Bis 1936 errichtet die Wiener Siedlungsgesellschaft
54 Häuser nach den Plänen von Fritz Sammer und Rudolf Richter im Gebiet Zschokkegasse, Plankenmaisstraße, Rittersporngasse und Hyazinthenweg.
Das ertragreiche Schotterabbaugebiet von Hrn. Auer, wurde zuvor in Parzellen von je 1500m² geteilt.
Im Schulgebäude in der Stadlauer Straße wird eine Sonderschule untergebracht. Die vorhandenen Volksschulklassen bleiben weiter bestehen. Neuzugänge werden in der Schule Plankenmais aufgenommen.
Aus luftiger Höhe stürzen die Fallschirmspringer in die Tiefe. Landungsziel ist (vermutlich) der Sportplatz bei der Schule am Plankenmais.
Die Datierung des Bildes ist nicht gesichert und erfolgt auf Grund der Bebauung bzw. der Freiflächen:
1977 Flughafen Wien-Aspern wird stillgelegt
1981 Eröffnung DZH (unten im Bild)
1982 Eröffnung des General-Motors-Werk (rechts neben der Rollbahn)
1985 Wohnhausanlage Heidjöchl fertig (links im Bild)
1986 S-Bahn bis Hausfeldstraße (nicht erkennbar)
1987 Baubeginn Hausfeldstraße / Alte Schanzen (noch Feld)
Weitere Einschätzungen sind willkommen!
In den 1960/70er Jahren waren Fallschirmspringer am Himmel über Hirschstetten keine Seltenheit. Die Nähe zum Flughafen und die vielen freien Flächen boten ein optimales Trainingsgebiet. Erst die Schließung des Flughafens Wien Aspern 1977 setzte diesem Schauspiel in luftiger Höhe ein Ende.
Panoramafoto 1: hier
Diese Luftaufnahme zeigt die Siedlung Plankenmais zwischen Zschokkegasse - Erzherzog-Karl-Straße -Plankenmaisstraße.
Die Datierung des Bildes ist nicht gesichert und erfolgt auf Grund der Bebauung, der Freiflächen und der zweiten Aufnahme mit Fallschirmspringern, die vermutlich am Sportplatz der Schule Plankenmais landen wollen.
Wann wurde die Erzherzog-Karl-Straße saniert? Die Bäume am Mittelstreifen sehen jung aus.
Wann begann die Verdichtung der Bebauung auf den großzügig parzellierten Grundstücken? Viele sind noch Grünland.
Wann wurde die zweite Sporthalle der Schule errichtet? Die Sanierung erfolgte über einen längeren Zeitraum.
Welches Fest wird am Sportplatz gefeiert?
Wann wurde der Spielplatz an der Bodmergasse errichtet? Die Wiese ist noch keine Spielgeräte erkennbar.
Bitte helfen Sie mit, das Aufnahmedatum einzugrenzen! Vielleicht wissen Sie, wann Ihr Haus gebaut wurde, das noch nicht auf der Luftaufnahme abgebildet ist. Vielleicht waren Sie sogar am Sportplatzfest und können datierte Fotos beisteuern. Danke für Ihre Unterstützung!
Info: Fallschirmspringer vom 1985
Panoramafoto 1: hier
In der letzten Juni Woche beginnen die Arbeiten zur Errichtung neuer Lärmschutzwände an der Erzherzog Karl Straße im Bereich Plankenmais. Durch die Sperre der Nebenfahrbahn und eines Fahrstreifens kommt es zur Beeinträchtigung des Verkehrs.
Verkehrsstadtrat Rudi Schicker und Bezirksvorsteher Norbert Scheed besichtigen am 9. Juli die Baustelle.
Die Anrainer des Plankenmais sind nun hinter Lärmschutzwänden eingesperrt. Die durch blaue Fenster durchbrochene Wand, soll den immer stärker werdenden Verkehrslärm dämpfen, leider nimmt sie auch den Anrainern den Ausblick.
Unbemerkt und versteckt hinter den großen Erdbewegungen an der Stadlauer und Erzherzog-Karl-Straße entsteht im hinteren Bereich des ehemaligen Biro-Geländes nahe der Siedlung Plankenmais eine Gartensiedlung mit Einzel- und Doppelhäusern, sowie jeweils einem kleinen Garten.
