Wie sich die Verkehrslast auf der Verbindung A23/S2/Stadtstraße - Franz-Fellner-Gasse (vorbei an der Kleingartensiedlung Feuerwehrweg) - Rothergasse - Stadlauer Straße nach Fertigstellung im Dezember entwickeln wird kann niemand vorhersagen, aber die Verkehrslast mit der neu erbauten Straße wird im Grätzel sicherlich mehr. Obwohl die Stadtstraße, laut Planungsversprechen die Wohngebiete vom Verkehr entlasten soll.
Der für Rad Fahrende und zu Fuß Gehende sehr beliebte Verbindungsweg unter der U2-Trasse zwischen den Stationen Hausfeldstraße und Lina-Loos-Platz (Franz-Wels-Gasse / Aspernstraße) ist wegen Grabungsarbeiten zur Stadtstraße zwischen den Tunnelportalen Emichgasse und Hausfeldstraße unterbrochen.
Die Baugrube wird gleich als Mülldeponie genutzt.
Das Tieferlegen der Fahrbahn soll den neuen Anwohnenden eine Lärmreduktion verschaffen. Die Projektwerber haben versprochen den Verkehr nahe den Wohnsiedlungen zu reduzieren. Ohne neue Durchzugsstraße wäre sicherlich weniger Lärm und Verkehr im neu entstehenden Stadtteil.
Es bleibt zu hoffen, dass durch das Absenken der Fahrbahnsohle und eventuell errichtete Lärmschutzwände nicht auf die Querung der Fahrbahn für zu Fussgehende und Radfahrende vergessen wird.
Denn die Anwohner der Oberfeldgasse und Süßenbrunnerstraße warten immer noch auf die Brücke zum Gewerbepark über Autobahn und Eisenbahn. Die Errichtung gemeinsam mit der Straßenbahnbrücke hätte vermutlich nur geringe Zusatzkosten verursacht.
Am Feldrand der Franz-Wels-Gasse parken zahlreiche PKWs, obwohl die Gassenbreite das Parken nicht zulassen würde.
Die U2-Station Lina-Loos-Platz ist immer noch nicht in Betrieb, obwohl das Bauwerk seit Jahren quasi fertiggestellt ist und die parkenden Fahrzeuge im Umkreis den Bedarf bestätigen würden. Die Gestaltung des Zugangsbereichs zum Stationsgebäude ist bereits in Arbeit.
Der Hauptzufahrtsweg An den alten Schanzen zum verkehrsberuhigten Wohnquartier und zur U2-Station wird saniert und erweitert.
Der ostliche Begleitweg zur U-Bahn-Trasse ist bereits mit Fahrbahn, Radweg und Gehsteig asphaltiert und mit Beleuchtungskörpern ausgestattet.
Westlich des Stadtentwicklungsgebietes Oberes Hausfeld ist zwischen U2-Trasse und dem DZH-Lagergebäude die Verlängerung der Lavaterstraße zwischen Aspernstraße und Stadtstraße projektiert.
Zwischen den Tunnelportalen Emichgasse und Hausfeldstraße wird eifrig gegraben. Mit dem Anschluss der Lavaterstraße an die Stadtstraße wird das Obere Hausfeld, der große Lagerkomplex und die noch zu errichtenden Wohnprojekte an das (hochrangige) Straßenverkehrsnetz angebunden.
Seit dem Beginn der 2020er Jahre ist die Weiterentwicklung des Hausfeldes
mit dem Stadtentwicklungsgebietes Oberes Hausfeld und dem Industrie-/Gewerbe-/Lagerstandort rund um das DZH zwischen Ostbahn - Aspernstraße - Hausfeldstraße im Gange. Im Wiener
Flächenwidmungsplan ist eine Bausperre ersichtlich, da Änderungen anstehen.
Der recht groß dimensonierte Lagerplatz ist seit der Konsum-Pleite nur unzureichend genutzt, wobei der Standort innerhalb des gut besiedelten Stadtgebietes samt Gleisanschluss für eine umweltfreundliche Belieferung und der bald fertiggestellte hochrangige (autobahnähnliche Stadt-) Straßenanschluss via (verlängerter) Lavaterstraße bieten eine optimale Vernetzung. Dies haben auch schon Investoren erkannt.
Die erarbeiteten Projektideen sehen somit eine Verringerung der Grundfläche des Lagers vor, wobei durch eine Aufstockung der Hallen bzw. Neuerrichtung in Bahnnähe, die Kapazität angepasst werden kann.
