Obwohl an der Station Lina-Loos-Platz nahe der Franz-Wels-Gasse noch kein Zug der U2 hält, war man bei der nachhaltigen Ausgestaltung der Station sehr kreativ: an der Fahrtrasse oberhalb der zukünftigen Fahrrad-Abstell-Plätze ist eine schmale mehrstufige Trasse mit Jungpflanzen angelegt. Noch ist nicht zu erkennen, ob das Grün die Betonwand oberhalb bewuchern soll, oder ein Pflanzenvorhang den Bereich unter der U-Bahn-Trasse beschatten wird.
Der erste Wohnblock, auf Bauplatz M, direkt am Tunnenportal zur Stadtstraße, scheint mit Fenstern und Fassade nahezu fertiggestellt. Auch die Bauten entlang der U-Bahn-Trasse streben rasch in die Höhe und sind bereits teilweise mit Fenstern versehen.
Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling und die Leitung der PORR Beteiligung und Management GmbH setzen den offiziellen Spatenstich für das neue Zentralberufsschulgebäude in der Seestadt und kennzeichneten damit den Baustart zu diesem innovativen Projekt.
Das neue Schulgebäude zeichnet sich durch eine Freiraumgestaltung aus, die Unterricht im Freien und Erholung ermöglicht. Terrassen fördern den Austausch und unterstützen informelles Lernen. Das Gebäude wurde kleinteilig geplant mit individuellen Vorplätzen zu jedem Cluster und einer Anbindung die Edith-Piaf-Straße und eine Verbindung zum Hannah-Arendt-Park.
Geplanter Ausbildungsstart: 2028
An zwei Wochenende vor Ostern präsentiert sich die gesamte Gartenanlage festlich dekoriert, der Ostermarkt bietet neben regionalen Köstlichkeiten auch kunstvoll gestaltete Osterartikel.
Die Stadtgärtner bereiten ein abwechslungsreiches Programm mit Info, Spielen und Unterhaltung vor.
Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!
Gegenüber dem Liselotte Hansen Schmidt Bildungscampus in der Sonnenallee 116 startet der Bau einer zweigeschoßigen Stahl-Container Schulerweiterung mit 15 Klassen, Speisesaal, Teamraum sowie Sanitäranlagen.
Geplanter Schulbetrieb ab September 2025.
Seit Jahrzehnten wächst die Bevölkerungszahl im Bezirk, unzählige Wohnbauten entstehen, vielerorts werden Schulbauten ebenfalls errichtet, doch seit den 1970er Jahren ereilt fast jede Schule das Gleiche Schicksal: kurz nach Fertigstellung und Schulstart stellen die Stadtentwickler und Bildungsverantwortlichen fest: die neue Schule ist zu klein und der Schulraum wird durch Anmiete von nahegelegenen Räumlichkeiten, Errichtung von Zubauten und Pavillons oder (ewige) Baracken und Containerklassen erweitert. Wäre es insgesamt nicht kostengünstiger den Bedarf an Schulplätzen VOR der Planung korrekt (großzügiger) zu ermitteln, vor allen wenn in der unmittelbaren Umgebung noch unzählige Wohnbauten projektiert sind?
Der aktuelle Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) kündigt eine genaue Prüfung der gegenüber dem Kostenvoranschlag gestiegenen Kosten des Prüfberichts an.
Laut Informationen der Günen, kam es während der Utersuchung zu Änderungen der Verkehrsmodelle, so dass mehrere Varianten geprüft wurden.
Mit dem Beschluss der neuen Geschäftsordnung bei der 68. Wiener Gemeinderatssitzung soll mehr Transparenz in die Bezirkspolitik Einzug halten. BV-Sitzungen sollen im Livestream übertragen und in der Mediathek abrufbar sein, Protokolle, Anfragen und Anträge sollen ebenfalls digital einsehbar werden.
Durch die Digitalisierung wird die Arbeit der BV, wie bereits auf Gemeindeebene realisiert, papierlos werden und die Dokumentation via DigiPol erfolgen.
Die Donaustadt ist mit etwa 230.000 Bewohner:innen der am stärksten wachsende Bezirk. Diese Menschen benötigen Wohnraum, der attraktiv und leistbar ist. Realisiert werden zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte, teilweise mit privater Finanzierung, so dass die Flächen so eng wie möglich bebaut und maximale Wohnflächen mit minimalem Grünraum geschaffen werden. Die Mischung aus gefördertem Wohnbau und luxuriösen Eigentumswohnungen führt zu Leerstand bzw. Kurzzeitvermietung.
Bei dieser intensiven Besiedelung wird von Politik und Immobilienbrache stets der Vorteil der Donaustadt mit weitläufigen Erholungsräumen hervorgehoben, jedoch verschwinden laufend genau diese weitläufigen oder klein strukturierten Ackerflächen, die das angenehme Klima der Donaustadt ermöglicht haben. Es wird sogar darüber nachgedacht vorhandene Gartenbereiche der alten Siedlungsgebiete zur Nachverdichtung zu nutzen.
