Die Gärtnerei Haidvogel an der Ziegelhofstraße 24, viele Jahre ein wichtiger Nahversorger für die Bewohner der nahen Siedlung Kriegerheimstätten, wird immer mehr von der rasch wachsenden Stadt eingeengt. Viele landwirtschaftlich genutzte Flächen an der Quadenstraße und Ziegelhofstraße beherbergen nun tausende Wohnungen in modernen Plattenbauten.
Vize-Bürgermeisterin Gertrude Fröhlich-Sandner eröffnet das Bezirksmuseum Donaustadt im frisch sanierten Feuerwehrhaus am Kagraner Platz.
Die alten doppelten Kastenfenster, die von vielen Siedlern seit der Errichtung der Reihenhausanlage gut gepflegt wurden, haben nach mehr als 60 Jahren ausgedient. Die Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten ersetzt diese durch neue 2 Scheiben Verbundholzfenster. Der Außenputz wird abgeschlagen und erneuert und mit einem weißen Silikatputz überzogen.
Die Siedler können gegen Aufpreis Wärmeschutzplatten aufbringen lassen. Dadurch ändert wird allerdings die einheitliche Fassadenfront durch verschieden dicke Verputzschichten und wird durch leicht abweichende Farbtöne unterbrochen.
Das Korn am Feld zwischen Ziegelhofstraße und Quadenstraße ist bald reif, Blumen und Gemüse wachsen im Garten.
Der letzte Tag des Postamts 1225 in der Marschlgasse 124a.
Durch eine einfache verglaste Holztüre betritt man den Schalterraum. Links an der Wand befinden sich zahlreiche Informationen an der Amtstafel. Hinter dieser Wand befinden sich (zwei ?) Telefonzellen. An der rechten Wand, zwischen den Fenstern ist ein Schreibpult angebracht, auf dem Formulare und Einzahlungsbelege bereit stehen.
Durch ein Holzpult wird der Kundenbereich vom Schalterraum getrennt. Der rechte Schalter beim Fenster, die Amtskasse, ist dem Amtsvorstand vorbehalten und wird durch eine zusätzliche niedrige Glaswand geschützt. Hier können Ein- und Auszahlungen getätigt, Rundfunkgeräte angemeldet und Briefmarken (Wertzeichen) in ganzen Bögen erstanden werden.
Am Postschalter, links daneben, werden alle weiteren Postgeschäfte erledigt: Briefe und Telegramme aufgegeben, Telefongespräche bezahlt, Marken gekauft, Pakete aufgegeben und abgeholt. Noch weiter links am Pult steht eine große Paketwaage, dahinter an der Wand ein fast mannshoher Geldschrank. Am linken Ende des Pultes ermöglicht eine kleine Türe den Zugang zum Schalterbereich.
Vom Schalterraum führt links eine Türe zu einem weiteren Raum, ein Lager mit Verladerampe für die Postsendungen.
Es wird ruhig um den Zivilschutz, unter vielen wertvollen Materialien
befindet sich der Zugang zum Schutzraum.
Die Errichtung des neuen LÖWA Supermarktes dauert nur wenige Monate, so dass im Sommer 1985 das breite Angebot bereits genutzt werden kann.
Dieser Supermarkt stellt eine massive Bereicherung der Lebensmittelversogung, vor allem der Siedlung Kriegerheimstätten, dar.
Die Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten
beginnt an der Ecke Gladiolenweg / Schrebergasse acht Reihenhäuser zu errichten.
Rasch wird der Kellerbereich ausgehoben und die Kellergeschoße aufgemauert.
Kaum ist die Kellerdecke betoniert, wird bereits das Erdgeschoß aufgemauert.
Rasch gehen die Arbeiten voran, schon wird der erste Stock aufgemauert.
Im Bereich des Bahnüberganges Hausfeldstraße - Hasibederstraße wird eine neue Station errichtet. Neben einem neuen Bahnsteig wird auch ein weiteres (Abstell-)Gleis errichtet, so dass eine wartende Schnellbahngarnitur nicht den übrigen Bahnverkehr blockiert.
Der Rohbau ist fertig, die Wände verputzt, das Dach dicht, trotzdem bleibt noch viel zu tun ...
Nach dem Ausbau und der Elektrifizierung der Bahntrasse verkehrt nun die Schnellbahnlinie S80 bis zur Hausfeldstraße.