Auf den frei werdenden Flächen sind Wohn- und Bewegungsräume vorgesehen. Grünbereiche sowie Fassaden- und Dachbegrünung, insbesonders bei den Gewerbeflächen, sollen das Stadtklima positiv beeinflussen.
Mehrere Bildungsgrätzl samt Kindergärten sind ebenfalls projektiert.
Öffentliche Verkehrsmittel (Bushaltestellen) sollen in wenigen hundert Metern erreichbar sein, es bleibt zu hoffen, dass die derzeitigen Busfrequenzen und U-Bahn-Kurzführungen der wachsenden Wohnbevölkerung bald angepasst werden.
Geplanter Umsetzungsbeginn: 2030
Die Klimamusterstadt bringt den Auto-Verkehr via Stadtstraße in die Wohnsiedlungen mit Anschlussstellen bei den Blumengärten, beim Hausfeld (Lavaterstraße) und zwei weiteren in der Seestadt. Diese neue Gemeidestraße solle in den Grätzln Verkehr, Lärm, Abgase und Lärm verringen. Derzeit wird die Quadenstraße verbreitert. Für weniger Verkehr?
Die Bewohner der Wohnhausanlage Quadenstraße sollten von den Tunnelbauarbeiten gar nicht betroffen sein, so die Aussage bei den Präsentationen zur Stadtstraße. Die Arbeiten sollten alle unter Tage stattfinden. Doch die Realisierung sah anders aus, die Emichgasse war monatelang Großbaustelle mit Staub, Lärm und Behinderungen sogar für Zufußgehende.
Nun wird versprochen die Bauarbeiten in der Lobau haben keinen Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet! Wer soll dies glauben? Wie sollen die Bauarbeiten ablaufen ohne Lärm, Probebohrungen, Transportfahrten, Erschütterungen, Grundwasserkontakt?
Seit den 1970er Jahren wird die Südosttangente laufend gebaut/erweitert/verbreitert, um Staus im Autoverkehr zu verringern. Offensichtlich konnte das Stauausmaß durch neue und breitere Straßen IMMER NOCH NICHT verringert werden. Warum soll dies mit der Lobauautobahn gelingen?
Das Äussere Bahnfeld, nördlich der Ostbahn und links der Hausfeldstraße ist seit dem Beginn der 1980er Jahre mit der Wohnhausanlage Heidjöchl der Gemeinde Wien bebaut. Im nördlichen Anschluss In Haidjöcheln entsteht Ende der 1980er Jahre eine Gartensiedlung zwischen Quadenstraße - Portheimgasse - Hausfeldstraße. In der östlichen Portheimgasse In Haidjöcheln entsteht ab 2014 eine Wohnhausanlge mit etwa 100 geförderten Wohnungen. In Lackenjöcheln zwischen Pfalzgasse und Podhagskygasse entstehen ab 2013 mehrere Wohnprojekte.
Zwischen all diesen Wohnbauentwicklungsprojekten besteht (noch) eine Ackerfläche, die sich zusammensetzt aus
Am Heidjöchlnach Osten (derzeit nur ein Feldweg),
Zahlreiche Verkehrsschilder versuchen die Verkehrsteilnehmer auf die richtigen Betonspuren zu leiten. Obwohl die Ausgestaltung noch eine Weile dauern wird, sind die Fahrwege bereits für den Verkehr freigegeben. Auch die Autobuslinien nutzen die neuen Betonfelder um ihren ehemaligen Routen zu folgen.
Obwohl die Quadenstraße zwischen Spargelfeldstraße und Emichgasse wieder befahrbar ist, bleibt die Gasse hinter dem Hirschstettner Friedhof gesperrt.
Diese Zufahrtsstraße zur Stadtstraße (neuer Staupunkt am Weg zur A23) muss noch ausgestaltet werden. Der vorbereitete Gehsteigverlauf zeigt deutlich, dass das neu angesiedelte Living Lab und die Blumengärten einen Grundstücksstreifen zur Verfügung stellen müssen. Parkplätze im Bereich des Friedhofes sind derzeit nicht vorhanden. Die Durchfahrt der Spargelfeldstraße ist weiterhin nicht möglich.
Auf Grund von Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten entlang der Schnellbahnlinie S80 kann tagsüber der Verkehr nicht erfolgen.
Kein Spatenstich ist notwendig, keine feierliche Presseeinladung der Bezirks- und Stadtverantwortlichen ist erfolgt, jedoch die Arbeiten in der Quadenstraße an der Kreuzung mit der Ziegelhofstraße und der Murraygasse gehen rasch voran. Die ehemalige Wiese ist bereits versiegelt. Die gelieferte Asphaltmenge ist eher knapp bemessen, doch das Loch ist zu.
