Der ab 1972 errichtete technische Hochwasserschutz wird von der Bevölkerung als Naherholungs- und Sportgebiet erobert. Präsentiert werden der langwierige Entscheidungsweg zur Errichtung, die komplexe Planungs- und Baugeschichte sowie die soziale Bedeutung in der dichter und heißer werdenden Stadt.
Ein Relikt aus längst vergangen Zeiten steht noch in der Wiese neben einem Wohnblock (ehemaligen Gemeidebau).
Teppiche wurden zur Schonung über kostbare (Holz-)Fußböden gelegt und zur Reinigung ins Freie getragen. Über Zäune oder solche Metallgestänge gehängt, wurde der Staub mit dem Teppichkopfer (Pracker) aus dem Gewebe geklatscht. Bis in die 1970er Jahre, gehörten solche Klopfstangen zur Standardausstattung jedes Wohnhauses. Meist im Hof oder im Bereich der Müllsammelstellen angesiedelt, nutzten sie auch Kinder und Jugendliche als Sport- und Klettergerät.