Auf einem Feld nahe Groß Enzersdorf beginnen die ersten Arbeiten zur Nord-Ost-Umfahrung von Wien, diese umfasst die S1-Teilstrecke Süßenbrunn - Raasdorf (Stadtstraße) - Groß Enzersdorf, weiters den Anschluss zum Tunnel - 8km Lobautunnel - Anschluss in Schwechat an die A4. Dieses Großprojekt soll die Donaustadt insbesonders die Wohngebiete von Verkehr, Lärm und Abgasen entlasten. Allerdings ist diese Prognose sehr schwer vorzustellen, beachtet man die Vorarbeiten z.B. an der Quadenstraße: Der einst schmalen Allee zwischen den Wohngebieten wurden die Bäume gestohlen, die Fahrbahn auf ein Vielfaches verbreitert und ehemalige Grünflächen versiegelt. Ampelanlagen sollen diese neue Verkehrsentlastung koordinieren.
Stadtplaner bemühten sich bereits kurz nach der Donauregulierung 1875, Wien vor allem den nördlichen Bereich und das angrenzende NÖ mittels eines Straßenbauprojekt durch die Lobau zu beleben. Naturschutz war damals kein Thema. Einen weiteren Versuch eine Autobahn Wien - Brünn - Breslau, durch die Lobau zu errichten, scheiterte und bewahrte dadurch die Au.
Die Errichtung der Verbindungsstraße zwischen dem Tunnelportal Emichgasse - (geplantem) Verkehrsknoten Lavaterstraße - Tunneportal Hausfeldstraße wird vorangetrieben.
Gleich neben dem neuen Wohnprojekt Oberes Hausfeld verschwindet die Stadtstraße im Tunnel Hausfeldstraße und soll via Seestadt an die S1 Richtung Süßenbrunn und den Lobautunnel anschließen.
Richtung Westen, unter der U-Bahn Trasse durch, entsteht ein Verkehrsknoten, um den Bewohnern des Stadtquartiers und den Transporteuren des großen Lagerbetriebs eine optimale Anbindung an die hochrangigen Verkehrsachsen zu ermöglichen. Anschließend verschwindet der Verkehr im Tunnel Emichgasse.
Proteste gegen diese Straße und den Lobautunnel verweisen auf den stetigen Verlust an Lebensqualität im Bezirk und erwarten alternative, nachhaltigere Verkehrskonzepte.
Langsam nimmt die Quadenstraße ihre endgültige Form als Zubringer zur Gemeindestraße=Stadtstraße an. Beton für mehr als die doppelte ursprüngliche Fahrbahnbreite wird in die einst dörfliche Landschaft gegossen. Dazu kommen noch breite Asphaltflächen für Rad- und Fußwege, von der ehemaligen, groß dimensionierten Spielwiese bleibt nur noch ein schmaler Streifen. Das beschauliche Gässchen neben dem Friedhof wird nun zur Autobahn-Auffahrt ausgebaut.
Die Verbindungsstraße zwischen dem Tunnelportal Emichgasse - (geplantem) Verkehrsknoten Lavaterstraße - Tunneportal Hausfeldstraße wird asphaltiert.
Christoph präsentiert im Garten des Living Lab in der Quadenstraße eine Idee zur unkomplizierten Stadtentwicklung
, damit die lebenswerteste Stadt noch schöner und gemütlicher wird.
Der Versuch ein Hochbeet nahe seiner Wohnung am Parkstreifen zu errichten, ist trotz intensiver Auseinandersetzung mit dem Behördendschungel (keiner ist zuständig) gescheitert. Das Abstellen eines PKWs inklusive Kräutergarten ist hingegen kein Problem.
Also wem gehört die Stadt?
Welcher Nutzung steht der größte Anteil am Stadtraum / der Stadtfläche zur Verfügung?
