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Februar 2026

Nachhaltige Stadtentwicklung?

Wien ist die lebenswerteste Stadt, die Bezirksvorstehung wünscht sich, dass die Donaustadt so schön und beliebt bleibt.
Wie ist dies zu erreichen? Klar, die Politik kennt die Antwort: durch umweltbewusste und nachhaltige Planung, Entsiegelung und mehr Grün, modernen und leistbaren Wohnraum, mehr Schatten durch Baumpflanzungen, mehr Bewegungsfreiheit für die Bevölkerung durch Ausbau der Geh- und Radwege.
Doch leider musss die Stadt sparen, denn die vielen eingeholten Expertisen, Personalentscheidungen und Verwaltungsaufgaben haben das Stadtbudget sehr belastet, so dass die langjährigen Vorhaben nun nicht mehr umgesetzt werden können und es eine neuerliche Umgestaltung verlangt:
Der letzte Großenzersdorfer, also die Bim bis Niederösterreich, fuhr 1970. Die neue Straßenbahnlinie 26 (später 25) endet seit 1971 in der Zschokkegasse, doch seit damals wird überlegt diese bis ins Grenzland zu verlängern. Leider zu schwierig eine Lösung zu finden.
Die Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Seestadt erfolgt mit der U-Bahn, die Realisierung begann vor dem Errichten der Wohnhäuser!!! Leider endet der Ausbau mitten in der Seestadt und eine Verlängerung wurde nicht mitgedacht. Doch gleichzeitig, soll der einziehende Bevölkerung die Nutzung von zwei Straßenbahnlinien die Wege im Bezirk ermöglichen. Linie 27 geht im Oktober 2025 in Betrieb, die Linie 25 soll 2032 folgen also 18 Jahre nachdem die ersten Bewohner in der Seestadt ankamen. Das Service der Wiener Linien hat sich seit dem Einzug der ersten Bewohner auch nicht verbessert, denn in den Tagesrandzeiten fährt die U2 immer noch im 15 Minuten Takt, am Vormittag wartet man 10 Minuten.
Durch Planungsänderungen wären die Investitionen in Bahnsteigtüren für die neuartige U5 auf der U2 Strecke nicht notwendig gewesen, dafür wird wegen Sparmaßnahmen der Ausbau und die Inbetriebnahme der neuen U-Bahnstrecke verzögert.
Auch die Investitionen in die Radinfrastruktur muss reduziert werden und so werden billigere und vor allem weniger Radwege errichtet.
Der Bahnhof Aspern-Nord soll den Seestättern die Nutzung des Zugs und S-Bahnverkehrs ermöglichen, doch leider halten nur wenige Züge in der Station und die S-Bahn fährt nur alle 30 Minuten. In den Wohnungsangeboten wird versprochen, man erreiche in 20 Minuten das Stadtzentrum.
Die Stadtstraße wird selbstverständlich weitergebaut, denn diese soll ja die Wohngrätzel vom Verkehr entlasten. Leider werden rund um die Zufahrten z.B. Süßenbrunnerstraße (neues Wohnviertel), Quadenstraße (bestehende Wohnbauten), Oberes Hausfeld (jüngstes Wohnbauprojekt) massive Straßenerweiterungen/-verbereiterungen für weniger Verkehr errichtet. Ist das wirklich nachhaltig?

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Anfang Februar 2026

Bim Linie 27 - Gleisschaden am Feld

Vermutlich auf Grund der anhaltenden Kälte, in Verbindung mit der Länge der Schienen, die im Schotterfeld ohne Bogen frei liegen und zu wenigen Dehnungsfugen hat eine Schweißnaht dem Zusammenziehen der Schienen nicht Stand gehalten.
Bis zur Reparatur muss die Straßenbahn diese Stelle langsam passieren.

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2. Februar 2026

Stadtstraße - Tunneldurchstich Hausfeld

Nach jahrelangem Graben und ständig neu eingerichteten Umleitungen bei der Kreuzung Hausfeldstraße / Ostbahnbegleitstraße / ÖBB-Unterführung / U-Bahn Hausfeldstraße erfolgt der Tunneldurchstich.
Die Ausgestalltung der Stadtstraße wird auch noch 2027 andauern.

