Nichts erinnert mehr an den einstigen großen Umsteigeplatz in Aspern Nord, wo zahlreiche Busse die Pendler aus den Wiener Stadtrandgrätzeln und dem Umland absetzten.
In Aspern Nord entsteht eine Querung über die Stadtstraße, die U2-Trasse und die Ostbahn. Die Station am Scheitel der neuen Brücke bringt (vermutlich) die Fahrgäste über die parallel verlaufende Mayrederbrücke (für Fußgänger und Radfahrende) zum Seiten/Brückeneingang der Bahnstation. Ein (BUs-)Fahrstreifen verbindet die Mayredergasse mit der Straßenbahnbrücke/trasse.
Auf dem Jahrzehnte lang genutzten fruchtbaren Feld, direkt neben der derzeitigen Baugrube zur Stadtstraße und deren zukünftigen Tunnelausfahrten wachsen zahlreiche Wohnbauten mit ihrer Infrastruktur, begrenzt durch die U2-Trasse, heran.
Die Umweltorganisation VIRUS hat beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Beschwerde gegen Wasserrechtliche Genehmigungen auf wiener und niederösterreichischem Gebiet des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) eingelegt. Die entstehende Nachdenkpause, es fehlen noch zahlreiche Bewilligungen, soll für objektive Aufwand-Nutzen-Abwägungen genutzt werden und die aktuelle Politik an notwendige Umweltmaßnahmen erinnern.
Das Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) beantragt beim Europäische Gerichtshof (EuGH) eine Vorabentscheidung zu offenen Fragen im Bundesstraßengesetz (BSIG) aus zoo6.
Eine riesige Baugrube erfordert auf der Hausfeldstraße eine große Umleitungskurve. In der Tiefe wird die Tunneldecke der Stadtstraße abgedichtet.
Westlich der Spargelfeldstraße, links neben dem Baubüro, taucht der Tunnel von der Emichgasse kommend, zwischen zwei Schotterbergen auf, die als Schallschutz dienen sollen. Auch eine Anschlussstelle soll hier entstehen.
Während die Zufahrt von der Guido-Lammer-Gasse längst möglich ist, gehen die Arbeiten in der Emichgasse im Abschnitt Ekazent bis Quadenstraße mit Lärm und Staub unentwegt weiter.
In weitem Bogen erklimmen die Gleise der zukünftigen Linie 27 die neue Brücke über die Ostbahn / U-Bahn und setzen in Richtung Seestadt zur Wendeschleife am Nelson-Mandela-Platz vor dem Bahnhof Aspern Nord an. Hier soll auch die Verknüpfung mit der Straßenbahnlinie 25 über Aspern - Stadlau nach Kagran erfolgen.
Stetig rückt der Ausbau der Stadtstraße gegen Osten. Die Brücke über die Ost- und U-Bahn ist deutlich erkennbar. Die bis vor Kurzem wahllos abgeladenen Schottertransporte formieren sich zu Rampen und Böschungen.
Denn die Stadtverwaltung hat festgelegt, dass der Wohnbau in der Seestadt erst fortgesetzt werden darf, nachdem eine hochrangige Straßenanbindung fertig gestellt ist.
Noch wird das Feld zwischen Hausfeldstraße - Stadtstraße - Ostbahn - Aspern Nord - Pfalzgasse landwirtschaftlich genutzt. Wildtiere finden hier Lebensraum, Auslauf und Nahrung obwohl Stadtentwicklungsprojekte und Wohnsiedlungen den Freiraum immer kleiner strukturieren.
Der aktuelle Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) kündigt eine genaue Prüfung der gegenüber dem Kostenvoranschlag gestiegenen Kosten des Prüfberichts an.
Laut Informationen der Günen, kam es während der Utersuchung zu Änderungen der Verkehrsmodelle, so dass mehrere Varianten geprüft wurden.
Vor 50 Jahren entstand in einer Gemeindewohnung das Seelsorgezentrum in der wachsenden Wohnhausanlage Ziegelhof.
Mit einem Festgottesdienst (10:15) und anschließendem Mittagessen und Festprogramm wird dieses Jubiläum gefeiert.
Nach den zahlreichen Greenwashing-Aktionen
der Stadtregierung wird nun die im Kreisverkehr endende Sackgasse Franz-Fellner-Gasse durch den beschaulichen Grünbereich, angrenzend an die Kleingartensiedlung am Feuerwehrweg, zur Rothergasse verlängert. Es werden Bäume und Sträucher gerodet, um parallel zum wenige Meter entfernten Ostbahnweg bzw. der Stadlauer Straße einen weiteren Grünbereich als Zubringer zur Stadtstraße und zum Autobahnknoten Hirschstetten zu versiegeln.
Obwohl vor Beginn der Arbeiten versprochen wurde, durch die Deckelbaumethode komme es nur kurzfristig, zur Errichtung der Tunneldecke, zu Einschränkungen und Lärm, die restlichen Arbeiten werden, von oben nicht mehr sichtbar unter Tage erfolgen, bestehen weite Bereiche der Baustelle immer noch. Doch langsam verschwindet der Tunnelbeton unter einer Schotterschicht.
Bei dieser Infoveranstaltung der Stadt Wien - Stadtentwicklung wird das Projekt vorgestellt und das Projektgebiet erkundet.
Station 1: Willkommen Am Heidjöchl - Was ist der aktuelle Status des Projekts?
Station 2: Blick ins Projektgebiet - Was wird sich verändern?
Station 3: Leben Am Heidjöchl - Wie wird eine hohe Lebensqualität sichergestellt?
Station 4: Kurze Wege Am Heidjöchl - Wie werde ich mich im neuen Stadtteil fortbewegen?
Treffpunkt: Campus Berresgasse - 22, Scheedgasse 2
Beginn: jeweils zur vollen und halben Stunde von 11-15 Uhr