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12. März 2026

Hirschstettner Straße 97 - Wohnbau

Die KFZ-Werkstätte Breit ist Geschichte. Auf dem eingezwängten Grundstück errichtet die Firma Mandlbauer, die auch schon das Nebengrundstück bebaut hat, zwei Wohngebäude mit insgesamt 13 Wohneinheiten, die jeweils über einen eigenen Außenbereich verfügen.

Geplante Fertigstellung 2027

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Mitte März 2026

Seestadt - Nelson-Mandela-Platz wird saniert

Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt nimmt nun (?) die Stadtregierung auch diesen Platz in Angriff. Klimafit und mit viel Grün soll dieser ausgestaltet werden.

Die Station Aspern Nord liegt abseits der Seesatdt umgeben von einem Schotterfeld. Über eine schmale Busspur und einen geschotteren Fuß(Rad)weg wird der Bahnhof erschlossen. Auch an der Rückseite ermöglicht eine Umkerhrschleife für den Bus die öffentliche Anbindung des (internatioalen) Bahnhofs.
Seit dem Brückenbau für den Anschluß der Seestadt an die Stadtstraße und den Neubau der Straßenbahnbrücke für die Verlängerung der Linie 27 wird am Bahhofsvorplatz gegraben. Gleise werden verlegt, Wannen mit Stahlrand vermutlich für neue Schotterbeete betoniert, zahlreiche Busspuren asphaltiert und Stationsplattformen mit Wartehäuschen wachsen aus dem Schotterfeld.
Sieht nicht wie Raus aus dem Asphalt aus, eher wie Versiegelung einer riesigen Fläche!

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März 2026

Bahnhofsvorplätze werden klimafit

Die Stadt Wien nimmt die Umgestaltung zahlreicher Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt nun in Angriff. Mit viel Grün, zahlreichen Bäumen und Sitzgelegenheiten soll den Ankommenden ein klimafreundliches Wien präsentiert werden.

Der Praterstern ist schon saniert, trotzdem überwiegen die versiegelten Flächen und Beschattung an den zentralen Stellen fehlt.
Es ist noch gar nicht so lange her, als die Stadt Wien den Plänen zur Errichtung des Hauptbahnhofes und der Umgestaltung des ganzen Bahngeländes zugestimmt hat. Nun wird wieder alles wieder aufgebrochen.
Spannend wird die Umgestaltung des Franz-Jonas-Platzes in Floridsdorf. Ein paar Bäume sorgen schon jetzt für etwas Schatten. Der Fußgängerstrom von der Schloßhoferstraße mit den Haltestellen der Straßenbahnlinien 25, 26 und 27 findet zu den Hauptverkehrzeiten kaum Platz zwischen den Markthütten und den Schanigärten. Am schmalen Weg von der U-Bahn/S-Bahn zu den vier Straßenbahngleisen und 2 Busspuren, mit Haltestellen der Linien 25, 26, 27, 29A, 29B, 30, 31, 34A sowie Reginalbusse, darf man es nicht eilig haben, denn die Kollonne wälzt sich nur langsam vorwärts.

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Mitte März 2026

Raus aus dem Asphalt

Fast täglich verkünden die Stadtverantwortlichen wie wichtig ein gesunder Lebensraum mit ausreichend Grünflächen und Bäume sind, auch der (Individual-)Verkehr soll reduziert werden und die Lärmbelastung, Abgase und Autos aus den Wohngebieten verschwinden.
Dazu werden Mini-Parks eröffnet, Schotter-Wiesen-Beete angelegt, Straßen aufgerissen, Gleise und Busspur entfernt und die gleiche Anzahl an Fahrspuren und Parkplätzen wieder errichtet.
Die Wissenschaft belegt seit Jahrzehten, dass die meisten Menschen in kürzerer Fahrzeit mit der Bahn befördert werden können. Ein Blick zurück in der Stadtentwicklungsgeschichte zeigt ganz klar, dass noch mehr Straßen nicht die Lösung der Verkehrsprobleme darstellt: Die Süd-Ost-Tangente sollte in den 1970er Jahren das Stauchaos in Wien lösen. Dies ist nicht gelungen. Der Versuch die Anschlussstellen weiter an den Stadtrand zu verlegen und die Anzahl der Fahrspuren auf der A23 stetig weiter zu erhöhen, hat das Problem auch nicht lösen können. Der Vorschlag der Bunten Vögel der ÖVP zur Gemeinderatswahl 1983 zur Erhöhung der Lebensqualität in Wien ist längst (auch von der ÖVP) vergessen.
Daher wird die Stadtstraße, eine Gemeindestraße ohne Gehsteig und Radweg, aber mit meterhohen Lärmschutzwänden, als neuer Zubringer zur überlasteten A23 errichtet. Diese Straße soll die Wohngebiete und Grätzl vom (Individual-)Verkehr entlasten. Zur Erhöhung der Lebensqualität werden bei der Zufahrt Quadenstraße zahlreiche Bäume gefällt, vorhandene Grünflächen versiegelt, die Straßenbreite von 2 Fahrspuren auf mindestens 4 erweitert und Kreuzungen mit Ampeln geregelt, obwohl im Grätzl weniger Verkehr versprochen wird.