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7. Februar 2026

Quadenstraße - Entsiegelung

Der Fußgängerübergang bei der Murraygasse ist versperrt, der Zebrastreifen verschwunden, für Schulkinder und zu Fußgehende ist die Kreuzung fast unpassierbar und sehr gefährlich, da mehrere Fahrbahnen gequert werden müssen. Auch die Fahrzeuglenker sind mit den täglich wechselnden Fahrbahnführungen überfordert. Die Grabungsarbeiten erstecken sich von der Murraygasse bis zur Emichgasse, eine Fahrspur, der Gehsteig und ein Teil der Grünfläche sind entfernt. Ein schmaler Holzweg soll Ersatz bieten.
Die Arbeiten an Gehsteig und Fahrbahn erstrecken sich bis zur Spargelfeldstraße und sollen bis September 2026 andauern.

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März 2026

Donaucity - Stadt in der Stadt

Die Entwicklung des Stadtteils beginnt im Jahr 1967 mit der österreichischen Zusage einen UNO-Amtsitz in Wien zu ermöglichen.
Nach der Errichtung der UNO-City, dem U-Bahn-Ausbau und der Überplattung der Donauuferautobahn begannen die konkreten Planungen sowie die Errichtung der hochwertigen Gebäude mit Büro-, Wohn-, Schul-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten zwischen U-Bahn und Donaupark.
Mehr als 20.000 Menschen wohnen und arbeiten in der D-City und der Ausbau geht immer noch weiter ...

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Mitte März 2026

Seestadt - Nelson-Mandela-Platz wird saniert

Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt nimmt nun (?) die Stadtregierung auch diesen Platz in Angriff. Klimafit und mit viel Grün soll dieser ausgestaltet werden.

Die Station Aspern Nord liegt abseits der Seesatdt umgeben von einem Schotterfeld. Über eine schmale Busspur und einen geschotteren Fuß(Rad)weg wird der Bahnhof erschlossen. Auch an der Rückseite ermöglicht eine Umkerhrschleife für den Bus die öffentliche Anbindung des (internatioalen) Bahnhofs.
Seit dem Brückenbau für den Anschluß der Seestadt an die Stadtstraße und den Neubau der Straßenbahnbrücke für die Verlängerung der Linie 27 wird am Bahhofsvorplatz gegraben. Gleise werden verlegt, Wannen mit Stahlrand vermutlich für neue Schotterbeete betoniert, zahlreiche Busspuren asphaltiert und Stationsplattformen mit Wartehäuschen wachsen aus dem Schotterfeld.
Sieht nicht wie Raus aus dem Asphalt aus, eher wie Versiegelung einer riesigen Fläche!

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März 2026

Bahnhofsvorplätze werden klimafit

Die Stadt Wien nimmt die Umgestaltung zahlreicher Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt nun in Angriff. Mit viel Grün, zahlreichen Bäumen und Sitzgelegenheiten soll den Ankommenden ein klimafreundliches Wien präsentiert werden.

Der Praterstern ist schon saniert, trotzdem überwiegen die versiegelten Flächen und Beschattung an den zentralen Stellen fehlt.
Es ist noch gar nicht so lange her, als die Stadt Wien den Plänen zur Errichtung des Hauptbahnhofes und der Umgestaltung des ganzen Bahngeländes zugestimmt hat. Nun wird wieder alles wieder aufgebrochen.
Spannend wird die Umgestaltung des Franz-Jonas-Platzes in Floridsdorf. Ein paar Bäume sorgen schon jetzt für etwas Schatten. Der Fußgängerstrom von der Schloßhoferstraße mit den Haltestellen der Straßenbahnlinien 25, 26 und 27 findet zu den Hauptverkehrzeiten kaum Platz zwischen den Markthütten und den Schanigärten. Am schmalen Weg von der U-Bahn/S-Bahn zu den vier Straßenbahngleisen und 2 Busspuren, mit Haltestellen der Linien 25, 26, 27, 29A, 29B, 30, 31, 34A sowie Reginalbusse, darf man es nicht eilig haben, denn die Kollonne wälzt sich nur langsam vorwärts.

