Platz des Fußballs
soll die Fläche vor dem ÖFB-Campus, in der Seestadtstraße 22, benannt werden, falls der Gemeinderat dem einstimmigen Vorschlag der Bezirksvertretung folgt.
Nachdem die Stadt Wien Bereiche des ehemaligen Verschiebebahnhofs Breitenlee erworben hat, die schon teilweise von der Natur zurückerobert wurden, startet die Stadt - mit massiven Fördermittel der EU - das natürliche Industriegebiet in ein Naturschutzgebiet umzugestalten. Dazu werden invasive Gewächse entfernt, um geschützen Pflanzen und Tieren mehr Raum zur Ausbreitung zu bieten.
Es soll ein Naherholungsgebiet mit Wegen und Aussichtplattformen entstehen, um das Erleben der Besonderheiten der Natur zu ermöglichen.
Projektzeitraum bis Ende 2032
Zahlreiche Experten, Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen und Künstler warnen vor den Folgen für das Naturschutzgebiet Lobau durch die Errichtung eines Autobahntunnels. Die Beeinträchtigung der Umwelt ist bereits bei den beiden sehr kurzen Tunnelbauabschnitten für die Stadtstraße zu erkennen. Klimaschädigung durch Bau und Betrieb, Zersiedelung und Naturzerstörung wären die Folgen, der Ausbau der Öffis reduziert den Bodenverbrauch, verbessert die Luftqualität, reduziert die Lärmbelastung und schafft mehr Lebensqualität.
Kurt Kracher, Barbara Deißenberger und Wilhelm Vranovsky fassen die Schönheit der Lobau und die Folgen der Betonarbeiten in ihrem Musikvideo Retten wir die Lobau
zusammen.
Nahe dem Nelson-Mandela-Platz, zwischen der äußeren U-Bahn-Kurve und der Ostbahn-Trasse (am Buschried) wird das Füllmaterial einer ehemaligen Schottergrube (Bauschutt) ausgehoben und fachgerecht entsorgt. Die Neubefüllung erfolgt mit Aushubmaterial aus der Seestadt (Schotter, Sand, ???).
Der ab 1972 errichtete technische Hochwasserschutz wird von der Bevölkerung als Naherholungs- und Sportgebiet erobert. Präsentiert werden der langwierige Entscheidungsweg zur Errichtung, die komplexe Planungs- und Baugeschichte sowie die soziale Bedeutung in der dichter und heißer werdenden Stadt.
An zwei Wochenende vor Ostern präsentiert sich die gesamte Gartenanlage festlich dekoriert und bietet eine Auswahl an verschiedenen Delikatessen wie etwa Schinken, Speck, Käse, Räucherlachs oder Süßspeisen. Daneben können kunstvolle Osterartikel, kreative Dekorationen und verschiedene Kunsthandwerke erworben werden.
Ein musikalisches Highlight erwartet die Besucher*innen am 4. und 5. April: Die Floraphoniker
verzaubern jeweils von 14 bis 17 Uhr mit den Klängen ihrer einzigartigen Instrumente aus Gartengeräten.
Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linien 26 und 27 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße bzw. Aspern Nord) halten direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!
Auf einem Feld nahe Groß Enzersdorf beginnen die ersten Arbeiten zur Nord-Ost-Umfahrung von Wien, diese umfasst die S1-Teilstrecke Süßenbrunn - Raasdorf (Stadtstraße) - Groß Enzersdorf, weiters den Anschluss zum Tunnel - 8km Lobautunnel - Anschluss in Schwechat an die A4. Dieses Großprojekt soll die Donaustadt insbesonders die Wohngebiete von Verkehr, Lärm und Abgasen entlasten. Allerdings ist diese Prognose sehr schwer vorzustellen, beachtet man die Vorarbeiten z.B. an der Quadenstraße: Der einst schmalen Allee zwischen den Wohngebieten wurden die Bäume gestohlen, die Fahrbahn auf ein Vielfaches verbreitert und ehemalige Grünflächen versiegelt. Ampelanlagen sollen diese neue Verkehrsentlastung koordinieren.
Stadtplaner bemühten sich bereits kurz nach der Donauregulierung 1875, Wien vor allem den nördlichen Bereich und das angrenzende NÖ mittels eines Straßenbauprojekt durch die Lobau zu beleben. Naturschutz war damals kein Thema. Einen weiteren Versuch eine Autobahn Wien - Brünn - Breslau, durch die Lobau zu errichten, scheiterte und bewahrte dadurch die Au.
Die Bezirksvertretung stellt einen Antrag an die Stadt Wien / Wiener Linien die Strecke der Linie 25 ausschließlich mit Niederflur-Zügen zu befahren, da an dieser Strecke zahlreiche Pflege- und medizinische Einrichtungen angesiedelt sind und dies eine wichtige Verbindung zwischen Donaustadt und Floridsdorf darstellt.
Aus dem Rathaus und von den Wiener Linien wird mitgeteilt, dass der Einsatz von älteren Fahrzeugen in ganz Wien gleichverteilt etwa 15% ausmache. Derzeit werden die Abstellflächen im 21./22. Bezirk umgestaltet, so dass in den Remisen auch die barrierefreien Garnituren abgestellt werden können.
2200 Wohnungen werden rund um den See in den Projekten LIL-Y am See, Seeterrassen, Seecaré verwirklicht.
Die Gebietsbetreuung Stadtentwicklung (GB*) lädt ein zur Erkundung des neuen Stadtquartiers an der Hausfeldstraße.
Anmeldung erforderlich!
Eine Führung der Gebietsbetreuung (GB*) ermöglicht den Baufortschritt im Stadtentwicklungsgebiet aus der Nähe zu erleben:
Der gestaffelte Baubeginn zeigt auf den einzelnen Baufeldern unterschiedliche Baustadien, sodass sich daraus auch verschiedene Fertigstellungstermine / Bezugstermine ergeben. Der Wohnbau auf Bauplatz K (BPL K), gleich bei der U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz, trägt auf der Nordseite bereits eine fertige Fassade. Gegenüber (BPL L) sind der Bauarbeiten noch nicht so weit fortgeschritten und erst das Erdgeschoß mit Fassadenfarbe versehen. Am Fußweg, das Wohngebiet Oberes Hausfeld soll weitgehend autofrei bleiben, nur für die Zufahrt zu den Garagen werden wenige Straßen errichtet, wird mit hellen Betonsteinen gepflastert. Das Wohnhaus angrenzend an den Albert-Schulz-Park sieht schrecht fertig aus.
Neben dem zentralen großen Park entstehen in den Höfen und zwischen den Bauteilen kleine Spielplätze und Sitzgelegenheiten zum Plaudern und Rasten.