Wohnhausanlage Ziegelhof

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1972

Wohnhausanlage Ziegelhof

In den Jahren 1972 bis 1974 errichtet die Gemeinde Wien auf dem riesigen Areal zwischen Quadenstraße und Ziegelhofstraße 1800 Wohnungen in Fertigteilbauweise.
Obwohl dieser Bereich 'In äußeren Neurissen' zur Katastralgemeinde Breitenlee gehört, fühlen sich die Bewohner eher Hirschstetten zugehörig und werden auch von der Pfarre Hirschstetten betreut.

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Frühjahr 1973

Wohnhausanlage Ziegelhof - Platz für Sport

Die jungen Bewohner der neu errichteten Siedlung Ziegelhof finden ausreichend Platz, um ihren sportlichen Bedürfnissen in verkehrsarmer Lage nachzugehen. Sie erkunden das Grätzel zwischen Parkplätzen, glatt asphaltierten Wegen, jungen Bäumen und niedrigen Sträuchern.

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3. September 1973

Neue Volksschule und Hauptschule in der Prinzgasse

Am 3. September stürmen die ersten Schüler das neue Schulhaus in der Prinzgasse 3.
Im Zuge der Errichtung der Wohnhausanlage Ziegelhofstraße wurde 1971-73 auch eine 24-klassige Volksschule und Hauptschule errichtet.

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Herbst 1975

Pfarrzentrum Ziegelhof entsteht

Ein Häuserblock nach dem anderen der riesigen Wohnhausanlage Ziegelhof wird fertig gestellt und der Bedarf einer eigenständigen Pfarrgemeinde wird immer größer. Die Erzdiözese mietet auf Stiege 1 zwei leerstehende Wohnungen und betraut Pater Erwin Hohner, Pater Jörg Smazinka und Pater Helmut Leonhard mit der Seelsorge der neuen Bewohner.

Der Inhalt des Mietvertrages mit der Gemeinde Wien erleichterte das Unternehmen kaum, denn in den ca. 50m² umfassenden Räumlichkeiten durften keine Sonntagsmessen gefeiert, kein Parteienverkehr abgehalten werden und das Mietverhältnis endet am 28. Februar 1978.

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1. März 1977

Hauptschule Prinzgasse geteilt

Auf Grund der stetig steigenden Schülerzahlen wird die Hauptschule in der Prinzgasse 3 geteilt. Ab nun gibt es im Bereich der Wohnhausanlage Ziegelhof zwei Volks- und zwei Hauptschulen.

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Sommer 1979

Pfarrzentrum Ziegelhof - Grundstück

Nach und nach entdecken immer mehr Bewohner die Glaubensgemeinschaft, Gottesdienste werden in einem Zelt gefeiert, verschiedene Gruppen bilden sich und treffen einander regelmäßig in den engen Räumlichkeiten.

Viele Aktivitäten der Gemeinde werden in das Anwesen am Hafnerberg verlegt und einmal im Monat wird ein Wochenende mit Freunden und vielen Aktionen gestaltet.

Im Sommer 1979 erwirbt die Erzdiözese endlich ein Grundstück in der Quadenstraße 53 für ein neues Gotteshaus.

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Dezember 2008

Neue Straßenbahn für Hirschstetten

In einer bunten Beilage der Mediaprint wird das neue Verkehrskonzept für den 21. und 22. Bezirk einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt:
Die neue Linie 26 soll ab 2013 eine direkte Querverbindung zwischen U6-Floridsdorf, U1-Kagraner Platz und U2-Hausfeldstraße werden.
Die Neubaustrecke ist rund 4,7 Kilometer lang und erhält elf neue Stationen. Sie beginnt beim Kagraner Platz, führt querfeldein auf einer Hochtrasse über den Gewerbepark Stadlau bis zur Oberfeldgasse, dann entlang der Oberfeldgasse durch die Siedlung Ziegelhofstraße/Quadenstraße, über Prinzgasse, Pirquetgasse, Zanggasse, Am Heidjöchl, Hausfeldstraße bis zur zukünftigen U2-Station Hausfeldstraße.
Die neue Linie 26 wird dann von Strebersdorf über Floridsdorf (U6-Station) und Kagraner Platz (den nördlichen Ast der bisherigen Linie 26) bis zur Hausfeldstraße und retour fahren.
Damit bietet diese Linie eine für die Fahrgäste höchst attraktive Tangentialverbindung zwischen den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt. Vor allem durch die Verknüpfung mit allen hochrangigen radialen Hauptachsen des öffentlichen Verkehrs in diesen Bezirken (U6- und S-Bahn-Station Floridsdorf, U1-Station Kagraner Platz und U2-Station Hausfeldstraße) wird sich die Attraktivität der Linie nochmals erhöhen. Insbesondere für das Gebiet Am Heidjöchl und den Gewerbepark Stadlau wird sich die Erschließung durch den öffentlichen Verkehr deutlich verbessern.

Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 13.12.2008

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Sommer 2013

Linie 26 - Parkplatzvernichtung

Noch stehen zahlreiche Autos auf den Gleisen der zukünftigen Straßenbahntrasse, doch die Diskussion um verlorene Stellflächen ist längst ausgebrochen. Kolportiert werden 50 - 250 Parkplätze, die auf dem Weg durch die Wohnhausanlage Ziegelhof von der Bim beansprucht werden. Die Bezirkspolitiker versuchen zu beruhigen, verweisen auf die zahlreichen Parkmöglichkeiten in der Oberfeldgasse und hoffe, dass die bessere Aufschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Reduktion der privaten Fahrzeuge ermöglicht.