Die Arbeiten zum Anschluss der Siedlungshäuser an das öffentliche Kanalnetz beginnen. Der Anschluss erfolgt nach Häuserguppen bzw. Gassen. Der Hauptstrang verläuft jeweils parallel zu den Häusern im Garten. Nur in der Murraygasse wird der Sammelkanal (teilweise?) in den Kellern verlegt.
Die Bauarbeiten für ein dringend notwendiges Verkehrsprojekt beginnen. Die schienengleiche Eisenbahnkreuzung (mit mehreren oft geschlossenen Schrankenanlagen) erhält eine Unterführung. Projektiert sind zwei getrennte zweispurige Richtungsfahrbahnen und eine unterirdische Straßenbahnhaltestelle mit Aufgängen an beiden Seiten der Ostbahn, wo jeweils Haltestellen für Linienbusse eingerichtet werden.
Projektierte Baukosten: ATS 85 Millionen
Geplante Fertigstellung: Ende 1970
Hat jemand noch Fotos von damals?
Diese wären hier eine tolle Bereicherung ;-)
Im Bereich Spandlgasse - Murraygasse - Guido-Lammer-Gasse errichtet die Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten
74 Wohnungen, 12 Garagen, 16 Abstellplätze und ein Geschäftslokal.
In den Jahren 1970-1972 wird auf Betreiben der Pfarre Hirschstetten die Nepomukkapelle (an der Kreuzung Stadlauer Straße - Hirschstettner Straße) vom Bundesdenkmalamt restauriert!
Die Tage werden schon gezählt, an denen die Straßenbahn 317 durch Hirschstetten rattert. An jeder Ausweiche auf den Gegenzug wartet und vom Schaffner abgefertigt wird.
Auch die Stechuhr am Bahnübergang Richtung Aspern wird bald Geschichte sein. Der Schaffner muss vor jedem Übersetzen der Ostbahngleise an der Stechuhr mit dem Schlüssel eine Marke setzen, sich davon überzeugen, dass kein Zug kommt, obwohl die Eisenbahnkreuzung mit einem Schranken gesichert ist, um danach dem Fahrzeugführer ein Zeichen zur Weiterfahrt zu geben.

Im Zuge der Neugestaltung der Quadenstraße müssen die Geschäftslokale im Kreuzungsbereich Ziegelhofstraße - Quadenstraße - Murraygasse dem neuen Asphalt weichen. Als Ersatz für das Milchgeschäft, den Fleischer, einen keinen Supermarkt und eine Drogerie wird in der Emichgasse ein Konsum eröffnet.
Die ersten Mieter ziehen in der Wohnhausanlage, im Bereich Spandlgasse - Murraygasse - Guido-Lammer-Gasse von der Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten
errichtet, ein.
Die Baukosten belaufen sich auf 19 Millionen Schilling.
Am Gelände des Kesselhauses Skrabalgasse (nahe Polgarstraße) wird ein größeres Fernheizwerk errichtet. Dies soll den gesteigerten Bedarf an Wärme für Heizungszwecke, durch rege Wohnbautätigkeit, in einem größeren Radius abdecken.
Anlässlich des 50jährigen Bestehens landen der Vorstand und Aufsichtsrat der Gemeinnüzigen Bau- und Siedlungs-Genossenschaft Kriegerheimstätten
zur Feier ins Franz-Novy-Heim.
Die kleine Fleischerei wird saniert und bunter, auch eine große Tiefkühltruhe findet Platz neben dem Kühlschrank. Nun bieten Frau Binder und Frau Kaider neben Fleisch und Wurstwaren, Gebäck und Sauergemüse auch Tiefkühlkost von Iglo und Eis von Eskimo an.
Mit Spannung erwarten die Volkschulkinder jede Saison die neuen Eistafeln, die am Gartenzaun zum Gemüsegeschäft mit Zuckerldepot angebracht werden.
Wie lange blieb die Fleischerei bestehen?
Wurde der Gemüseladen schon früher geschlossen?
Die 1903 geründete Chorvereinigung wird aufgelöst, mehrere Stimmen wechseln zum Nordbahnbund Floridsdorf.
Die Chronik und Vereinsfahne soll in den (Nach-)Kriegswirren in Sicherheit gebracht worden sein. (Quelle: Gertrude Kisela-Welser, Stadlau erinnert sich, 1988)
Haben diese Schätze auch weiterhin überlebt?
Wo werden sie behütet?
Wer kann sich noch an die Vereinstätigkeiten und Veranstaltungen erinnern?
Ich freue mich über jeden Hinweis!
Das alte Spritzenhaus der ehemaligen freiwilligen Feuerwehr Kagran, 1905 errichtet, und das Betriebsgebäude der Dampftramway aus dem Jahre 1876 soll abgerissen werden und Platz für eine Straßenerweiterung schaffen. Eine kleine Gruppe Kulturbegeisteter versuchte den Abbruch zu verhindern und schließlich können durch den Einsatz von Direktorin Edith Mühlbauer, Gemeinderätin Gertrude Stiehl und Bezirkrsvorsteherstellvertreter Karl Dampier beide Gebäude gerettet werden.
Der erste Teil die Krankenpflegeschule des Sozialmedizinischen Zentrums Ost wird an der Langobardenstraße eröffnet.
Bundeskanzler Bruno Kreisky und General Motors Austria Generaldirektor Helmuth Schimpf unterzeichen einen Vertrag zur Errichtung eines Motorenwerks am Gelände des ehemaligen Flughafens Wien-Aspern. Das geplante Investitionsvolumen beträgt 9,8 Milliarden Schilling.
Lange Zeit ist der Fortbestand der Wasserfläche ungewiss. Der Plan die Grube mit Müll - wie damals üblich - zu vollfüllen wird verworfen und eine Gruppe von Wiener Stadtgärtnern unterstützt von burgenländischen Saisonarbeitskräften aus dem Seewinkel beginnen in Eigenregie die Uferböschungen zu gestalten. Im Bereich Ziegelhofstraße wird Humus aufgetragen und mit der Begrünung begonnen. Budgetmittel sind für diese Arbeiten nicht vorgesehen, das Material und die Sträucher konmmt aus den städtischen Baumschulen Albern, Eßling und Mauerbach.
Die Stiegen über den Erdwall werden mit 28er-Pflastersteinen ausgeführt.
Wann genau fand die Grünraumgestaltung statt?
Wer kann Fotos von damals zur Verfügung stellen?