Eine großartige Verbindung stellen die Straßenbahnlinien 26 und 27 dar, eigene Gleisbereiche und Vorrangschaltungen bei den Ampeln sorgen für zügiges Vorankommen. Wann wird das langjährige Versprechen, die Linie 25 bis über die Stadtgrenze bzw. in die Seestadt zu verlängen, eingelöst?
Die U2 ist flott unterwegs und ist sehr gut ausgelastet. Wann fährt endlich jeder Zug in die Seestadt und das Intervall, auch in den Tagesrandstunden, verdichtet?
Mit der Schnellbahnlinie S80 lässt sich der Süden bzw. Westen von Wien sehr rasch erreichen, ohne das Zentrum der Stadt queren zu müssen. Wann wird das Intervall verdichtet, in den 1980er Jahren war dies auch möglich, und die Linie über die Stadtgrenze hinaus verlängert, um Pendler aus dem Marchfeld rasch, staufrei und klimafreundlich in die Stadt zu bringen?

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15. März 2026

Wiener Straucherl - winiziges Grün

Die Stadt Wien präsentiert nun Mini-Grüninseln als Beitrag zum Klimaschutz:
Ab April bringt das „Wiener Straucherl“ – kleine Schwester des Wiener Wäldchens – naturnahe Grünflächen von ca. 50 m² aus Sträuchern in eng bebaute Stadtteile, um Abkühlung, bessere Luftqualität und Artenvielfalt zu schaffen.

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März 2026

Lobautunnel - Spekulation und Versiegelung von Ackerland

Die Spekulation um Baugrundstücke innerhalb der Wiener Stadtgrenzen ist längst kein Geheimnis mehr. Fast alle Landwirtschaftlichen Flächen wurden bereits vor Jahren den letzten Gärtnern und Bauern abgeluchst. Nach einigen Monaten werden diese in Teilen an Bauvereinigungen, die laut Statuten zum regelmäßigen Schaffen von Wohnraum verpflichtet sind, gewinnbringend weiterverkauft.
Seit der (vorerst unveröffentlichen) Idee bedienen sich dieselben geschäftstüchtigen Investoren an den Feldern in der Nähe der zukünftigen Verkehrsader.
Durch dieses Niemandland wird nicht nur eine Straße führen, sondern weitläufige Ansiedlungen entstehen (siehe S2 - Wiener Nordrand Schnellstraße - geplant als niveaugleiche Gemeindestraße).
Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, auch für Schwerverkehr, kann (getaktet) in kürzerer Zeit, zuverlässig mehr Transportieren, vernichtet weniger Grundflächen und fährt abgasfrei.

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19. März 2026

Breitenlee Verschiebebahnhof - Natura 2000 Projekt

Nachdem die Stadt Wien Bereiche des ehemaligen Verschiebebahnhofs Breitenlee erworben hat, die schon teilweise von der Natur zurückerobert wurden, startet die Stadt - mit massiven Fördermittel der EU - das natürliche Industriegebiet in ein Naturschutzgebiet umzugestalten. Dazu werden invasive Gewächse entfernt, um geschützen Pflanzen und Tieren mehr Raum zur Ausbreitung zu bieten.
Es soll ein Naherholungsgebiet mit Wegen und Aussichtplattformen entstehen, um das Erleben der Besonderheiten der Natur zu ermöglichen.

