Zwischen gepflegten Siedlungshäusern am Bahnfeldweg erobert die Natur den einstigen Garten. Die Haselsträucher blühen bereits, der Holzzaun ist morsch, die Scheiben in den Fenstern sind gebrochen und vom Gartentor existiert nur mehr der Rahmen. Der ideale Unterschlupf für wilde Stadttiere.
Der Begriff Stadterweiterung impliziert das Wachstum der Stadt. Das Stadtgebiet ist jedoch durch die Landesgrenzen beschränkt, wodurch nur in der Nutzung der vorhandenen Flächen Variationen möglich sind. So werden laufend weite Bereiche landwirtschaftlich genutzter Flächen in Bauland umgewidmet und dem Wohnbau (nicht nur sozialem) bereitgestellt.
Nun betont die Stadt bei der Präsentation des Stadtentwicklungsplanes
für die nächsten Jahre im Sinne von Lebensqualität, Leistbarkeit, sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz sollen keine weiteren Grünräume, abseits der schon bisher definierten, mehr angepatzt
werden. Allerdings sind im Wiener Flächenwidmungsplan schon fast alle unverbaut verbliebenen landwirtschaftlich nutzbaren Flächen mit Bausperren im Sinne der weiteren Stadtentwicklung reserviert (rot gekennzeichnet).
Auf dem Jahrzehnte lang genutzten fruchtbaren Feld, direkt neben der derzeitigen Baugrube zur Stadtstraße und deren zukünftigen Tunnelausfahrten wachsen zahlreiche Wohnbauten mit ihrer Infrastruktur, begrenzt durch die U2-Trasse, heran.
Die Umweltorganisation VIRUS hat beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Beschwerde gegen Wasserrechtliche Genehmigungen auf wiener und niederösterreichischem Gebiet des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) eingelegt. Die entstehende Nachdenkpause, es fehlen noch zahlreiche Bewilligungen, soll für objektive Aufwand-Nutzen-Abwägungen genutzt werden und die aktuelle Politik an notwendige Umweltmaßnahmen erinnern.
Das Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) beantragt beim Europäische Gerichtshof (EuGH) eine Vorabentscheidung zu offenen Fragen im Bundesstraßengesetz (BSIG) aus zoo6.
Eine riesige Baugrube erfordert auf der Hausfeldstraße eine große Umleitungskurve. In der Tiefe wird die Tunneldecke der Stadtstraße abgedichtet.
Westlich der Spargelfeldstraße, links neben dem Baubüro, taucht der Tunnel von der Emichgasse kommend, zwischen zwei Schotterbergen auf, die als Schallschutz dienen sollen. Auch eine Anschlussstelle soll hier entstehen.
Wahlkampf in Wien: unentwegt werden zahlreich Neuerungen und Verbesserungen in der Stadt präsentiert ...
Unter dem Motto The City is Sunken
es lebe Pier 22 soll die Neugestaltung des Donauinselabschnitts bis zur Badesaison abgeschlossen werden.
Die Stadt Wien betont in immer wieder, die Begrünung der Donaustadt. Die Neugestaltung der Wagramer Straße mit der Entfernung der Gleisanlagen, Schaffung von Radweg und Mini-Grün-Flächen soll das Stadtklima retten.
Die Wiederbelebung der Straßenbahn, als lokale Verbindung zwischen Ortsteilen, hätte die ehemalige Einkaufsstraße beleben, Nahversorger anziehen, Kundenfrequenz in den verbliebenen Geschäfte erhöhen und die U-Bahn und den Individualverkehr entlasten können. Stattdessen wird sogar die Busstation der Linie 22A bei der Steigenteschgasse dauerhaft aufgelassen.
(Obwohl seit der Umgestaltung der Wagramer Straße der Bus 22A zwischen Kagran und Kagraner Platz nicht mehr verkehrt, bietet die WienMobil-Website Abfahrtszeiten für die Station Steigenteschgasse ;-)
Am 121. Geburtstag des Österreichischen Fußball-Verbands (ÖFV) findet die Gleichenfeier zum neuen Kompetenzzentrum in der Seestadt Aspern statt. Über 300 Gäste aus den Bereichen Sport, Politik und seitens der Projektpartner nahmen an den Feierlichkeiten teil.
Sonnige Tage bei kühlen Temperaturen laden ein zum Spazieren zwischen frisch gepflanzten Frühlingsblühern und aktiven Kleintieren.
Öffnungszeiten der Sommersaison: jeweils Di-So 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!
In weitem Bogen erklimmen die Gleise der zukünftigen Linie 27 die neue Brücke über die Ostbahn / U-Bahn und setzen in Richtung Seestadt zur Wendeschleife am Nelson-Mandela-Platz vor dem Bahnhof Aspern Nord an. Hier soll auch die Verknüpfung mit der Straßenbahnlinie 25 über Aspern - Stadlau nach Kagran erfolgen.
Stetig rückt der Ausbau der Stadtstraße gegen Osten. Die Brücke über die Ost- und U-Bahn ist deutlich erkennbar. Die bis vor Kurzem wahllos abgeladenen Schottertransporte formieren sich zu Rampen und Böschungen.
Denn die Stadtverwaltung hat festgelegt, dass der Wohnbau in der Seestadt erst fortgesetzt werden darf, nachdem eine hochrangige Straßenanbindung fertig gestellt ist.
Noch wird das Feld zwischen Hausfeldstraße - Stadtstraße - Ostbahn - Aspern Nord - Pfalzgasse landwirtschaftlich genutzt. Wildtiere finden hier Lebensraum, Auslauf und Nahrung obwohl Stadtentwicklungsprojekte und Wohnsiedlungen den Freiraum immer kleiner strukturieren.
Obwohl die Straßenbahngleise in der Berresgasse schon lange liegen und auch die Fahrdrähte schon gespannt sind, lässt die Fahrbahngestaltung noch auf sich warten.
Der ehemalige Feldweg ist für schwere Baufahrzeuge befestigt, Kräne wachsen aus den noch günen Feldern, auf den Bauplätzen nahe der U-Bahn-Trasse sind schon die ersten Hochhäuser zu erkennen.