An der Ecke Anfanggasse / Fundergasse angrenzend an den ehemaligen Schlosspark der Familie Pirquet und das Hirschstettner Wäldchen sowie in unmittelbarer Nachbarschaft zur, im Bau befindlichen, Stadtstraße entsteht ein Einfamilienhaus mit Garage.
Unter einer dicken Schotterschicht wird der Tunnel versteckt. Die Lärmschutzwände sind abgebaut, freie Sicht wieder möglich und die Oberflächengestaltung kann beginnen.
Die Umgestaltung des Autobahnknotens Hirschstetten mit neu eingerichteten Rampen und dem Verteilerknoten Franz-Fellner-Gasse lässt erahnen mit welchem Verkehrsaufkommen die Straßenplaner rechnen.
Die Abzweigung Richtung Süßenbrunner Straße wird schon jetzt von sehr vielen Fahrzeugen genutzt. Dadurch kommt es zur Entlastung der Hirschstettner Straße und der Ortsdurchfahrt. Dazu war es notwendige weite Bereiche fruchtbaren Bodens zu versiegeln!
Die neue Verkehrsführung erhöht massiv die Fahrzeugdichte in der Süßenbrunner Straße (geplantes Stadtentwicklungsgebiet), Oberfeldgasse (Wohngebiet), Spargelfeldstraße (Wohn- und Erholungsgebiet), Ziegelhofstraße (Wohngebiet) und Quadenstraße (Wohngebiet).
Wo bis vor Kurzem gleich hinter und neben den Glashäusern Korn geerntet wurde, wachsen nun Wohnhäuser empor und Verkehrswege schlängeln sich durch den Untergrund.
Der ehemalige (Bewohner/Miet-)Parkplatz an der Emichgasse mit Zufahrt Kartouschgasse wird wieder hergestellt. Auch an der Oberflächengestaltung von Fahrbahn und Gehweg über dem Tunnel wird gewerkt. Diese Arbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein, bevor mit der Umgestaltung der Quadenstraße zur Anschlussstelle Stadtstraße begonnen wird.
Nach langem Umbau der Wagramer Straße ist die direkte Radverbindung vom Am langen Feld über Praterstraße - Aspernbrücke in die City fertiggestellt.
Zahlreiche Bauprojekte der Stadt Wien werden derzeit mit Beteiligung von privaten Investoren realisiert. Dies soll die aktuellen Baukosten reduzieren und Kooperationen mit den Investoren langfristig ermöglichen. Durch die Signa-Pleite müssten die privat veranschlagten Kosten für das neue (wirklich notwendige?) Bezirksamt von der Stadt bzw. vom Bund getragen werden, um einen Baustop zu verhindern.
Zahlreiche vorhandene WC-Anlagen bei Wiener U-Bahn-Stationen sind gesperrt. In anderen Metropolen werden WC-Anlagen künstlerisch ausgestaltet, so dass diese sogar zu den Touristenattraktionen zählen.
Nachdem vorigen Herbst Wasserrohre entlang der Quadenstraße verlegt, die Künette zugeschüttet, Fahrbahn und Gehweg asphaltiert und frischer Rasen gesät wurde, wird nach wenigen Monaten zwischen Emichgasse und Murraygasse der Grünbereich neben dem Gehsteig wieder entfernt und der Untergrund verdichtet.
Die Verkehrswege sind schon asphaltiert, die Durchfahrt aber noch gesperrt, vermutlich fehlt noch eine dünne Asphaltschichte auf der Fahrbahn, denn zum Altbestand und Radweg besteht noch eine kleine Unebenheit.
Nur wenige Teile der historischen Bausubstanz des ehemaligen Schlosses der Familie Pirquet sind erhalten (Straßenportal samt Nebengebäuden, Kindergarten, Wohntrakt der Pfarre, Schlosskapelle samt östlichem Eckpavillon). Diese Teile wurden 1982 bis 1985 sowie 2020 saniert.
Das Gartenportal blieb bei diesen Arbeiten verschont, das historische schmiedeeiserne Gartentor fand in Makarts Atelier Verwendung und wurde nach dessen Tod von Baron Rothschild erworben.
Nun verfallen langsam die letzten Reste der Gartenmauer mit den beiden Pfeilern des ehemaligen Parktores.
Warum wird der Verfall der historischen Bausubstanz, als Bestandteil der Schutzzone Ort Hirschstetten nicht verhindert?
Warum stehen die Mauerreste samt Figuren NICHT unter Denkmalschutz, obwohl die wesentlich jüngere Kirche und der Pfarrsaal geschützt sind?
Nach Entfernung der hellen Beton-Pflasterung werden Lichtmasten aufgestellt, Verkabelung für Zufahrtskontrolle verlegt und schwarzer Asphalt aufgetragen, der sich im Vergleich zu einem hellen Belag bei Sonneneinstrahlung etwa um 10°C stärker erwärmt. Der schattenspendende Baum am Parkplatz wurde schon vor einigen Jahren entfernt.
Verkehrsminister Peter Hanke spricht sich klar für umweltfreundliche Mobilität aus und möchte die E-Mobilität durch mehr Lade-Infrastruktur fördern. Leider hat die österreichiche Auto(zuliefer)industrie bisher recht wenig in diese Richtung unternommen. Auch beim Neubau von (Gemeinde-)Parkplätzen wird derzeit keine E-Lademöglichkeit geschaffen.
Außerdem möchte er den Umstieg auf die Bahn fördern, indem Bahnstrecken, die von der Bevölkerung geschätzt werden, erhalten und ausgebaut werden.
Daraus ergeben sich gleich einige Fragen fürs Grätzl:
Wann wird die Zugdichte auf der Ostbahn erhöht, die Intervalle der S80 verkürzt, die S80 bis ins Marchfeld verlängert (die Strecke ist vorhanden) und die Station Lobau revitalisiert?
Wann wird endlich jeder U-Bahn-Zug (U1, U2, U6), auch an Tagesrandzeiten, bis zum Streckenende geführt, damit auch jene, die lange arbeiten (müssen), mit den Öffis möglicht rasch nach Hause an den Stadtrand gelangen?
Die Verschalungen zur Herstellung der Fundamentplatten der Erweiterung der BIPA und Billa-Filiale in der Ziegelhofstraße/Pirquetgasse sind vorbereitet und mit Baueisen versehen. Auch am Dach wird gearbeitet.
Geplantes Ende der Arbeiten: Mitte Dezember 2025
Der Asperner See lockt in den Sommermonaten viele Gäste aus anderen Bezirken. Die U-Bahn gleich neben der Bade- und Partymöglichkeit lockt mehr Menschen an den See, als dieser und die Anwonenden vertragen können. Durch Gespräche und Informationen soll ein gutes Miteinander mit allgemein bekannten Verhaltensregeln ermöglicht werden.