Projektzeitraum bis Ende 2032

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März 2026

Lobautunnel - Experten und Künstler warnen

Zahlreiche Experten, Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen und Künstler warnen vor den Folgen für das Naturschutzgebiet Lobau durch die Errichtung eines Autobahntunnels. Die Beeinträchtigung der Umwelt ist bereits bei den beiden sehr kurzen Tunnelbauabschnitten für die Stadtstraße zu erkennen. Klimaschädigung durch Bau und Betrieb, Zersiedelung und Naturzerstörung wären die Folgen, der Ausbau der Öffis reduziert den Bodenverbrauch, verbessert die Luftqualität, reduziert die Lärmbelastung und schafft mehr Lebensqualität.
Kurt Kracher, Barbara Deißenberger und Wilhelm Vranovsky fassen die Schönheit der Lobau und die Folgen der Betonarbeiten in ihrem Musikvideo Retten wir die Lobau zusammen.

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1. April 2026

Lobautunnel - Vorarbeiten beginnen

Auf einem Feld nahe Groß Enzersdorf beginnen die ersten Arbeiten zur Nord-Ost-Umfahrung von Wien, diese umfasst die S1-Teilstrecke Süßenbrunn - Raasdorf (Stadtstraße) - Groß Enzersdorf, weiters den Anschluss zum Tunnel - 8km Lobautunnel - Anschluss in Schwechat an die A4. Dieses Großprojekt soll die Donaustadt insbesonders die Wohngebiete von Verkehr, Lärm und Abgasen entlasten. Allerdings ist diese Prognose sehr schwer vorzustellen, beachtet man die Vorarbeiten z.B. an der Quadenstraße: Der einst schmalen Allee zwischen den Wohngebieten wurden die Bäume gestohlen, die Fahrbahn auf ein Vielfaches verbreitert und ehemalige Grünflächen versiegelt. Ampelanlagen sollen diese neue Verkehrsentlastung koordinieren.

Stadtplaner bemühten sich bereits kurz nach der Donauregulierung 1875, Wien vor allem den nördlichen Bereich und das angrenzende NÖ mittels eines Straßenbauprojekt durch die Lobau zu beleben. Naturschutz war damals kein Thema. Einen weiteren Versuch eine Autobahn Wien - Brünn - Breslau, durch die Lobau zu errichten, scheiterte und bewahrte dadurch die Au.

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16. April 2026

Wasserwerk Donauinsel - Spatenstich

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm setzen zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg den Spatenstich für ein hochmodernes Trinkwasserwerk auf der Donauinsel.
Das Wasser wird aus 17 Grundwasser-Brunnen in den Schutzgebieten Donauinsel und Nußdorf entnommen.
Die Aufbereitung des Wassers erfolgt in mehreren Stufen, dabei wird dem Wasser Sauerstoff zugeführt, um gelöste Stoffe abzubauen. Schwebstoffe werden durch Filter entfernt und die Desinfektion erfolgt mittel UV-Licht. Anschließend erfolgt die Einspeisung ins Wiener Trinkwassernetz.

Geplante Ferigstellung: 2030
Projektierte Kosten: 140 Mio Euro

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18. April 2026

Oberes Hausfeld - Stadtstraße - Lobauautobahn

Gleich neben dem neuen Wohnprojekt Oberes Hausfeld verschwindet die Stadtstraße im Tunnel Hausfeldstraße und soll via Seestadt an die S1 Richtung Süßenbrunn und den Lobautunnel anschließen.
Richtung Westen, unter der U-Bahn Trasse durch, entsteht ein Verkehrsknoten, um den Bewohnern des Stadtquartiers und den Transporteuren des großen Lagerbetriebs eine optimale Anbindung an die hochrangigen Verkehrsachsen zu ermöglichen. Anschließend verschwindet der Verkehr im Tunnel Emichgasse.
Proteste gegen diese Straße und den Lobautunnel verweisen auf den stetigen Verlust an Lebensqualität im Bezirk und erwarten alternative, nachhaltigere Verkehrskonzepte.