Waren es gestern noch Kirschblüten, die die Wiesen weiß färbten, so sind es heute dicke Schneeflocken, die Wien in eine weiße Decke hüllen. Eine polare Kaltluftströmung beendet das Frühlingswetter mit fast sommerlichen Temperaturen vor Ostern, ein Temperatursturz bringt Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Wegen der Sperre der Eisenbahnkreuzung Hirschstettner Straße (Aspernstraße) wird nahe dem Contiweg ein provisorischer Bahnübergang errichtet. Damit die Fahrbahn verschwenkt werden kann, musste die AHS Contiweg einen Streifen ihres Garten zur Verfügung stellen.
Im Zuge der Umbauten wurden auch die Wiesenhügel im Schulgarten abgetragen.
Die ersten Hirschstettner Bio-Erdbeeren sind ab 22. Mai bei den Ständen der Familie Radl in der Breitenleer Straße/Süßenbrunner Straße, Biberhaufenweg, Strebersdorferstraße Hirschstettner Straße vis a vis Shell Tankstelle, Seyringerstraße und Siemensstraße erhältlich.
Achten Sie bitte auf das Erdbeerlogo!
Wegen Gleisbauarbeiten ist der Verkehr am Marchegger Ast der Ostbahn zwischen Stadlau und Raasdorf nicht möglich.
Ein Schienenersatzverkehr ist für die Regionalzüge eingerichtet, jedoch kann die Haltestelle Hirschstettner Straße nicht angefahren werden. Schnellzüge werden über Gänserndorf umgeleitet.
Wegen der Errichtung einer Eisenbahnunterführung in der Hirschstettner Straße (Aspern Straße) ist der Bahnübergang für den gesamten Straßenverkehr bis Sommer 2018 gesperrt. Auch Fußgänger und Radfahrer müssen einen mehrere hundert Meter langen Umweg, durch den Park oder über die provisorische Eisenbahnkreuzung nahe dem Contiweg, in Kauf nehmen.
Der Gleislegezug wartet bereits auf seinen Einsatz. Er reicht vom Contiweg bis fast zur Station Hausfeldstraße und hat Schwellen, Schienen und Arbeitsgerät mit. Die Bahnschranken für den provisorischen Übergang ragen bereits in den Himmel und die Hirschstettner Straße trennt ein großer Graben von der Aspernstraße.
Die alten Gleise sind entfernt, die Schwellen gestapelt und der Bahnsteig verlassen. Die beiden Hirschstettner Bahnübergänge nicht benutzbar, die Böschung wird abgetragen, damit das Ersatzgleis verlegt werden kann.
Die Böschung beim alten Bahnübergang Contiweg ist abgetragen, der Bahndamm bei der provisorischen Eisenbahnkreuzung durchbrochen, nun wird Schotter für das Ersatzgleis angeliefert und planiert. Der Gleisbauzug ist schon einsatzbereit.
Nach den Vorbereitungen der letzten Tage kommt der Gleisbauzug in Bewegung. Zuerst fährt er über das vorhandene Gleisende hinaus, die Drehgestelle der ersten Arbeitsmaschine hängen in der Luft. Gestützt auf vier kleine Räder in der Mitte des Kolosses, wird das schwere Gerät über dem Schotter balanciert, ehe der Raupenantrieb auf das Schotterbett gesenkt wird. Die vorbereiteten Schienen werden vor den Arbeitszug gezogen. Zentimeterweise bewegt sich der Zug vorwärts, begradigt noch das Schotterbett bevor die Schwellen, im richtigen Abstand aufgelegt werden.
Die vorbereiteten Schienen werden von der Gleisbaumaschine in die richtige Position gebracht und mit Laschen verbunden, so dass sie später verschweißt werden können. Während der Zug langsam weiter fährt werden die Schienen perfekt in die Halterungen der Schwellen gelegt.
Beim provisorischen Bahnübergang werden nur kurze Schienenstücke auf Holzschwellen montiert bevor ein langer Schienenstrag vor dem Arbeitszug ausgelegt wird.
Der Raum zwischen den Schwellen wird mit Gleisschotter verfüllt, die Stopfmaschine verdichtet die Füllung, das Gleisbett wird noch optimal gestaltet und anschließend überschüssige Steine abgekehrt.
Der provisorische Bahnübergang nahe dem Contiweg wird geteert.
Die Züge verkehren am Ersatzgleis und der provisorische Bahnübergang nahe dem Contiweg kann bereits übersetzt werden. Die Zeit der langen Umwege kann bis zum Rückbau 2018 vergessen werden.
Schon erobert das erste Grün den neuen Bahndamm. Bedrohlich nahe ist er an die Wohnhäuser gerückt. Durch die fehlenden Bäume und Büsche ist die Lärmbelastung durch die Bahn wesentlich höher als früher. Bis zur Quadenstraße sind die Fahrgeräusche der Züge zu vernehmen.
Nun ist auch das letzte Angebot in der kleinen Ladenzeile am Jakob-Bindel-Platz Geschichte. Der kleine Verkaufsraum ist leer, die Firmenschilder sind abmontiert. Von vier Geschäftlokalen bleiben zwei leer zurück. In die beiden anderen ist der Kindergarten eingezogen.
Die Nahversorgung bleibt auf der Strecke. Wo werden die Schul- und Kindergartenkinder nun ihre Jause besorgen?