonen sind zu vergeben, aber die Versorgung der Wohnenden wird ständig erweitert. Bäckerei, Lebensmittelmarkt, Kindergärten, einige Ärzte, Apotheke und Lokale haben ihren Platz gefunden. Park und Spielplatz werden gestaltet, frisch gepflanzte Bäume, Sträucher und Grünwuchs müssen sich noch entwickeln . . .
Die am Campus-Projekt beteiligten Religionsgemeinschaften unterzeichnen die Wiener Erklärung zur Zusammenarbeit für den Frieden und deponieren die Zeitkapsel mit dem Dokument im Eckstein zum Campus der Religionen.
Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
nimmt nun (?) die Stadtregierung auch diesen Platz in Angriff. Klimafit und mit viel Grün soll dieser ausgestaltet werden.
Die Station Aspern Nord liegt abseits der Seesatdt umgeben von einem Schotterfeld. Über eine schmale Busspur und einen geschotteren Fuß(Rad)weg wird der Bahnhof erschlossen. Auch an der Rückseite ermöglicht eine Umkerhrschleife für den Bus die öffentliche Anbindung des (internatioalen) Bahnhofs.
Seit dem Brückenbau für den Anschluß der Seestadt an die Stadtstraße und den Neubau der Straßenbahnbrücke für die Verlängerung der Linie 27 wird am Bahhofsvorplatz gegraben. Gleise werden verlegt, Wannen mit Stahlrand vermutlich für neue Schotterbeete betoniert, zahlreiche Busspuren asphaltiert und Stationsplattformen mit Wartehäuschen wachsen aus dem Schotterfeld.
Sieht nicht wie Raus aus dem Asphalt
aus, eher wie Versiegelung einer riesigen Fläche!
Die Stadt Wien nimmt die Umgestaltung zahlreicher Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
nun in Angriff. Mit viel Grün, zahlreichen Bäumen und Sitzgelegenheiten soll den Ankommenden ein klimafreundliches Wien präsentiert werden.
Der Praterstern ist schon saniert, trotzdem überwiegen die versiegelten Flächen und Beschattung an den zentralen Stellen fehlt.
Es ist noch gar nicht so lange her, als die Stadt Wien den Plänen zur Errichtung des Hauptbahnhofes und der Umgestaltung des ganzen Bahngeländes zugestimmt hat. Nun wird wieder alles wieder aufgebrochen.
Spannend wird die Umgestaltung des Franz-Jonas-Platzes in Floridsdorf. Ein paar Bäume sorgen schon jetzt für etwas Schatten. Der Fußgängerstrom von der Schloßhoferstraße mit den Haltestellen der Straßenbahnlinien 25, 26 und 27 findet zu den Hauptverkehrzeiten kaum Platz zwischen den Markthütten und den Schanigärten. Am schmalen Weg von der U-Bahn/S-Bahn zu den vier Straßenbahngleisen und 2 Busspuren, mit Haltestellen der Linien 25, 26, 27, 29A, 29B, 30, 31, 34A sowie Reginalbusse, darf man es nicht eilig haben, denn die Kollonne wälzt sich nur langsam vorwärts.
Fast täglich verkünden die Stadtverantwortlichen wie wichtig ein gesunder Lebensraum mit ausreichend Grünflächen und Bäume sind, auch der (Individual-)Verkehr soll reduziert werden und die Lärmbelastung, Abgase und Autos aus den Wohngebieten verschwinden.
Dazu werden Mini-Parks eröffnet, Schotter-Wiesen-Beete angelegt, Straßen aufgerissen, Gleise und Busspur entfernt und die gleiche Anzahl an Fahrspuren und Parkplätzen wieder errichtet.
Die Wissenschaft belegt seit Jahrzehten, dass die meisten Menschen in kürzerer Fahrzeit mit der Bahn befördert werden können. Ein Blick zurück in der Stadtentwicklungsgeschichte zeigt ganz klar, dass noch mehr Straßen nicht die Lösung der Verkehrsprobleme darstellt: Die Süd-Ost-Tangente sollte in den 1970er Jahren das Stauchaos in Wien lösen. Dies ist nicht gelungen. Der Versuch die Anschlussstellen weiter an den Stadtrand zu verlegen und die Anzahl der Fahrspuren auf der A23 stetig weiter zu erhöhen, hat das Problem auch nicht lösen können. Der Vorschlag der Bunten Vögel der ÖVP zur Gemeinderatswahl 1983 zur Erhöhung der Lebensqualität in Wien ist längst (auch von der ÖVP) vergessen.
Daher wird die Stadtstraße, eine Gemeindestraße ohne Gehsteig und Radweg, aber mit meterhohen Lärmschutzwänden, als neuer Zubringer zur überlasteten A23 errichtet. Diese Straße soll die Wohngebiete und Grätzl vom (Individual-)Verkehr entlasten. Zur Erhöhung der Lebensqualität werden bei der Zufahrt Quadenstraße zahlreiche Bäume gefällt, vorhandene Grünflächen versiegelt, die Straßenbreite von 2 Fahrspuren auf mindestens 4 erweitert und Kreuzungen mit Ampeln geregelt, obwohl im Grätzl weniger Verkehr versprochen wird.
Eine großartige Verbindung stellen die Straßenbahnlinien 26 und 27 dar, eigene Gleisbereiche und Vorrangschaltungen bei den Ampeln sorgen für zügiges Vorankommen. Wann wird das langjährige Versprechen, die Linie 25 bis über die Stadtgrenze bzw. in die Seestadt zu verlängen, eingelöst?
Die U2 ist flott unterwegs und ist sehr gut ausgelastet. Wann fährt endlich jeder Zug in die Seestadt und das Intervall, auch in den Tagesrandstunden, verdichtet?
Mit der Schnellbahnlinie S80 lässt sich der Süden bzw. Westen von Wien sehr rasch erreichen, ohne das Zentrum der Stadt queren zu müssen. Wann wird das Intervall verdichtet, in den 1980er Jahren war dies auch möglich, und die Linie über die Stadtgrenze hinaus verlängert, um Pendler aus dem Marchfeld rasch, staufrei und klimafreundlich in die Stadt zu bringen?
Die Spekulation um Baugrundstücke innerhalb der Wiener Stadtgrenzen ist längst kein Geheimnis mehr. Fast alle Landwirtschaftlichen Flächen wurden bereits vor Jahren den letzten Gärtnern und Bauern abgeluchst. Nach einigen Monaten werden diese in Teilen an Bauvereinigungen, die laut Statuten zum regelmäßigen Schaffen von Wohnraum verpflichtet sind, gewinnbringend weiterverkauft.
Seit der (vorerst unveröffentlichen) Idee bedienen sich dieselben geschäftstüchtigen Investoren an den Feldern in der Nähe
der zukünftigen Verkehrsader.
Durch dieses Niemandland wird nicht nur eine Straße führen, sondern weitläufige Ansiedlungen entstehen (siehe S2 - Wiener Nordrand Schnellstraße - geplant als niveaugleiche Gemeindestraße).
Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, auch für Schwerverkehr, kann (getaktet) in kürzerer Zeit, zuverlässig mehr Transportieren, vernichtet weniger Grundflächen und fährt abgasfrei.