Wien ist die lebenswerteste Stadt, die Bezirksvorstehung wünscht sich, dass die Donaustadt so schön und beliebt bleibt.
Wie ist dies zu erreichen? Klar, die Politik kennt die Antwort: durch umweltbewusste und nachhaltige Planung, Entsiegelung und mehr Grün, modernen und leistbaren Wohnraum, mehr Schatten durch Baumpflanzungen, mehr Bewegungsfreiheit für die Bevölkerung durch Ausbau der Geh- und Radwege.
Doch leider musss die Stadt sparen, denn die vielen eingeholten Expertisen, Personalentscheidungen und Verwaltungsaufgaben haben das Stadtbudget sehr belastet, so dass die langjährigen Vorhaben nun nicht mehr umgesetzt werden können und es eine neuerliche Umgestaltung verlangt:
Der letzte Großenzersdorfer, also die Bim bis Niederösterreich, fuhr 1970. Die neue Straßenbahnlinie 26 (später 25) endet seit 1971 in der Zschokkegasse, doch seit damals wird überlegt diese bis ins Grenzland zu verlängern. Leider zu schwierig eine Lösung zu finden.
Die Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Seestadt erfolgt mit der U-Bahn, die Realisierung begann vor dem Errichten der Wohnhäuser!!! Leider endet der Ausbau mitten in der Seestadt und eine Verlängerung wurde nicht mitgedacht. Doch gleichzeitig, soll der einziehende Bevölkerung die Nutzung von zwei Straßenbahnlinien die Wege im Bezirk ermöglichen. Linie 27 geht im Oktober 2025 in Betrieb, die Linie 25 soll 2032 folgen also 18 Jahre nachdem die ersten Bewohner in der Seestadt ankamen. Das Service der Wiener Linien hat sich seit dem Einzug der ersten Bewohner auch nicht verbessert, denn in den Tagesrandzeiten fährt die U2 immer noch im 15 Minuten Takt, am Vormittag wartet man 10 Minuten.
Durch Planungsänderungen wären die Investitionen in Bahnsteigtüren für die neuartige U5 auf der U2 Strecke nicht notwendig gewesen, dafür wird wegen Sparmaßnahmen der Ausbau und die Inbetriebnahme der neuen U-Bahnstrecke verzögert.
Auch die Investitionen in die Radinfrastruktur muss reduziert werden und so werden billigere und vor allem weniger Radwege errichtet.
Der Bahnhof Aspern-Nord soll den Seestättern die Nutzung des Zugs und S-Bahnverkehrs ermöglichen, doch leider halten nur wenige Züge in der Station und die S-Bahn fährt nur alle 30 Minuten. In den Wohnungsangeboten wird versprochen, man erreiche in 20 Minuten das Stadtzentrum.
Die Stadtstraße wird selbstverständlich weitergebaut, denn diese soll ja die Wohngrätzel vom Verkehr entlasten. Leider werden rund um die Zufahrten z.B. Süßenbrunnerstraße (neues Wohnviertel), Quadenstraße (bestehende Wohnbauten), Oberes Hausfeld (jüngstes Wohnbauprojekt) massive Straßenerweiterungen/-verbereiterungen für weniger Verkehr errichtet. Ist das wirklich nachhaltig?
Vermutlich auf Grund der anhaltenden Kälte, in Verbindung mit der Länge der Schienen, die im Schotterfeld ohne Bogen frei liegen und zu wenigen Dehnungsfugen hat eine Schweißnaht dem Zusammenziehen der Schienen nicht Stand gehalten.
Bis zur Reparatur muss die Straßenbahn diese Stelle langsam passieren.
Nach jahrelangem Graben und ständig neu eingerichteten Umleitungen bei der Kreuzung Hausfeldstraße / Ostbahnbegleitstraße / ÖBB-Unterführung / U-Bahn Hausfeldstraße erfolgt der Tunneldurchstich.
Die Ausgestalltung der Stadtstraße wird auch noch 2027 andauern.
Im 2023 fertiggestellten Wohnprojekt nahe dem Badeteich Hirschstetten in der Ziegelhofstraße 70-72 / Edith-Kramer-Weg 11 sind noch freifinanzierte Eigentumswohnungen zu vergeben. Zur Finanzierung stehen verschiedene Optionen zur Wahl.
Weitere Wohneinheiten in anderen Bauprojekten des Stadtentwicklungsgebietes warten ebenfalls auf Nutzung.
Trotz widrigen Wetterverhältnissen mit sehr feuchtem Nebel versuchen die Landschaftsgestalter die Entstehung der Grünoase zwischen Johann-Jakisch-Weg und Lenzweg voranzutreiben. Zahlreiche Bäume, Spiel- und Sportgeräte lassen die Vielfältigkeit des Parks eranhnen.
