In jedem Wiener Bezirk gibt es jede Menge zu tun, um den Bezirk zu verschönern und die Wohnsituation noch weiter zu verbessern. Allerdings ist bei Recherchen deutlich geworden, dass die Manschaft der Bezirksvertretenden in allen Wiener Bezirken sehr umfangreich ist, oft im Verborgenen agiert und überdurchschnittlich hohe Gehälter beziehen.
Es wird angeregt die Erfordernisse und Zuständigkeiten der oft unbekannten
Persönlichkeiten zu überprüfen.
In der Donaustadt soll jedenfalls nicht bei den Kindergärten, Schulen und Begrünungsmaßnahmen gespart werden.
Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt, das Wasser fast unbewegt, teilweise mit einer Dünnen Schicht Eis bedeckt. Famlien spazieren mit ihren Kindern, nach langer Nebelzeit, im strahlenden Sonnenschein. Kinder testen ihre neuen Fahrzeuge: Dreirad, Roller, Fahrrad und sind glücklich. Besucher am Nordwestrand beobachten Wasservögel und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen.
Die neu errichtete WC-Anlage glänzt im Sonnenlicht, obwohl man ihr die hohen Kosten für die Errichtung nicht ansieht.
Den Anrainern des Bauprojekts Am Rain zwischen Rautenweg 160/162 und Ziegelhofstraße 213/215 zur Errichtung von ca. 500 geförderte Wohneinheiten fürchten um Beeinträchtigung des Ortsbildes von Breitenlee durch die geplante Gebäudehöhe und ein vermehrtes Verkehrsaufkommen im engen Gassenbereich, durch die Zufahrt zur Tiefgarage, das zur Gefahr für Schulkinder werden könnte. Für die Stadt Wien ist die Planung des Projkets allerdings abgeschlossen und möchte keine Änderungen mehr vornehmen.
Der Fußgängerübergang bei der Murraygasse ist versperrt, der Zebrastreifen verschwunden, für Schulkinder und zu Fußgehende ist die Kreuzung fast unpassierbar und sehr gefährlich, da mehrere Fahrbahnen gequert werden müssen. Auch die Fahrzeuglenker sind mit den täglich wechselnden Fahrbahnführungen überfordert. Die Grabungsarbeiten erstecken sich von der Murraygasse bis zur Emichgasse, eine Fahrspur, der Gehsteig und ein Teil der Grünfläche sind entfernt. Ein schmaler Holzweg soll Ersatz bieten.
Die Arbeiten an Gehsteig und Fahrbahn erstrecken sich bis zur Spargelfeldstraße und sollen bis September 2026 andauern.
Um den Schulkindern ein sichereres Queren der Murraygasse und Quadenstraße im Baustellenbereich zu ermöglichen, werden in der Nacht zwei Zebrastreifen aufgemalt. Verkehrszeichen kennzeichnen die neuen Fußgängerübergänge.
Auch die Bushaltestellen an der Quadenstraße werden (provisorisch) stadtauswärts, nach dem Kreuzungsbereich, verlegt.
Die ersten Wohnungen sind längst besiedelt, nun sind auch die letzten Wohnbauarbeiten abgeschlossen. Noch stehen einige Wohnungen leer auch und Geschäftslokale in den Erdgeschoßzonen sind zu vergeben, aber die Versorgung der Wohnenden wird ständig erweitert. Bäckerei, Lebensmittelmarkt, Kindergärten, einige Ärzte, Apotheke und Lokale haben ihren Platz gefunden. Park und Spielplatz werden gestaltet, frisch gepflanzte Bäume, Sträucher und Grünwuchs müssen sich noch entwickeln . . .
Eltern, Pädagogen und Politik sind sich einig: Kinder und Jugendliche sollen mehr ANALOG lesen! Die Bücheri neben dem Gymnasium war/ist/wäre eine günstig gelegene Anlaufstelle. Doch die provisorische Erhaltung in einem Ausweichquartier nahe dem aktuellen Standort ist nicht finanzierbar, obwohl für die Errichtung des neuen Bauwerks Millionen aufgetrieben werden können.
Also müssen all die Bücher ausziehen. Wohin?
In ein Lager, das keine Kosten verursacht?
Wo sie vergessen werden?
Wosie nicht mehr herauskommen?
In den letzten Jahren sind schon einige Büchereistandorte geschlossen worden, wird dies der nächste sein?
Es bleibt zu hoffen, dass das unter Denkmalschutz stehende Ornamentale Relief
(1971/72) am Stiegenaufgang zur Volkshochschule im Haus der Begegnung von Peter Weihs, am Standort erhalten werden kann.
Oder stürzt es versehentlich um?
Ein Relikt aus längst vergangen Zeiten steht noch in der Wiese neben einem Wohnblock (ehemaligen Gemeidebau).
Teppiche wurden zur Schonung über kostbare (Holz-)Fußböden gelegt und zur Reinigung ins Freie getragen. Über Zäune oder solche Metallgestänge gehängt, wurde der Staub mit dem Teppichkopfer (Pracker) aus dem Gewebe geklatscht. Bis in die 1970er Jahre, gehörten solche Klopfstangen zur Standardausstattung jedes Wohnhauses. Meist im Hof oder im Bereich der Müllsammelstellen angesiedelt, nutzten sie auch Kinder und Jugendliche als Sport- und Klettergerät.