Nach der erfolgreichen Testphase bleibt der Markt in der Seestadt als fixer Wochenmarkt den Bewohnern am Eva-Maria-Mazzucco-Platz erhalten.
Geöffnet: jeweils Freitag 10-18 Uhr
Mit dem Beschluss der neuen Geschäftsordnung bei der 68. Wiener Gemeinderatssitzung soll mehr Transparenz in die Bezirkspolitik Einzug halten. BV-Sitzungen sollen im Livestream übertragen und in der Mediathek abrufbar sein, Protokolle, Anfragen und Anträge sollen ebenfalls digital einsehbar werden.
Durch die Digitalisierung wird die Arbeit der BV, wie bereits auf Gemeindeebene realisiert, papierlos werden und die Dokumentation via DigiPol erfolgen.
Die Donaustadt ist mit etwa 230.000 Bewohner:innen der am stärksten wachsende Bezirk. Diese Menschen benötigen Wohnraum, der attraktiv und leistbar ist. Realisiert werden zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte, teilweise mit privater Finanzierung, so dass die Flächen so eng wie möglich bebaut und maximale Wohnflächen mit minimalem Grünraum geschaffen werden. Die Mischung aus gefördertem Wohnbau und luxuriösen Eigentumswohnungen führt zu Leerstand bzw. Kurzzeitvermietung.
Bei dieser intensiven Besiedelung wird von Politik und Immobilienbrache stets der Vorteil der Donaustadt mit weitläufigen Erholungsräumen hervorgehoben, jedoch verschwinden laufend genau diese weitläufigen oder klein strukturierten Ackerflächen, die das angenehme Klima der Donaustadt ermöglicht haben. Es wird sogar darüber nachgedacht vorhandene Gartenbereiche der alten Siedlungsgebiete zur Nachverdichtung zu nutzen.
Bei all diesen Planungen wird allerdings nicht bedacht, dass die vorhandene und angesiedelte Bevölkerung steigenden Bedarf an Nahversorung mit regionalen Produkten, attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen (auch innerhalb des Bezirks und ans andere Ende von Wien), ärztlicher Versorung mit allen Fachrichtungen in Gehdistanz, Kinder- und Seniorenbetreuung nicht nur privat finanziert u.v.m. hat.
Die politischen Vertreter haben sehr unterschiedliche Ideen, wie sie die Anforderungen an den Klimaschutz und die Bedürfnisse der Bevölkerung erreichen wollen: der Bezirk soll der lebenswerteste bleiben (Umsetzungsideen???), Gartensiedlungen erhalten, Betonflut und Planungschaos eindämmen, Rückzugsgebiete erhalten, Parkchaos und Öffiüberlastung beenden (wie???), Flächenwidmung anpassen, sinnvolle Fußgänger- und Begegnungszonen einrichten, umweltschonende Mobilität attraktivieren, mehr Bäume zur Kühlung der Straßen pflanzen, Hundefreilaufzonen und Radfahrverbot auf der Donauinsel schaffen, mehr Angebote für Jugendliche und mehr Parkplätze realisieren, Radfahrende gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern nicht bevorzugen, bessere Gesundheitsvorsorge und Primärversorgungszentren einrichten.
Ob sich all diese Ideen gemeinsam, ökologisch im Bezirk umsetzen lassen, bleibt abzuwarten.
Tatsache ist (Werte gerundet, Stand 2024):
Arbeiten und wohnen im Bezirk: 21.000 Menschen (Einpendler 50.000, Auspendler 75.000)
Bezirksausgaben: 21 Mio. EUR davon für Straßen & Verkehr 39%, Bildung 29%, Kultur, Jugendliche, Pensionisten 11%
Bevölkerungsentwicklung (2014-2024): +31% (Simmering bzw. Favoriten +18%, Wien +14%)
Hunde: 42 (3 in Wien) pro 1000 Bewohner
Hundeauslauffläche: 12m² (20m² in Wien) pro Hund
Autos: 410 (360 in Wien) pro 1000 Bewohner
Am Lotte-Hass-Weg 2 eröffnet den Klub+ All in Breitenlee, ein moderner und barrierefreier Klubstandort feierlich. Der bisherige Klubstandort am Markweg 88 ist verlassen.