Der Fußgängerübergang bei der Murraygasse ist versperrt, der Zebrastreifen verschwunden, für Schulkinder und zu Fußgehende ist die Kreuzung fast unpassierbar und sehr gefährlich, da mehrere Fahrbahnen gequert werden müssen. Auch die Fahrzeuglenker sind mit den täglich wechselnden Fahrbahnführungen überfordert. Die Grabungsarbeiten erstecken sich von der Murraygasse bis zur Emichgasse, eine Fahrspur, der Gehsteig und ein Teil der Grünfläche sind entfernt. Ein schmaler Holzweg soll Ersatz bieten.
Die Arbeiten an Gehsteig und Fahrbahn erstrecken sich bis zur Spargelfeldstraße und sollen bis September 2026 andauern.
Im Wohnprojekt
Der aufgerissene Teil wird immer breiter, kein Platz für zu Fuss Gehende.
Direkt an der Hausfeldstraße zwischen Anni-Haider-Weg und Maria-Emhart-Weg warten noch mehr als 40 hochwertig ausgestattete Wohnungen auf ihre neuen Eigentümer.
Um den Schulkindern ein sichereres Queren der Murraygasse und Quadenstraße im Baustellenbereich zu ermöglichen, werden in der Nacht zwei Zebrastreifen aufgemalt. Verkehrszeichen kennzeichnen die neuen Fußgängerübergänge.
Auch die Bushaltestellen an der Quadenstraße werden (provisorisch) stadtauswärts, nach dem Kreuzungsbereich, verlegt.
Die ersten Wohnungen sind längst besiedelt, nun sind auch die letzten Wohnbauarbeiten abgeschlossen. Noch stehen einige Wohnungen leer auch und Geschäftslokale in den Erdgeschoßzonen sind zu vergeben, aber die Versorgung der Wohnenden wird ständig erweitert. Bäckerei, Lebensmittelmarkt, Kindergärten, einige Ärzte, Apotheke und Lokale haben ihren Platz gefunden. Park und Spielplatz werden gestaltet, frisch gepflanzte Bäume, Sträucher und Grünwuchs müssen sich noch entwickeln . . .
Die am Campus-Projekt beteiligten Religionsgemeinschaften unterzeichnen die Wiener Erklärung zur Zusammenarbeit für den Frieden und deponieren die Zeitkapsel mit dem Dokument im Eckstein zum Campus der Religionen.
Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
nimmt nun (?) die Stadtregierung auch diesen Platz in Angriff. Klimafit und mit viel Grün soll dieser ausgestaltet werden.
Die Station Aspern Nord liegt abseits der Seesatdt umgeben von einem Schotterfeld. Über eine schmale Busspur und einen geschotteren Fuß(Rad)weg wird der Bahnhof erschlossen. Auch an der Rückseite ermöglicht eine Umkerhrschleife für den Bus die öffentliche Anbindung des (internatioalen) Bahnhofs.
Seit dem Brückenbau für den Anschluß der Seestadt an die Stadtstraße und den Neubau der Straßenbahnbrücke für die Verlängerung der Linie 27 wird am Bahhofsvorplatz gegraben. Gleise werden verlegt, Wannen mit Stahlrand vermutlich für neue Schotterbeete betoniert, zahlreiche Busspuren asphaltiert und Stationsplattformen mit Wartehäuschen wachsen aus dem Schotterfeld.
Sieht nicht wie Raus aus dem Asphalt
aus, eher wie Versiegelung einer riesigen Fläche!
Die Stadt Wien nimmt die Umgestaltung zahlreicher Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
nun in Angriff. Mit viel Grün, zahlreichen Bäumen und Sitzgelegenheiten soll den Ankommenden ein klimafreundliches Wien präsentiert werden.
Der Praterstern ist schon saniert, trotzdem überwiegen die versiegelten Flächen und Beschattung an den zentralen Stellen fehlt.
Es ist noch gar nicht so lange her, als die Stadt Wien den Plänen zur Errichtung des Hauptbahnhofes und der Umgestaltung des ganzen Bahngeländes zugestimmt hat. Nun wird wieder alles wieder aufgebrochen.
Spannend wird die Umgestaltung des Franz-Jonas-Platzes in Floridsdorf. Ein paar Bäume sorgen schon jetzt für etwas Schatten. Der Fußgängerstrom von der Schloßhoferstraße mit den Haltestellen der Straßenbahnlinien 25, 26 und 27 findet zu den Hauptverkehrzeiten kaum Platz zwischen den Markthütten und den Schanigärten. Am schmalen Weg von der U-Bahn/S-Bahn zu den vier Straßenbahngleisen und 2 Busspuren, mit Haltestellen der Linien 25, 26, 27, 29A, 29B, 30, 31, 34A sowie Reginalbusse, darf man es nicht eilig haben, denn die Kolonne wälzt sich nur langsam vorwärts.