Schnell war die Wiese versiegelt, um einen Ersatzparkplatz wegen Bauarbeiten zu errichten. Obwohl die ursprüngliche Stellfläche schon seit Monaten wieder hergestellt ist und längst als Parkraum genutzt, also das Parkplatzprovisorium nicht mehr gebraucht wird, bleibt die Grünfläche weiter versiegelt.
Das schmale Gässchen hinter dem Hirschstettner Friedhof, von vielen Anwohnern gerne als Parkplatz genutzt, wird saniert.
Wir befinden uns im Jahre 2026 n. Chr. Ganz Wien wird klimafit gemacht, Plätze und Straßen werden entsiegelt und begrünt....
Ganz Wien? NEIN! Einige von protestierenden Wienern bevölkerte Dörfer im Nordosten der Stadt hören nicht auf, gegen die Benachteiligung und weitere Versiegelung zu protestieren und Widerstand gegen die Ideen der Stadt-/Landes-/Bundesverwaltung sowie Baumaschinen zu leisten.
7:30 Demo-Frühstück, anschl. öffentliche Verhandlung des BVwG zur Lobau-Autobahn
Die Quadenstraße - vor dem Eingang zu den Blumengärten - Zubringer zur Stadtstraße und weiter zur A23 bzw. zur Lobauautobahn/zum Lobautunnel, wird immer breiter, obwohl die Stadt- und Bezirksverantwortlichen immer betont haben, die Stadtstraße werde die Wohngebiete vom Verkehr entlasten.
Warum braucht man dann so großzügig dimensionierte Verkehrswege im Grätzl?
Warum lärmt dieser Bauabschnitt seit Monaten?
Die Bauarbeiten im Bereich der Verbindungsbahn Hietzing-Hütteldorf bedingt eine Verkärseinschränkung in den Sommerferien, so dass die Züge der S80 nur zwischen Aspern Nord un Hauptbahnhof verkehren. Die Stationen Matzleinsdorfer Platz, Meidling, Speising und Hütteldorf werden in diesem Zeitraum nicht angefahren.
Ab Schulbeginn verkehren die Züge der S80 bis Meidling und weiter als S3 bis Mödling.
Die Ausgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Aspern-Nord ist abgeschlossen und wird von den Stadt- und Bezirksverantwortlichen präsentiert: Mit dem neuen Nelson-Mandela-Platz haben wir ein klimafittes Entrée zu diesem wichtigen Mobilitätsknoten geschaffen. Mit 75 neuen Bäumen, 2.000 m2 Grünflächen, bunten Beeten und Wasserelementen sorgen wir für ein deutliches Plus an Lebensqualität.
Die Bauarbeiten am Tunnel der Stadtstraße sind längst abgeschlossen, der Tunnel wird bereits von Baufahrzeugen genutzt, die Emichgasse ist längst asphaltiert und wieder für den Verkehr freigegen, aber die Infrastruktur für die Jugend wird vernachlässigt. Der ehemalige Jugensportplatz, auf der Fläche des ehemaligen Kinderfreibades, gleicht einem verlassenen Baulager. Vergessene Bauzäune und unbrauchbares Materialien zieren das trockene, staubige Brachland.
Wann erfolgt endlich die Revitalisierung?
Nach langem Warten wird nun endlich die ausgedörrte Brachlandschaft umgestaltet. Hoffentlich ziert diese Freifläche schon bald grüne Wiese mit zahlreichen Bäumen.
Das Filmarchiv Austria präsentiert online eine Filmdokumentation zum Einsturz der Reichsbrücke am 1. August 1976 um 4 Uhr 43 Minuten.
Das Auflagelager der eingestürzen Brücke ist unter der neu errichteten, vorerst Johann-Nestroy-Brücke benannten, Reichsbrücke präsentiert.
Der verunglückte, wieder in Stand gesetzte Linienbus ist im Verkehrsmuseum - Remise ausgestellt.
Die Freiwillige Feuerwehr Breitenlee lädt zum alljährlichen Feiertag mit Festmesse, Unterhaltung, Speiß und Trank.
Spenden sind herzlich willkommen!