Seit geraumer Zeit wird das Angebot der Finanzdienstleister vielerorts ausgedünnt. Waren einst an einem belebten Platz Filialen verschiedenster Banken angesiedelt, um die Kunden von den tollen Dienstleistungen rund ums Konto zu überzeugen, so werden derzeit Filialen komplett geschlossen, das Angebot eingeschränkt (nur eine Kassa mit stark reduzierten Öffnungszeiten oder Selbstbedienung am Automaten und nach Terminvereinbarung Beratungsmöglichkeit), nicht einmal ausreichend Bankomatstandorte werden betreut, um Bargeld für den kleinen Einkauf zu beziehen.
Aus ökonomischer Sicht der Banken ist der Vorgang klar verständlich: der Kunde soll selbst arbeiten, Infrastruktur und Personal kosten Geld, aber die Dienstleistungsgebühren steigen weiter. Dabei wird genau jene Generation an Kunden benachteiligt, die einst für den großen Aufschwung der Bankgeschäfte gesorgt hat, die heute mit dem digitalen Angebot nicht so recht umgehen will/kann bzw. nicht mehr so mobil ist, um eine Reise quer durch den Bezirk zu unternehmen, um ein paar Euro vom Sparbuch zu beheben.
Die ganze Ackerfläche ist übersät mit rot- und blaumarkierten Holzpflöcken. Vermutlich starten bald die Bauarbeiten zu den geplanten ca. 3500 klimaverträglichen
Wohneinheiten für etwa 9000 Bewohner am Oberen Hausfeld.
Die passenden Hausnummern sind bereits im Wiener Online-Stadtplan eingezeichnet, die Gebäudestruktur am Online-Flächenwidmungsplan erkennbar.
Seit 2015 begleitet das aspern.mobil.LAB
der TU-Wien die Mobilitätsentwicklung in der Seestadt. Nun gibt es eine neue Anlaufstelle in der Sonnenallee 35, um die Seestädter noch mehr in das Projekt zu integrieren, informieren und motivieren ihre Mobilitätsdaten in das Projekt einzubringen.
Die Stadt Wien beauftragt ein Büro für Leerstandsaktivierung das denkmalgeschützte Gebäude samt Garten einer Belebung zuzuführen.
Liegenschaftsdaten:
Fläche gesamt: 305 m² Nutzfläche zzgl. Keller – Grundstück gesamt 3 143 m²
Ausstattung: Sanitäranlagen, Wasseranschlüsse, Licht, Strom (kein Elektrobefund), Anschlussmöglichkeit für zwei Kaminöfen
Der Gemeinderat beschloss gemeinsam mit dem Verkehrsverbund-Ost-Region (VOR) und den Bund eine Verlängerung des Verkehrsdienstvertrages mit der ÖBB um weitere vier Jahre (2029-2033). Die bisherigen 46 werden auf 57 Millionen Fahrplankilometer erhöht und sorgen für eine Interwallverdichtung z.B. auf der Südstrecke bis Liesing ab 2024 und ein 15-Minuten-Takt ist auf der S80 ab 2029(!!!) geplant.
Eine private Initiative verwandelt Graue Grünflächen
, also unversiegelte Schotterflächen in blühend Grünoasen. Die Stadtverwaltung fordert nun 2140 EUR Miete für die Nutzung statt die freiwilligen Helfer bei der Stadtverschönerung zu unterstützen.
Gleichzeitig ersucht die Stadt Wien um Engagement und Ideen zur Errichtung von Grätzloasen und stellt Grätzl-Held*innen vor!?!
Im Zuge der Errichtung eines Zwei-Richtungs-Radweges zwischen Donaustadtstraße und Kargraner Platz wird die Wagramer Straße zu einer freundlichen Flaniermeile mit zahlreichen Bäumen, Sträuchern, viel Grün und Aufenthaltsbereichen für Fußgänger ausgebaut. Die Fahrbahnen werden rückgebaut, die Straßenbahnschienen entfernt, um Platz für Menschen statt für Fahrzeuge zu schaffen.
Umbaupläne werden seit vielen Jahrzehnten geschmiedet, viele Gewerbetreibende haben ihre Betriebe bereits geschlossen, der öffentliche Verkehr wurde in den U-Bahn-Tunnel konzentriert, die letzten Reste einer Infrastruktur für nachhaltigen öffentlichen Verkehr wird entfernt, um nun den lange vernachlässigten öffentlichen Raum wieder zu beleben.
Immer mehr Jugendliche (auch aus anderen Bezirken) schätzen den ACTiN-Park in Ziegelhofsiedlung. Dies führt zu vermehrtem Lärm und Konflikten mit den Anrainern. Heftige Böllerexplosionen hallen bis spät in die Nacht durch die ganze Wohnhausanlage.
Mitarbeiter des Jungendzentrums und der Polizei bemühen sich ein rücksichtsvolles Miteinander wieder herzustellen. Auch das Donaustädter Fair-Play-Team wird personell aufgestockt und sich den Bedürfnissen aller Generationen annehmen.
Durch die Bauarbeiten zur Stadtstraße in der Emichgasse verschwindet das zuvor sehr belebte Ekazent hinter einer riesigen Lärmschutzwand. Diese hält auch die Kundschaft aus der nahen Wohnhausanlage fern, so dass das Ekazent einen recht verlassenen Eindruck vermittelt.
Die stets rund um das Lokal Pizza Deal
wartenden Kunden und Lieferanten sind verschwunden, das Lokal steht leer.
In den nächsten Tagen wird auch kein Linienbus an der noch vorhandenen Haltestellentafel halten.
Dipl.-Tzt. Thomas Worsch bietet weiterhin seine Dienste an.
Monika Wagner versucht als neue Mieterin im ehemaligen Lokal der Tabak-Trafik mit süßen Leckereien Kundschaft in ihr neues Tortenhäuschen
zu locken.
Im ehemaligen Friseursalon ist der Automatenshop Alladean
eingezogen und bietet Waren aller Art rund um die Uhr an.
In Wistl´s Cafe
werden lokale Neuigkeiten ausgetauscht und Gehörtes diskutiert, z.B. die Kunde über den Abriss des Ekazents nach Abschluss der Bauarbeiten zur Stadtstraße ...
Die Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Schnellbahnringes in/um Wien, im Koalitionsübereinkommen der SPÖ und den NEOS festgelegt, zeigt auf, dass dieser durch die Teilung in zwei Linien und der Errichtung weniger neuer Haltepunkte (entlang der Donau) machbar und sinnvoll wäre. Eine Umsetzung ist nach Abschluss derzeit laufender Infrastrukturmaßnahmen der ÖBB ab 2032 möglich, indem die S80 (Aspern Nord - Hütteldorf) und S45 (Hütteldorf - dzt. Handelskai) über die Donaulände-Bahn beim Praterkai verbunden werden, aber weiterhin als zwei getrennte Linien mit Umstiegsmöglichkeiten Praterkai und Hütteldorf geführt werden.
Vielleicht wird dieses Projekt sogar weitergedacht und führt zu einem weiteren Lückenschluss auf der (dzt. grünen, noch vorhandenen) Bahntrasse Aspern Nord - Breitenlee - Leopoldau und erschließt das rasant wachsende Siedlungsgebiet.
Am Tag vor dem Heiligen Abend werden von einzelnen Bauarbeitern Abschlussarbeiten durchgeführt. Dann wird die Bautätigkeit während der Weihnachtsferien eingestellt. Schlamm und Dreck bleiben zwar auf vielen Gehwegen und Querungen, doch der Lärm macht Pause und so sind ruhige Weihnachtstage in Hirschstetten möglich.