Nach vielen Wochen mit trübem Wetter (Nebel, Wolken, kaum Niederschlag) und fast keinem Sonnenschein, lockert es einen Tag auf, aber am nächsten folgen Schneefälle, die über Nacht die Stadt in eine zwanzig Zentimeter dicke Schneedecke hüllen.
Um den Schulkindern ein sichereres Queren der Murraygasse und Quadenstraße im Baustellenbereich zu ermöglichen, werden in der Nacht zwei Zebrastreifen aufgemalt. Verkehrszeichen kennzeichnen die neuen Fußgängerübergänge.
Auch die Bushaltestellen an der Quadenstraße werden (provisorisch) stadtauswärts, nach dem Kreuzungsbereich, verlegt.
Die ersten Wohnungen sind längst besiedelt, nun sind auch die letzten Wohnbauarbeiten abgeschlossen. Noch stehen einige Wohnungen leer auch und Geschäftslokale in den Erdgeschoßzonen sind zu vergeben, aber die Versorgung der Wohnenden wird ständig erweitert. Bäckerei, Lebensmittelmarkt, Kindergärten, einige Ärzte, Apotheke und Lokale haben ihren Platz gefunden. Park und Spielplatz werden gestaltet, frisch gepflanzte Bäume, Sträucher und Grünwuchs müssen sich noch entwickeln . . .
Am Freitag startet die neue Gärtnersaison und der Ab Hof Laden öffnet wieder regelmäßig:
Mo-Fr 8-18 Uhr
Sa 8-16 Uhr
Im Angebot sind sowohl frische als auch eingelegte Köstlichkeiten!
Der Bauernmarkt findet am Samstag, 7. März von 9-13 Uhr statt.
Die am Campus-Projekt beteiligten Religionsgemeinschaften unterzeichnen die Wiener Erklärung zur Zusammenarbeit für den Frieden und deponieren die Zeitkapsel mit dem Dokument im Eckstein zum Campus der Religionen.
Eltern, Pädagogen und Politik sind sich einig: Kinder und Jugendliche sollen mehr ANALOG lesen! Die Bücheri neben dem Gymnasium war/ist/wäre eine günstig gelegene Anlaufstelle. Doch die provisorische Erhaltung in einem Ausweichquartier nahe dem aktuellen Standort ist nicht finanzierbar, obwohl für die Errichtung des neuen Bauwerks Millionen aufgetrieben werden können.
Also müssen all die Bücher ausziehen. Wohin?
In ein Lager, das keine Kosten verursacht?
Wo sie vergessen werden?
Wosie nicht mehr herauskommen?
In den letzten Jahren sind schon einige Büchereistandorte geschlossen worden, wird dies der nächste sein?
Es bleibt zu hoffen, dass das unter Denkmalschutz stehende Ornamentale Relief
(1971/72) am Stiegenaufgang zur Volkshochschule im Haus der Begegnung von Peter Weihs, am Standort erhalten werden kann.
Oder stürzt es versehentlich um?
Die KFZ-Werkstätte Breit ist Geschichte. Auf dem eingezwängten Grundstück errichtet die Firma Mandlbauer, die auch schon das Nebengrundstück bebaut hat, zwei Wohngebäude mit insgesamt 13 Wohneinheiten, die jeweils über einen eigenen Außenbereich verfügen.
Geplante Fertigstellung 2027
Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
nimmt nun (?) die Stadtregierung auch diesen Platz in Angriff. Klimafit und mit viel Grün soll dieser ausgestaltet werden.
Die Station Aspern Nord liegt abseits der Seesatdt umgeben von einem Schotterfeld. Über eine schmale Busspur und einen geschotteren Fuß(Rad)weg wird der Bahnhof erschlossen. Auch an der Rückseite ermöglicht eine Umkerhrschleife für den Bus die öffentliche Anbindung des (internatioalen) Bahnhofs.