Nach wochenlangen Rekordtemperaturen über 25°C verzeichnet die Zentralanstalt für Meteorologe und Geodynamik (ZAMG) heute Donnerstag zum ersten Mal in der Mess-Geschichte Werte über 40°C: In Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) werden 40,5°C und in Güssing (B) 40,0°C gemessen.
Der bisherige Österreich-Rekord wurde erst vor wenigen Tagen aufgestellt, am 3. August 2013, mit 39,9°C in Dellach/Drautal (K). Davor war viele Jahre ebenfalls Dellach der Spitzenreiter, mit 39,7°C (am 27. Juli 1983).
An der Messstelle am Plankenmais in Hirschstetten werden um 13:40 39,4°C gemessen. Der Wiener Rekord wird in der Innenstadt mit 39,5°C registriert. Der bisherige Hitze-Rekord vom 8. Juli 1957 in Wien/Mariabrunn mit 38,9°C wird damit überschritten.
Tägliche Temperatur-Messungen gibt es in Österreich seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Zunächst nur an einzelnen Stationen, mittlerweile an rund 270 Wetterstationen der ZAMG in ganz Österreich.
siehe auch: http://wetter.dandy.at
siehe auch: https://www.zamg.ac.at
Die Errichtung der Reihenhausanlage in der Aspernstraße 6 (nahe dem Contiweg) bestehend aus 4 Häusern mit je einer Wohnfläche von ca. 110 m², Keller, Terrasse, Garten und einem Autoabstellplatz ist fast fertiggestellt und gelangt zur Vermietung.
siehe auch: http://www.baudesign-immobilien.at/projekte/id-1220-wien-plankenmaiss.html
Das bereits 2017 geplante Projekt die Siedlung Plankenmais mit den neuen Wohngebieten auf den ehemaligen Biro-Gründen durch einen zentralen Fuß- und Radweg in der Verlängerung des Kamelienweges herzustellen begeistert nicht alle Anrainer.
Vor allem die Siedler des KGV Stadlau-Hirschstetten (Autoanlage I + II) schätzen die ruhige Lage, auch wenn ihnen die neuen Wohnbauten bereits sehr nahe rücken. Zur Errichtung des neuen Weges muss ein erheblicher Höhenunterschied zwischen dem Straßenniveau Miriam-Makeba-Gasse und dem Wirtschaftsweg der Kleingartenanlage überwunden werden. Auch die Nutzungsflächen von einigen Siedlern soll zur Verbeiterung des Weges reduziert werden.
Medienbericht: Donaustädter Bezirkszeitung vom 09.2021
siehe auch: https://kgv-stadlau-hirschstetten.at
Noch steht das ebenerdige Einfamilienhaus, scheinbar verlassen, in einem großen Garten am Eckgrundstück Rittersporngasse 7-9 / Brunellengasse 1. Doch bald wird hier Neues entstehen, wohnen im Grünen 2.0 ...
Info: Impression (GSV) vom 08.2018
Die Arbeiten zur Errichtung des Rad- und Fussweges zwischen Miriam-Makeba-Gasse und Kamelienweg haben begonnen. Die kleine Pforte zum Urwald ist Geschichte, der dichte Bewuchs ist entfernt und das Niveau wird angeglichen.
siehe auch: https://www.hirschstetten.info/beitrag.php?hid=3019
siehe auch: https://kgv-stadlau-hirschstetten.at
Vorbei ist die beschauliche Ruhe und die Enge des schalen Wirtschaftsweges im Kleingartenverein Stadlau-Hirschstetten. Schwere Baumaschinen graben und walzen alles platt.
Staub und Schlamm werden langsam weniger, der Asphaltbelag ist aufgetragen, neue LED-Straßenlampen stehen auch schon, nur die Begrünung wird noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen.
Der Durchgang ist noch gesperrt.
Die Bauzäune stehen noch, auch das alte kleine Holztor erinnert noch an den verbotenen steilen verwachsenen Weg
zur Kleingartensiedlung. Noch fehlen die Zäune zu den verkleinerten Grundstücken. Auch ein Wiesenstreifen entlang des neuen Weges soll noch angelegt werden.
Einige Siedler nutzen bereits den deutlich verkürzten Einkaufsweg.