An der Hausfeldstraße wird der Verkehr umgeleitet, der Parkplatz des Kleingartenvereins übersiedelt, fleißig in die Tiefe gebohrt während die ersten Wohnbauten im Stadtentwicklungsgebiet Oberes Hausfeld, direkt am Tunnelportal, sich im Endspurt der Fertigstellung befinden.
Modernes Wohnen entsteht in vier Gebäuden nahe der U2-Station Lina-Loos-Platz und dem Albert-Schulz-Park.
Medienbericht: schau vorbei vom 07.2025
siehe auch: https://you2.at/
Wo bis vor Kurzem gleich hinter und neben den Glashäusern Korn geerntet wurde, wachsen nun Wohnhäuser empor und Verkehrswege schlängeln sich durch den Untergrund.
Grabungen neben der Fahrbahn nahe dem Bahndamm (auf Höhe Bahnfeldweg 33) legen die Fernwärmeleitungen samt begleitende Kabelstränge frei.
Soll hier eine Abzweigung Richtung Hausfeld erfolgen?
Info: Google Maps
Wo einst fruchtbare Äcker bewirtschaftet wurden, entstehen Wohnungen für 3700 Familien. Besiedelung erfolgt ab Anfang 2026.
Info: Gebietsbetreuung - Oberes Hausfeld (Stadt Wien)
Info: Wer baut was? - Oberes Hausfeld (Stadt Wien) vom 09.2025
Damit Stadtentwicklung und Stadtplanung mit Bevölkerungsentwicklung und Mobilitätsbedarf Schritt halten ist große Anstrengung notwendig. Ein hellseherisches Vorausschauen notwendig und die Ideen von vielen Betroffenen/Gelehrten/Visionären zu sondieren zielführend. Nicht jede moderne Entwicklung erweist sich als zukunftstauglich und sollte nachgebessert werden.
Es ist schon einen Weile her, Einige werden sich noch erinnern, die Bim 317 fuhr von Floridsdorf über Kagran - Hirschstetten - Aspern - Essling (Linie 217 endet hier) bis Groß Enzersdorf (war ja auch einmal Teil von Wien). Zur Betriebseinstellung informieren die Wiener Verkehrsbetriebe die Fahrgäste mit einem Flugblatt:
Es freut uns, Ihnen eine angenehme Mitteilung machen zu können: Am 31. August 1970 wird "Ihre" Straßenbahnlinie 217/317 auf Autobusbetrieb umgestellt und Sie werden dann schneller als bisher Ihr Ziel erreichen. Wesentlich schneller sogar. Dass wir dabei auch dem Individualverkehr durch Beseitigung des kreuzenden Schienenverkehrsmittels etwas Gutes tun, ist eine erfreuliche Randerscheinung.
Der Autobus bringt die Groß-Enzersdorfer nun zur Ostbahn in Stadlau, wo ein Umstieg in die Straßenbahn 16 zum Kai (Schottenring) möglich ist.
Bereits ein Jahr später wird die Bim 16 in 26 umbenannt und bis zur Zschokkegasse (SMZ-Ost - Klinik Donaustadt) verlängert. Ab Herbst 1995 wird die Strecke bis Aspern (nun Linie 25) verlängert und der weitere Ausbau bis zur Stadtgrenze (Groß-Enzersdorf) diskutiert. Also seit 30 Jahren liegt eine sinnvolle Vision auf Eis ....
Die gute, alte Straßenbahn, heute meist auf eigenem Gleiskörper unterwegs, ist nicht in Vergessenheit geraten, sondern präsentiert in Neubauprojekten ihre Stärken.