Vielleicht ist dies ja nur ein (Wiener-)Provisorium, um die Baustelle während der Verlängerung des Radweges sicher zu gestalten.
Die Verbindung der Franz-Fellner-Gasse vom Kreisverkehr zwischen Dehner und ÖAMTC entlang der Kleingartensiedlung Feuerwehrweg / Am Ries durch die ehemalige Grünoase mit Sträuchern und Bäumen, zur Rothergasse bzw. zum Ostbahnweg ist hergestellt. Dadurch ergibt sich nicht nur ein direkter Anschluß von der Stadlauer Straße zur Stadtstraße, sondern ermöglicht den Durchzugsverkehr von der Hirschstettner Straße, von Kagran kommend, vor dem Knoten mit der A23/S2 zur Stadlauer Straße. Diese Verbindung wird eifrig genutzt, nicht nur bei Stau rund um die Tangenten-Auffahrt.
Im Bereich der Bushaltestelle wird die Breite des Gehsteigs halbiert und bei der Grünfläche zur Gänze entfernt.
Wien ist die lebenswerteste Stadt, die Bezirksvorstehung wünscht sich, dass die Donaustadt so schön und beliebt bleibt.
Wie ist dies zu erreichen? Klar, die Politik kennt die Antwort: durch umweltbewusste und nachhaltige Planung, Entsiegelung und mehr Grün, modernen und leistbaren Wohnraum, mehr Schatten durch Baumpflanzungen, mehr Bewegungsfreiheit für die Bevölkerung durch Ausbau der Geh- und Radwege.
Doch leider musss die Stadt sparen, denn die vielen eingeholten Expertisen, Personalentscheidungen und Verwaltungsaufgaben haben das Stadtbudget sehr belastet, so dass die langjährigen Vorhaben nun nicht mehr umgesetzt werden können und es eine neuerliche Umgestaltung verlangt:
Der letzte Großenzersdorfer, also die Bim bis Niederösterreich, fuhr 1970. Die neue Straßenbahnlinie 26 (später 25) endet seit 1971 in der Zschokkegasse, doch seit damals wird überlegt diese bis ins Grenzland zu verlängern. Leider zu schwierig eine Lösung zu finden.
Die Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Seestadt erfolgt mit der U-Bahn, die Realisierung begann vor dem Errichten der Wohnhäuser!!! Leider endet der Ausbau mitten in der Seestadt und eine Verlängerung wurde nicht mitgedacht. Doch gleichzeitig, soll der einziehende Bevölkerung die Nutzung von zwei Straßenbahnlinien die Wege im Bezirk ermöglichen. Linie 27 geht im Oktober 2025 in Betrieb, die Linie 25 soll 2032 folgen also 18 Jahre nachdem die ersten Bewohner in der Seestadt ankamen. Das Service der Wiener Linien hat sich seit dem Einzug der ersten Bewohner auch nicht verbessert, denn in den Tagesrandzeiten fährt die U2 immer noch im 15 Minuten Takt, am Vormittag wartet man 10 Minuten.
Durch Planungsänderungen wären die Investitionen in Bahnsteigtüren für die neuartige U5 auf der U2 Strecke nicht notwendig gewesen, dafür wird wegen Sparmaßnahmen der Ausbau und die Inbetriebnahme der neuen U-Bahnstrecke verzögert.
Auch die Investitionen in die Radinfrastruktur muss reduziert werden und so werden billigere und vor allem weniger Radwege errichtet.
Der Bahnhof Aspern-Nord soll den Seestättern die Nutzung des Zugs und S-Bahnverkehrs ermöglichen, doch leider halten nur wenige Züge in der Station und die S-Bahn fährt nur alle 30 Minuten. In den Wohnungsangeboten wird versprochen, man erreiche in 20 Minuten das Stadtzentrum.
Die Stadtstraße wird selbstverständlich weitergebaut, denn diese soll ja die Wohngrätzel vom Verkehr entlasten. Leider werden rund um die Zufahrten z.B. Süßenbrunnerstraße (neues Wohnviertel), Quadenstraße (bestehende Wohnbauten), Oberes Hausfeld (jüngstes Wohnbauprojekt) massive Straßenerweiterungen/-verbereiterungen für weniger Verkehr errichtet. Ist das wirklich nachhaltig?
Nach jahrelangem Graben und ständig neu eingerichteten Umleitungen bei der Kreuzung Hausfeldstraße / Ostbahnbegleitstraße / ÖBB-Unterführung / U-Bahn Hausfeldstraße erfolgt der Tunneldurchstich.
Die Ausgestalltung der Stadtstraße wird auch noch 2027 andauern.