Bei all diesen Planungen wird allerdings nicht bedacht, dass die vorhandene und angesiedelte Bevölkerung steigenden Bedarf an Nahversorung mit regionalen Produkten, attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen (auch innerhalb des Bezirks und ans andere Ende von Wien), ärztlicher Versorung mit allen Fachrichtungen in Gehdistanz, Kinder- und Seniorenbetreuung nicht nur privat finanziert u.v.m. hat.
Die politischen Vertreter haben sehr unterschiedliche Ideen, wie sie die Anforderungen an den Klimaschutz und die Bedürfnisse der Bevölkerung erreichen wollen: der Bezirk soll der lebenswerteste bleiben (Umsetzungsideen???), Gartensiedlungen erhalten, Betonflut und Planungschaos eindämmen, Rückzugsgebiete erhalten, Parkchaos und Öffiüberlastung beenden (wie???), Flächenwidmung anpassen, sinnvolle Fußgänger- und Begegnungszonen einrichten, umweltschonende Mobilität attraktivieren, mehr Bäume zur Kühlung der Straßen pflanzen, Hundefreilaufzonen und Radfahrverbot auf der Donauinsel schaffen, mehr Angebote für Jugendliche und mehr Parkplätze realisieren, Radfahrende gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern nicht bevorzugen, bessere Gesundheitsvorsorge und Primärversorgungszentren einrichten.
Ob sich all diese Ideen gemeinsam, ökologisch im Bezirk umsetzen lassen, bleibt abzuwarten.
Tatsache ist (Werte gerundet, Stand 2024):
Arbeiten und wohnen im Bezirk: 21.000 Menschen (Einpendler 50.000, Auspendler 75.000)
Bezirksausgaben: 21 Mio. EUR davon für Straßen & Verkehr 39%, Bildung 29%, Kultur, Jugendliche, Pensionisten 11%
Bevölkerungsentwicklung (2014-2024): +31% (Simmering bzw. Favoriten +18%, Wien +14%)
Hunde: 42 (3 in Wien) pro 1000 Bewohner
Hundeauslauffläche: 12m² (20m² in Wien) pro Hund
Autos: 410 (360 in Wien) pro 1000 Bewohner
Am Lotte-Hass-Weg 2 eröffnet den Klub+ All in Breitenlee, ein moderner und barrierefreier Klubstandort feierlich. Der bisherige Klubstandort am Markweg 88 ist verlassen.
Nach den zahlreichen Greenwashing-Aktionen
der Stadtregierung wird nun die im Kreisverkehr endende Sackgasse Franz-Fellner-Gasse durch den beschaulichen Grünbereich, angrenzend an die Kleingartensiedlung am Feuerwehrweg, zur Rothergasse verlängert. Es werden Bäume und Sträucher gerodet, um parallel zum wenige Meter entfernten Ostbahnweg bzw. der Stadlauer Straße einen weiteren Grünbereich als Zubringer zur Stadtstraße und zum Autobahnknoten Hirschstetten zu versiegeln.
Seit dem Einsturz der Straßenfront des ehemaligen Bauernhauses der Familie Mayer an der Hirschstettner Straße erobert die Natur den Bauplatz. Leider sprießt nicht nur das Grün sondern auch die Müllablagerungen am gesamten Grundstück stinken zum Himmel.
Obwohl vor Beginn der Arbeiten versprochen wurde, durch die Deckelbaumethode komme es nur kurzfristig, zur Errichtung der Tunneldecke, zu Einschränkungen und Lärm, die restlichen Arbeiten werden, von oben nicht mehr sichtbar unter Tage erfolgen, bestehen weite Bereiche der Baustelle immer noch. Doch langsam verschwindet der Tunnelbeton unter einer Schotterschicht.
Die Erweiterung des Liselotte Hansen Schmidt Bildungscampus in der Sonnenallee 116 ist im Gange. Gegenüber in der Sonnenallee 125 wird eine 15 klassige Container-Schule samt Nebenräumen errichtet.
Geplanter Schulstart September 2025.
Obwohl die Bauarbeiten an der Hausfeldstraße bereits 3 Jahre andauern ist der Tunnel noch nicht durchgestochen. Die Anwohner müssen sich auf ein weiteres Jahr mit Bauarbeiten einstellen. Nach Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich Ostbahnbegleitstraße / Hausfeldstraße wird der Straßenverlauf wieder verändert. Das links Abbiegen von der Hausfeldstraße Richtung Seestadt ist vorerst nicht möglich.
Die Wendeschleife der zukünftigen Straßenbahnlinien 25 und 27 vor der Station Aspern Nord ist an den Gleisen schon deutlich erkennbar.