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Mitte März 2026

Raus aus dem Asphalt

Fast täglich verkünden die Stadtverantwortlichen wie wichtig ein gesunder Lebensraum mit ausreichend Grünflächen und Bäume sind, auch der (Individual-)Verkehr soll reduziert werden und die Lärmbelastung, Abgase und Autos aus den Wohngebieten verschwinden.
Dazu werden Mini-Parks eröffnet, Schotter-Wiesen-Beete angelegt, Straßen aufgerissen, Gleise und Busspur entfernt und die gleiche Anzahl an Fahrspuren und Parkplätzen wieder errichtet.
Die Wissenschaft belegt seit Jahrzehten, dass die meisten Menschen in kürzerer Fahrzeit mit der Bahn befördert werden können. Ein Blick zurück in der Stadtentwicklungsgeschichte zeigt ganz klar, dass noch mehr Straßen nicht die Lösung der Verkehrsprobleme darstellt: Die Süd-Ost-Tangente sollte in den 1970er Jahren das Stauchaos in Wien lösen. Dies ist nicht gelungen. Der Versuch die Anschlussstellen weiter an den Stadtrand zu verlegen und die Anzahl der Fahrspuren auf der A23 stetig weiter zu erhöhen, hat das Problem auch nicht lösen können. Der Vorschlag der Bunten Vögel der ÖVP zur Gemeinderatswahl 1983 zur Erhöhung der Lebensqualität in Wien ist längst (auch von der ÖVP) vergessen.
Daher wird die Stadtstraße, eine Gemeindestraße ohne Gehsteig und Radweg, aber mit meterhohen Lärmschutzwänden, als neuer Zubringer zur überlasteten A23 errichtet. Diese Straße soll die Wohngebiete und Grätzl vom (Individual-)Verkehr entlasten. Zur Erhöhung der Lebensqualität werden bei der Zufahrt Quadenstraße zahlreiche Bäume gefällt, vorhandene Grünflächen versiegelt, die Straßenbreite von 2 Fahrspuren auf mindestens 4 erweitert und Kreuzungen mit Ampeln geregelt, obwohl im Grätzl weniger Verkehr versprochen wird.

Eine großartige Verbindung stellen die Straßenbahnlinien 26 und 27 dar, eigene Gleisbereiche und Vorrangschaltungen bei den Ampeln sorgen für zügiges Vorankommen. Wann wird das langjährige Versprechen, die Linie 25 bis über die Stadtgrenze bzw. in die Seestadt zu verlängen, eingelöst?
Die U2 ist flott unterwegs und ist sehr gut ausgelastet. Wann fährt endlich jeder Zug in die Seestadt und das Intervall, auch in den Tagesrandstunden, verdichtet?
Mit der Schnellbahnlinie S80 lässt sich der Süden bzw. Westen von Wien sehr rasch erreichen, ohne das Zentrum der Stadt queren zu müssen. Wann wird das Intervall verdichtet, in den 1980er Jahren war dies auch möglich, und die Linie über die Stadtgrenze hinaus verlängert, um Pendler aus dem Marchfeld rasch, staufrei und klimafreundlich in die Stadt zu bringen?

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19. März 2026

Breitenlee Verschiebebahnhof - Natura 2000 Projekt

Nachdem die Stadt Wien Bereiche des ehemaligen Verschiebebahnhofs Breitenlee erworben hat, die schon teilweise von der Natur zurückerobert wurden, startet die Stadt - mit massiven Fördermittel der EU - das natürliche Industriegebiet in ein Naturschutzgebiet umzugestalten. Dazu werden invasive Gewächse entfernt, um geschützen Pflanzen und Tieren mehr Raum zur Ausbreitung zu bieten.
Es soll ein Naherholungsgebiet mit Wegen und Aussichtplattformen entstehen, um das Erleben der Besonderheiten der Natur zu ermöglichen.

Projektzeitraum bis Ende 2032

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März 2026

Lobautunnel - Experten und Künstler warnen

Zahlreiche Experten, Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen und Künstler warnen vor den Folgen für das Naturschutzgebiet Lobau durch die Errichtung eines Autobahntunnels. Die Beeinträchtigung der Umwelt ist bereits bei den beiden sehr kurzen Tunnelbauabschnitten für die Stadtstraße zu erkennen. Klimaschädigung durch Bau und Betrieb, Zersiedelung und Naturzerstörung wären die Folgen, der Ausbau der Öffis reduziert den Bodenverbrauch, verbessert die Luftqualität, reduziert die Lärmbelastung und schafft mehr Lebensqualität.
Kurt Kracher, Barbara Deißenberger und Wilhelm Vranovsky fassen die Schönheit der Lobau und die Folgen der Betonarbeiten in ihrem Musikvideo Retten wir die Lobau zusammen.