Bei dieser vorgezogenen Wahl (die letzten fand am 11. Oktober 2020 statt) werden 100 Mandate für den Gemeinderat (=Landtag) und 40-60 Mandate pro Bezirk (je nach Einwohnerzahl) vergeben.
Die Zusammensetzung der Gremien entscheidet über die zukünftige Weiterentwicklung der Bezirke bzw. Wien.
Obwohl die SPÖ in der Donaustadt über 7% der Stimmen gegenüber 2020 einbüßt, bleibt Ernst Nevrivy weiterhin Bezirksvorsteher.
Der Flohmarkt beim Gewerbepark Stadlau findet jeden Sonntag von 4-14 Uhr auf verschiedenen Parkflächen an der Gewerbeparkstraße statt.
Nach den zahlreichen Greenwashing-Aktionen
der Stadtregierung wird nun die im Kreisverkehr endende Sackgasse Franz-Fellner-Gasse durch den beschaulichen Grünbereich, angrenzend an die Kleingartensiedlung am Feuerwehrweg, zur Rothergasse verlängert. Es werden Bäume und Sträucher gerodet, um parallel zum wenige Meter entfernten Ostbahnweg bzw. der Stadlauer Straße einen weiteren Grünbereich als Zubringer zur Stadtstraße und zum Autobahnknoten Hirschstetten zu versiegeln.
Seit dem Einsturz der Straßenfront des ehemaligen Bauernhauses der Familie Mayer an der Hirschstettner Straße erobert die Natur den Bauplatz. Leider sprießt nicht nur das Grün sondern auch die Müllablagerungen am gesamten Grundstück stinken zum Himmel.
Entlang der Ziegelhofstraße stehen die Kastanienbäume in Blüte. Nahe dem Hofer-Parkplatz stehen zwei besonders schöne (Jung-)Bäume.
Der Parkplatz ist weitgehend verlassen, leider finden nicht alle Einkaufswagen in die Garage zurück. Eine Bildungslücke? ;-)
Mit frischen Trieben präsentiert sich der Eingangsbereich Süd (Quadenstraße 15). Die ehemalige Schmetterlingswiese wird von einer neuen Zufahrtsstraße zu den Werkstätten durchzogen. Eine Rohrbrücke samt Schlauchleitung und Filtercontainer (?) zur Entwässerung (?) des Tunnels der Stadtstraße stört das Frühlingsbild.
Obwohl vor Beginn der Arbeiten versprochen wurde, durch die Deckelbaumethode komme es nur kurzfristig, zur Errichtung der Tunneldecke, zu Einschränkungen und Lärm, die restlichen Arbeiten werden, von oben nicht mehr sichtbar unter Tage erfolgen, bestehen weite Bereiche der Baustelle immer noch. Doch langsam verschwindet der Tunnelbeton unter einer Schotterschicht.
Nach der Erweiterung und Neugestaltung der Filiale an der Quadenstraße 65 werden die Anwohner nicht nur mit frischem Brot und Gebäck verwöhnt, im Cafe und Gastgarten werden auch Bäckerfrühstück, Konditor-Schnitten und hausgemachtes Eis serviert.
Die Erweiterung des Liselotte Hansen Schmidt Bildungscampus in der Sonnenallee 116 ist im Gange. Gegenüber in der Sonnenallee 125 wird eine 15 klassige Container-Schule samt Nebenräumen errichtet.
Geplanter Schulstart September 2025.
Bei dieser Infoveranstaltung der Stadt Wien - Stadtentwicklung wird das Projekt vorgestellt und das Projektgebiet erkundet.
Station 1: Willkommen Am Heidjöchl - Was ist der aktuelle Status des Projekts?
Station 2: Blick ins Projektgebiet - Was wird sich verändern?
Station 3: Leben Am Heidjöchl - Wie wird eine hohe Lebensqualität sichergestellt?
Station 4: Kurze Wege Am Heidjöchl - Wie werde ich mich im neuen Stadtteil fortbewegen?
Treffpunkt: Campus Berresgasse - 22, Scheedgasse 2
Beginn: jeweils zur vollen und halben Stunde von 11-15 Uhr