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1. April 2026

Lobautunnel - Vorarbeiten beginnen

Auf einem Feld nahe Groß Enzersdorf beginnen die ersten Arbeiten zur Nord-Ost-Umfahrung von Wien, diese umfasst die S1-Teilstrecke Süßenbrunn - Raasdorf (Stadtstraße) - Groß Enzersdorf, weiters den Anschluss zum Tunnel - 8km Lobautunnel - Anschluss in Schwechat an die A4. Dieses Großprojekt soll die Donaustadt insbesonders die Wohngebiete von Verkehr, Lärm und Abgasen entlasten. Allerdings ist diese Prognose sehr schwer vorzustellen, beachtet man die Vorarbeiten z.B. an der Quadenstraße: Der einst schmalen Allee zwischen den Wohngebieten wurden die Bäume gestohlen, die Fahrbahn auf ein Vielfaches verbreitert und ehemalige Grünflächen versiegelt. Ampelanlagen sollen diese neue Verkehrsentlastung koordinieren.

Stadtplaner bemühten sich bereits kurz nach der Donauregulierung 1875, Wien vor allem den nördlichen Bereich und das angrenzende NÖ mittels eines Straßenbauprojekt durch die Lobau zu beleben. Naturschutz war damals kein Thema. Einen weiteren Versuch eine Autobahn Wien - Brünn - Breslau, durch die Lobau zu errichten, scheiterte und bewahrte dadurch die Au.

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17. April 2026

Oberes Hausfeld - Claire-Bauroff-Gasse

Eine Führung der Gebietsbetreuung (GB*) ermöglicht den Baufortschritt im Stadtentwicklungsgebiet aus der Nähe zu erleben:
Der gestaffelte Baubeginn zeigt auf den einzelnen Baufeldern unterschiedliche Baustadien, sodass sich daraus auch verschiedene Fertigstellungstermine / Bezugstermine ergeben. Der Wohnbau auf Bauplatz K (BPL K), gleich bei der U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz, trägt auf der Nordseite bereits eine fertige Fassade. Gegenüber (BPL L) sind der Bauarbeiten noch nicht so weit fortgeschritten und erst das Erdgeschoß mit Fassadenfarbe versehen. Am Fußweg, das Wohngebiet Oberes Hausfeld soll weitgehend autofrei bleiben, nur für die Zufahrt zu den Garagen werden wenige Straßen errichtet, wird mit hellen Betonsteinen gepflastert. Das Wohnhaus angrenzend an den Albert-Schulz-Park sieht schrecht fertig aus.

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18. April 2026

Oberes Hausfeld - Stadtstraße - Lobauautobahn

Gleich neben dem neuen Wohnprojekt Oberes Hausfeld verschwindet die Stadtstraße im Tunnel Hausfeldstraße und soll via Seestadt an die S1 Richtung Süßenbrunn und den Lobautunnel anschließen.
Richtung Westen, unter der U-Bahn Trasse durch, entsteht ein Verkehrsknoten, um den Bewohnern des Stadtquartiers und den Transporteuren des großen Lagerbetriebs eine optimale Anbindung an die hochrangigen Verkehrsachsen zu ermöglichen. Anschließend verschwindet der Verkehr im Tunnel Emichgasse.
Proteste gegen diese Straße und den Lobautunnel verweisen auf den stetigen Verlust an Lebensqualität im Bezirk und erwarten alternative, nachhaltigere Verkehrskonzepte.

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21. April 2026

Keine Brücke zum Gewerbepark

Die wichtige fehlende Verbindung für Radfahrende und Fußgänger zwischen Hirschstetten und Kagran, entlang der Straßenbahnbrücke (Linie 26 und 27) über S2 und Ostbahn zum Gewerbepark, 2024 angekündigt, wird auf Grund notwendiger Einsparungen nun doch nicht errichtet.
Offensichtlich ist die kostenschondene und vorausschauende Planung von Brücken in der Donaustadt recht schwierig: eine zusätzliche Fahrspur gleich beim Bau herzustellen hätte die Gesamtkosten nur gering belastet, im Vergleich zu den Kosten der Errichtung einer neuen Brückenkonstruktion.

Besonders spannend ist das Brückenmanagement in Aspern Nord:
2012 wird die ÖBB/U2-Station Aspern-Nord mit einem Übergang von der Mayredergasse zur Seestadt gebaut.
2015 wird unmittelbar neben dieser Station die Errichtung der Mayrederbrücke für Rad- und Fußverkehr, mit einem zusätzlichen Zugang zu den Bahnsteigen, begonnen.
2024 beginnen die Bauarbeiten zur Straßenbahnbrücke genau neben der bestehenden Mayrederbrücke.
2024 starten die Vorbereitungen zum Bau der Anschlußstelle Seestadt West, mit einer Brücke über Bahn und U-Bahn-Trasse zur Stadtstraße, etwa 150m neben der Straßenbahnbrücke.

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23. April 2026

Stadtstraße - Quadenstraße Zufahrt

Langsam nimmt die Quadenstraße ihre endgültige Form als Zubringer zur Gemeindestraße=Stadtstraße an. Beton für mehr als die doppelte ursprüngliche Fahrbahnbreite wird in die einst dörfliche Landschaft gegossen. Dazu kommen noch breite Asphaltflächen für Rad- und Fußwege, von der ehemaligen, groß dimensionierten Spielwiese bleibt nur noch ein schmaler Streifen. Das beschauliche Gässchen neben dem Friedhof wird nun zur Autobahn-Auffahrt ausgebaut.