Der Fahrplanwechsel bringt zusätzliche Züge im Nacht- und Frühverkehr. An Wochenenden sowie vor Feiertagen fährt die Schnellbahn S80 rund um die Uhr zwischen Hütteldorf und Aspern-Nord im 30 Minuten Takt. Außerdem wird das Frühangebot durch zwei (!) weitere Fahrten je Richtung erweitert.
Mit dem Ausbau der Verbindungsbahn wird ein durchgängiges 15 Minuten-Intervall in Aussicht gestellt.
Bei der medial sehr intensiv beworbenen Fahrplanänderung, die wohl wenigen Nachtschwärmern ein sicheres nach Hause kommen ermöglicht, wird leider vergessen, dass bereits in den 1980er Jahren auf der S80 tagsüber ein 20 Minuten-Intervall realisiert war und zwei Stationen in der Zwischenzeit nicht mehr eingehalten werden. Eine deutliche Verkürzung der Intervalle in den Spitzenzeiten, sowie die Verlängerung der Betriebsstrecke bis ins Marchfeld würde das Angebot für Pendelnde erheblich verbessern und den täglichen klimaschädigenden Stau auf den Einfallsstraßen reduzieren.
Die deeep Tiefengeothermie GmbH, ein Gemeinschaftsprojekt von Wien-Energie und OMV, beginnen, nach Vorbereitung des Bohrplatzes, mit der ersten von drei Bohrungen. Die Pilotbohrung dient der Untersuchung des Formationswassers bez. Temperatur und Zusammensetzung. Dies ist für die weitere Vorgangsweise von Bedeutung. Anschließend werden zwei weitere Bohrungen mit einem Durchmesser von etwa 30 cm durchgeführt. Zuerst senkrecht bis zu einer Tiefe von 1000 Metern, anschließend werden diese abgelenkt, so dass deren Endpunkte in 2600 und 3400 Metern Tiefe etwa 4 km auseinander liegen.
Geplanter Betriebsbeginn: 2028
Ein weiteres Teilstück des Radweges zwischen Siebeckstraße und Steigenteschgasse ist für den Fahrradverkehr freigegeben. Der Ausbau bis Am langen Felde soll im Sommer 2025 fertiggestellt werden.
Nach Grabungen in der Wiese und Errichtung von Laternenmasten geht die Fußwegbeleuchtung nahe dem Wohnhaus (Bauteil 1) der Siedlung Kriegerheimstätten kurz vor Weihnachten in Betrieb. Bisher war nur die Fahrbahn beleuchtet.
Weihnachtlich stehen die Arbeiten kurz still. Die Tunneldecke im Bereich Quadenstraße / Emichgasse ist (teilweise) hergestellt. Auch im Vorgarten
der Blumengärten Hirschstetten ruht die Oberflächengestaltung: eine neue Fahrbahn (mit Parkplätzen?) und nackte Erde bedecken den Betontunnel.
Obwohl der Tunnel im Untergrund erst noch ausgehöhlt werden muss, sprießt an der Oberfläche, der ehemaligen Baugrube das erste Grün.
Die Sackgasse beginnt an einem beschaulichen Grünbereich angrenzend an die Kleingartensiedlung am Feuerwehrweg mit Blick auf das ehemalige Fernheizwerk Donaustadt. Doch der Schein trügt, denn an diesem einsamen Platz betreibt der ÖAMTC seinen Stützpunkt Donaustadt mit der Nähe zur A23, S2 und Hirschstettner Straße.
MyPlace bietet Platz in seinem SelfStorage Lager an und Dehner lädt ein in sein großes Gartencenter mit unzähligen Bäumen, Pflanzen und Zubehör.
Mit der Querung der Hirschstettner Straße endet die Beschaulichkeit und die Franz-Fellner-Gasse öffnet sich zu einem mehrspurigem Asphaltband als Zubringer zur Stadtstraße.
Recht ruhig ist es im Ekazent Emichgasse hinter der riesigen Lärmschutzwand zur Baustelle der Stadtstraße. Verblieben sind nur mehr Wistl´s Cafe
, das Tortenhäuschen
und die Tierarzt-Ordination Thomas Worsch
. Die anderen Geschäftslokale stehen leer.
Eine Oase der Ruhe bildet der Hirschstettner Park mit seinem alten Baumbestand und einem kleinen Spielplatz, auch ein unbebautes Feld Richtung Krautgartensorgt für Weitblick.
Die Investition von 12 Millionen Euro soll die Versorgungssicherheit auch bei ständig ansteigendem Bedarf sicherstellen. Das Umspannwerk in der Böckingstraße (nahe dem OBI-Markt Aspern) wird um eine 20kV-Schaltanlage und einen weiteren Transformator erweitert. Das dreigeschoßige Gebäude mit Gründach erhält auch eine Photovoltaikanlage und soll bis Sommer 2025 fertiggestellt werden. Die Verbindung mit den Umspannwerken Stadlau und Essling erhöht ebenfalls die Versorgungssicherheit.
geplante Inbetriebnahme: Sommer 2026
Das Selfstorage-Unternehmen erweitert sein Angebot am Standort in der Franz-Reitlinger-Gasse 8 (an der A23 Ausfahrt Hermann-Gebauer-Straße) mit zusätzlichem Stauraum in Mietcontainern.
In der Süßenbrunner Straße 62 (Lokal 4 - ehemalige Bäckerei Ströck) bietet Pizza-Hub neben Pizza auch Burger, Pasta, Vegetarisches, Fisch, Salate und Getränke an. Zustellservice wird geboten.
Der neue Flächenwidmungsplan zur Errichtung von etwa 300 Wohnungen am Schrödingerplatz (bis zur Post) und der Parkplatzfläche soll am 21. Jänner beschlossen werden.
Das ganze, am Beginn der 1970er Jahre errichtete, Sichtbeton-Gebäude soll abgerissen werden, da es sich laut BV seit Jahren in einem desolaten Zustand befinde.
Wurde der Immobilie zu wenig Sorgfalt der Nutzenden entgegengebracht?
Wurden Defekte nicht zeitgerecht behoben?
Wurde Sanierungsbedarf bewusst übersehen?
Ist es ökologisch und ökonomisch wirklich gerechtfertigt dieses, im Vergleich zur Wiener Architektur, junge (Amts-)Gebäude abzureißen?
Wird die städtische Bücherei, das Jugendzentrum und die VHS im neuen Gebäude wieder Platz finden?
Es bleibt zu hoffen, dass das unter Denkmalschutz stehende Ornamentale Relief
(1971/72) am Stiegenaufgang zur Volkshochschule im Haus der Begegnung von Peter Weihs, am Standort erhalten werden kann.
Die im Vorfeld der Baustelleneinrichtung beschriebene Deckelbauweise - wo Staub und Lärm im Untergrund bleiben, haben sich wohl viele Anwohnende anders vorgestellt.