Seit dem Brückenbau für den Anschluß der Seestadt an die Stadtstraße und den Neubau der Straßenbahnbrücke für die Verlängerung der Linie 27 wird am Bahhofsvorplatz gegraben. Gleise werden verlegt, Wannen mit Stahlrand vermutlich für neue Schotterbeete betoniert, zahlreiche Busspuren asphaltiert und Stationsplattformen mit Wartehäuschen wachsen aus dem Schotterfeld.
Sieht nicht wie Raus aus dem Asphalt
aus, eher wie Versiegelung einer riesigen Fläche!
Fast täglich verkünden die Stadtverantwortlichen wie wichtig ein gesunder Lebensraum mit ausreichend Grünflächen und Bäume sind, auch der (Individual-)Verkehr soll reduziert werden und die Lärmbelastung, Abgase und Autos aus den Wohngebieten verschwinden.
Dazu werden Mini-Parks eröffnet, Schotter-Wiesen-Beete angelegt, Straßen aufgerissen, Gleise und Busspur entfernt und die gleiche Anzahl an Fahrspuren und Parkplätzen wieder errichtet.
Die Wissenschaft belegt seit Jahrzehten, dass die meisten Menschen in kürzerer Fahrzeit mit der Bahn befördert werden können. Ein Blick zurück in der Stadtentwicklungsgeschichte zeigt ganz klar, dass noch mehr Straßen nicht die Lösung der Verkehrsprobleme darstellt: Die Süd-Ost-Tangente sollte in den 1970er Jahren das Stauchaos in Wien lösen. Dies ist nicht gelungen. Der Versuch die Anschlussstellen weiter an den Stadtrand zu verlegen und die Anzahl der Fahrspuren auf der A23 stetig weiter zu erhöhen, hat das Problem auch nicht lösen können. Der Vorschlag der Bunten Vögel der ÖVP zur Gemeinderatswahl 1983 zur Erhöhung der Lebensqualität in Wien ist längst (auch von der ÖVP) vergessen.
Daher wird die Stadtstraße, eine Gemeindestraße ohne Gehsteig und Radweg, aber mit meterhohen Lärmschutzwänden, als neuer Zubringer zur überlasteten A23 errichtet. Diese Straße soll die Wohngebiete und Grätzl vom (Individual-)Verkehr entlasten. Zur Erhöhung der Lebensqualität werden bei der Zufahrt Quadenstraße zahlreiche Bäume gefällt, vorhandene Grünflächen versiegelt, die Straßenbreite von 2 Fahrspuren auf mindestens 4 erweitert und Kreuzungen mit Ampeln geregelt, obwohl im Grätzl weniger Verkehr versprochen wird.
Eine großartige Verbindung stellen die Straßenbahnlinien 26 und 27 dar, eigene Gleisbereiche und Vorrangschaltungen bei den Ampeln sorgen für zügiges Vorankommen. Wann wird das langjährige Versprechen, die Linie 25 bis über die Stadtgrenze bzw. in die Seestadt zu verlängen, eingelöst?
Die U2 ist flott unterwegs und ist sehr gut ausgelastet. Wann fährt endlich jeder Zug in die Seestadt und das Intervall, auch in den Tagesrandstunden, verdichtet?
Mit der Schnellbahnlinie S80 lässt sich der Süden bzw. Westen von Wien sehr rasch erreichen, ohne das Zentrum der Stadt queren zu müssen. Wann wird das Intervall verdichtet, in den 1980er Jahren war dies auch möglich, und die Linie über die Stadtgrenze hinaus verlängert, um Pendler aus dem Marchfeld rasch, staufrei und klimafreundlich in die Stadt zu bringen?
Die Stadt Wien präsentiert nun Mini-Grüninseln als Beitrag zum Klimaschutz:
Ab April bringt das „Wiener Straucherl“ – kleine Schwester des Wiener Wäldchens
– naturnahe Grünflächen von ca. 50 m² aus Sträuchern in eng bebaute Stadtteile, um Abkühlung, bessere Luftqualität und Artenvielfalt zu schaffen.
Platz des Fußballs
soll die Fläche vor dem ÖFB-Campus, in der Seestadtstraße 22, benannt werden, falls der Gemeinderat dem einstimmigen Vorschlag der Bezirksvertretung folgt.