Die meisten Anrainer der Hausfeldstraße haben sich vor langer Zeit mit viel Arbeit und finanziellem Aufwand ein kleines Reich am Rande der Stadt geschaffen. Sie mussten das Leben am Land ohne Einkaufsmöglichkeiten und geringes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln erst lernen. Doch bald wurde die Ruhelage in die Stadt integriert und zahlreiche Baustellen entstanden: U-Bahn, Seestadt u.v.m.
Nun wird wieder gebaut, Tag und Nacht raubt Lärm der Großbaustelle zur Stadtstraße den erholsamen Schlaf. Aber es soll weiter gehen und tausende neue Wohnungen sollen an der Hausfeldstraße entstehen, die sicherlich auch neuen Verkehr auf den Straßen zur Folge haben.
Die Ostbahnstrecke nach Marchegg ist unterbrochen, die Gleise abgebaut, der Gleisschotter entfernt und ein Teil des Bahndammes abgetragen. Nun kommen die bereits 2018 errichteten Brückenfundamente wieder zum Vorschein. Auf diesen Vorarbeiten kann nun aufgebaut werden.
Während auf der neuen Behelfsbrücke die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs nach Marchegg vorbereitet wird, graben Bagger bereits das Erdreich unter der Brücke weg. LKWs bringen das Abbruchmaterial auf der Baustraße südlich der Bahnstrecke zur zukünftigen Stadtstraße, wo genau auf der Trasse ein riesiger Berg aufgeschüttet wird.
Die Behelfsbrücken sind auf den bereits bestehenden Brückenköpfen aufgelegt. Nun müssen die einzelnen Teile noch miteinander verschraubt werden, sichere Fußwege geschaffen werden und die Gleise und Oberleitung wieder hergestellt werden.
Gleichzeitig arbeiten unter der Brücke bereits die Bagger und graben das Erdreich weg. LKWs bringen das Abbruchmaterial auf der Baustraße südlich der Bahnstrecke zur zukünftigen Stadtstraße, wo genau auf der Trasse ein riesiger Berg aufgeschüttet wird.
Nach einem Jahr lösen die Aktivisten das Klimacamp Lobau bleibt
im Schlosspark in der Anfanggasse auf. Die Zelte werden abgebaut und die Grünfläche geräumt, um notwendige Baumpflege durch die Stadtgärtner zu ermöglichen. Aber der Protest gegen klimaschädiche Stadtentwicklung geht weiter.
Die Absperrbänder der Stadt sind geblieben, dringende Baumpflegearbeiten sind für das ungeschulte Auge nicht zu erkennen, die Wiese wächst wieder auf kahlen Stellen und ein narrischer Kastanienbaum
trägt zahlreiche Blüten auf den fast blattlosen Ästen.
Fridays for Future und zahlreiche Umweltschutzinitiativen weisen darauf hin, dass es höchste Zeit ist aktiv die Zukunft zu sichern statt weiter die Erderwärmung anzufeuern!
Treffpunkt: 13:00 Bahnhof Wien Mitte / Landstraße
Route: Ring - Kai - Ring - Heldenplatz
Abschluss: 16:30 Heldenplatz
Der Durchbruch ist geschafft, der 2018 neu errichtete Bahndamm ist abgegraben und die Behelfsbrücke für die Marchegger Ostbahn liegt gut auf den bis jetzt verborgenen Brückenpfeilern.
Nördlich der Bahn werden die Tiefbohrungen fortgesetzt. Der Verlauf der Fernwärmeleitung ist an dem Betonhügel entlang der Guido-Lammer-Gasse gut zu erkennen. Auch verschiedene Kabel, die unter dem Gehsteig verborgen waren sind freigelegt.
Fast unbemerkt gehen die Arbeiten an der Hausfeldstraße zwischen der U-Bahn und Bahntrasse voran. Es wird gebohrt, gegraben und Aushubmaterial weggeschafft.
Noch stehen zahlreiche Bäume auf dem ca. 1800 Quadratmeter großen, naturbelassenen, hinter einem Wellblechzaun verstecken, Grundstück an der Quadenstraße. Das Gebiet ist als Wohngebiet Bauklasse 1 mit einer Bauhöhe von bis zu 9 Metern am Online-Flächenwidmungsplan der Stadt Wien ausgewiesen.
Die Glorit-Werbung am Zaun lässt eine Umgestaltung des Grundstücks erwarten.
Die Grabungen im Bereich der provisorischen Ostbahnbrücke gehen weiter, das Kanalrohr zwischen dem neuen Pumpwerk in der Spandlgasse und der Anschussstelle Richtung Contiweg ist neu verlegt, jede Menge Baustahl und Beton werden im Untergrund versenkt um Tunnelwände zu bilden und Deckenelemente zu tragen.
Für Fußgänger und Radfahrer ist kein Queren des Baustellenbereichs möglich, nur eine weitläufige Umleitung durch die Schrebergasse ermöglicht den Weg an der Ostbahn fortzusetzen.
Auch südlich der Ostbahntrasse versperren Bauzäune den Weg. Wo im Frühjahr noch Radieschen und junges Gemüse für die Wiener Märkte geerntet wurde, bereiten Silos und Mischanlagen den Cocktail zur Verfestigung und Abdichtung des Untergrundes.
Laut Auskunft des BV Nevrivy wird die Anschlussstelle errichtet. Der Zubringer (Verlängerung der Lavaterstraße) wird durch das Stadtentwicklungsgebiet Hausfeld zur Stadtstraße führen.
... und weil die Süd-Ost-Tangente längst überlastet ist, die Stadtstraße aber gebaut wird, muss auch der Lobautunnel gebaut werden.
Neben Wohn- und Gewerbeangeboten werden nun auch kleinere Einheiten für flexible Nutzung im erschwinglichem Rahmen in der Seestadt mit idealer Verkehrsanbindung geboten.
Längst Geschichte ist der Markt am Genochplatz. Damals hat sich das Kaufverhalten der Anrainer, meist älterer Generation, verändert, so dass die Kundschaft ausblieb. In der Zwischenzeit wurden zahlreiche Wohnbauten errichtet, die junge Generation achtet mehr auf Regionalität der Produkte und vermisst einen passenden Marktplatz in ihrer Wohnnähe. Nun fehlen die Standler.
Rabenhof-Feeling bringen die Kabarett-Stars, wie Maschek, Katharina Strasser, Steermann/Grissemann, Andreas Vitásek, u.a., des Rabenhof-Theaters in dieser Saison in die neue Kultur-Location Kulturgarage in der Seestadt.