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25. März 2026

Seestadt - Altlastsanierung

Nahe dem Nelson-Mandela-Platz, zwischen der äußeren U-Bahn-Kurve und der Ostbahn-Trasse (am Buschried) wird das Füllmaterial einer ehemaligen Schottergrube (Bauschutt) ausgehoben und fachgerecht entsorgt. Die Neubefüllung erfolgt mit Aushubmaterial aus der Seestadt (Schotter, Sand, ???).

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26.-29. März und 2.-6. April 2026

Blumengärten Hirschstetten - Ostern

An zwei Wochenende vor Ostern präsentiert sich die gesamte Gartenanlage festlich dekoriert und bietet eine Auswahl an verschiedenen Delikatessen wie etwa Schinken, Speck, Käse, Räucherlachs oder Süßspeisen. Daneben können kunstvolle Osterartikel, kreative Dekorationen und verschiedene Kunsthandwerke erworben werden.

Ein musikalisches Highlight erwartet die Besucher*innen am 4. und 5. April: Die Floraphoniker verzaubern jeweils von 14 bis 17 Uhr mit den Klängen ihrer einzigartigen Instrumente aus Gartengeräten.

Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr

Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linien 26 und 27 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße bzw. Aspern Nord) halten direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!

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1. April 2026

Lobautunnel - Vorarbeiten beginnen

Auf einem Feld nahe Groß Enzersdorf beginnen die ersten Arbeiten zur Nord-Ost-Umfahrung von Wien, diese umfasst die S1-Teilstrecke Süßenbrunn - Raasdorf (Stadtstraße) - Groß Enzersdorf, weiters den Anschluss zum Tunnel - 8km Lobautunnel - Anschluss in Schwechat an die A4. Dieses Großprojekt soll die Donaustadt insbesonders die Wohngebiete von Verkehr, Lärm und Abgasen entlasten. Allerdings ist diese Prognose sehr schwer vorzustellen, beachtet man die Vorarbeiten z.B. an der Quadenstraße: Der einst schmalen Allee zwischen den Wohngebieten wurden die Bäume gestohlen, die Fahrbahn auf ein Vielfaches verbreitert und ehemalige Grünflächen versiegelt. Ampelanlagen sollen diese neue Verkehrsentlastung koordinieren.

Stadtplaner bemühten sich bereits kurz nach der Donauregulierung 1875, Wien vor allem den nördlichen Bereich und das angrenzende NÖ mittels eines Straßenbauprojekt durch die Lobau zu beleben. Naturschutz war damals kein Thema. Einen weiteren Versuch eine Autobahn Wien - Brünn - Breslau, durch die Lobau zu errichten, scheiterte und bewahrte dadurch die Au.

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17. April 2026

Oberes Hausfeld - Claire-Bauroff-Gasse

Eine Führung der Gebietsbetreuung (GB*) ermöglicht den Baufortschritt im Stadtentwicklungsgebiet aus der Nähe zu erleben:
Der gestaffelte Baubeginn zeigt auf den einzelnen Baufeldern unterschiedliche Baustadien, sodass sich daraus auch verschiedene Fertigstellungstermine / Bezugstermine ergeben. Der Wohnbau auf Bauplatz K (BPL K), gleich bei der U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz, trägt auf der Nordseite bereits eine fertige Fassade. Gegenüber (BPL L) sind der Bauarbeiten noch nicht so weit fortgeschritten und erst das Erdgeschoß mit Fassadenfarbe versehen. Am Fußweg, das Wohngebiet Oberes Hausfeld soll weitgehend autofrei bleiben, nur für die Zufahrt zu den Garagen werden wenige Straßen errichtet, wird mit hellen Betonsteinen gepflastert. Das Wohnhaus angrenzend an den Albert-Schulz-Park sieht schrecht fertig aus.