Aber die Vision eines U-Bahn-Anschlusses für ein zukünftiges Stadtentwicklungsgebiet hat die Stadtregierung realisiert bevor Baukörper notwendige Trassen verstellen. Ein hervorragender Entschluss der heute von der Stadträtin für Stadtentwicklung (!!!) durch den Ausspruch Wüste mit U-Bahn-Anschluss
abgewertet wird. Bis vor Kurzem wurden diese Flächen landwirtschaftlich genutzt, eine sinnvolle Gestaltung/Zwischennutzung liegt wohl im Aufgabenbereich des Grundstückseigentümer bzw. der zuständigen VerwaltungsAG. Die Verknüpfung von Wohnbau mit der Realisierung eines Autobahnanschlusses ist von der Stadt Wien (UVE/UVP durch MA22) in den Entwicklungsunterlagen festgesetzt worden. In weiten Bereichen Wiens ist Wohnen auch ohne Autobahnzufahrt möglich.
Die Vision der autofreien
(verkehrsreduzierten) Seestadt wird durch den U-Bahn Anschluss und zahlreiche Radverbindungen unterstützt, jedoch ist das U-Bahn-Intervall von 15 Minuten in den Tagesrandzeiten nicht für alle Verkehrsteilnehmer einladend genug. An eine Intervallverdichtung ist auch nächstes Jahr nach Inbetriebnahme der, seit vielen Jahren fertig gestellten U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz An den alten Schanzen, nicht gedacht. Im Einzugsgebiet der U2 werden ständig neue Wohnungen (Quadenstraße 750, Ziegelhofstraße 1800, Pfalzgasse 300, Podhagskygasse 500+, Berresgasse 3000, Hausfeld 3800, Seestadt 11500+, Bahnfeld, Heidjöchl, ...) besiedelt, aber die Wiener Linien sehen keinen Bedarf die Reisezeiten ihrer Fahrgäste zu verkürzen.
Schon seit vielen Jahren könnten Anrainer und zahlreiche Arbeiter der unzähligen nahen Baustellen rascher ihren Arbeitsplatz erreichen, wäre die Geister-U-Bahn-Station in Betrieb.
Der erste Halt in dieser Station soll am 7. Jänner 2026 erfolgen, wobei trotz steigender Bewohnerzahlen an der U2 Strecke der ausgedünnte Fahrplan in die Seestadt nicht verändert werden soll.
Vorausschauend wurde vor vielen Jahren eine ÖBB-Bahn-Station als Umsteigemöglichkeit gemeinsam mit der U-Bahn in Aspern-Nord errichtet. Mit dieser Regional- bzw. S-Bahn kann der Hauptbahnhof rasch und bequem erreicht werden. Eine Verlängerung der S80 (auf vorhandenen Schienen) bis Niederösterreich mit einer Verdichtung der Zugfolgen wäre eine hochrangige Verkehrsanbindung für Pendler und Seestädter, die zur Entlastung des Wiener Staßennetzes beitragen könnte.
Info: Bim 317 (Wiki)
Info: Bim 16 (Straßenbahnjournal)
Info: Bim 25 (Straßenbahnjournal)
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 05.10.2025
Medienbericht: Der Standard vom 05.10.2025
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 26.9.2025
Ein bedeutender Meilenstein beim Bauprojekt YOU2 wird gefeiert, die Projektverantwortlichen bedanken sich bei allen Handwerker:innen, Partnerfirmen und Unterstützer:innen, die zum bisherigen Erfolg beigetragen haben. Das Projekt steht für modernes, urbanes Wohnen mit hoher Lebensqualität. Die Fertigstellung des Rohbaus bildet einen entscheidenden Schritt bei der Realisierung des neuen Wohnraumprojekts.
Musterwohnung kann besichtigt werden.
Geplante Fertigstellung: Sommer 2026
Info: Pressemeldung (kibb) vom 27.10.2025
Medienbericht: Der Standard vom 15.11.2025
Medienbericht: Donaustadtecho vom 15.12.2025
siehe auch: https://you2.at/neuigkeiten/gleichenfeier-fuer-das-projekt-you2-ein-wichtiger-meilenstein/
Der für Rad Fahrende und zu Fuß Gehende sehr beliebte Verbindungsweg unter der U2-Trasse zwischen den Stationen Hausfeldstraße und Lina-Loos-Platz (Franz-Wels-Gasse / Aspernstraße) ist wegen Grabungsarbeiten zur Stadtstraße zwischen den Tunnelportalen Emichgasse und Hausfeldstraße unterbrochen.
Die Baugrube wird gleich als Mülldeponie genutzt.
Das Tieferlegen der Fahrbahn soll den neuen Anwohnenden eine Lärmreduktion verschaffen. Die Projektwerber haben versprochen den Verkehr nahe den Wohnsiedlungen zu reduzieren. Ohne neue Durchzugsstraße wäre sicherlich weniger Lärm und Verkehr im neu entstehenden Stadtteil.
Es bleibt zu hoffen, dass durch das Absenken der Fahrbahnsohle und eventuell errichtete Lärmschutzwände nicht auf die Querung der Fahrbahn für zu Fussgehende und Radfahrende vergessen wird.
Denn die Anwohner der Oberfeldgasse und Süßenbrunnerstraße warten immer noch auf die Brücke zum Gewerbepark über Autobahn und Eisenbahn. Die Errichtung gemeinsam mit der Straßenbahnbrücke hätte vermutlich nur geringe Zusatzkosten verursacht.
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 18.08.2025
Am Feldrand der Franz-Wels-Gasse parken zahlreiche PKWs, obwohl die Gassenbreite das Parken nicht zulassen würde.
Die U2-Station Lina-Loos-Platz ist immer noch nicht in Betrieb, obwohl das Bauwerk seit Jahren quasi fertiggestellt ist und die parkenden Fahrzeuge im Umkreis den Bedarf bestätigen würden. Die Gestaltung des Zugangsbereichs zum Stationsgebäude ist bereits in Arbeit.
Der Hauptzufahrtsweg An den alten Schanzen zum verkehrsberuhigten Wohnquartier und zur U2-Station wird saniert und erweitert.
Der ostliche Begleitweg zur U-Bahn-Trasse ist bereits mit Fahrbahn, Radweg und Gehsteig asphaltiert und mit Beleuchtungskörpern ausgestattet.
Westlich des Stadtentwicklungsgebietes Oberes Hausfeld ist zwischen U2-Trasse und dem DZH-Lagergebäude die Verlängerung der Lavaterstraße zwischen Aspernstraße und Stadtstraße projektiert.
Zwischen den Tunnelportalen Emichgasse und Hausfeldstraße wird eifrig gegraben. Mit dem Anschluss der Lavaterstraße an die Stadtstraße wird das Obere Hausfeld, der große Lagerkomplex und die noch zu errichtenden Wohnprojekte an das (hochrangige) Straßenverkehrsnetz angebunden.
Info: Spezialtiefbau (Baublatt Österreich) vom 04.2024
Info: Projektgeschichte (Stadt Wien) vom 01.2024
Info: Analyse des Planungsprozesses (Kohl TU-Wien Seminararbeit) vom 01.2023
Medienbericht: Der Standard vom 22.11.2025
Medienbericht: oe24 GmbH vom 06.08.2020
siehe auch: https://www.wienschauen.at/stadtstrasse-nach-art-einer-schnellstrasse/
siehe auch: https://www.stadtstrasse.at/
siehe auch: https://www.wienschauen.at/stadtstrasse-wie-die-klima-musterstadt-den-autoverkehr-foerdert/
Ab Betriebsbeginn halten in der seit Jahren (quasi) fertiggestellten U2 Station (projektiert unter dem Namen An den alten Schanzen, später umbenannt in Oberes Hausfeld, nun beschriftet als) Lina-Loos-Platz.
Obwohl im Umfeld der U2 Richtung Seestadt tausende neue Wohnungen errichtet werden/wurden bleibt weiterhin der Fahrplan ausgedünnt und zahlreiche Züge verkehren nur bis zur Aspernstraße.
Info: Wien Mobil (Wiener Linen Routenplaner)
Info: U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz (Wiki)
Info: Wienr Linien News vom 19.01.2026
Medienbericht: Mein Bezirk - Bezirkszeitung vom 21.01.2026
Medienbericht: die Presse vom 13.01.2026
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 5.10.2025