Bürgermeister Mag. Leopold Gratz und Stadtrat Johann Hatzl eröffnen das neue Teilstück der U1 von Praterstern bis Zentrum Kagran beim Donauzentrum.
Im Zuge dieser Erweiterung wurde der öffentliche Verkehr im 21. und 22. Bezirk neu geordnet:
Die Autobuslinien 24B und 27A wurden aufgelassen. Nun verkehren die Autobuslinie 22A von Aspern über Hirschstetten zum Kagraner Platz, die Autobuslinie 23A von Hirschstetten-Heidjöchl bis zum Zentrum Kagran (U-Bahn) und die Linie 95B von der Erzherzog-Karl-Straße (S-Bahn) über Hirschstetten zur Stadtrandsiedlung (Spargelfeldstraße) und zurück.
Mit der Verlängerung der U-Bahn-Linie U1 bis Zentrum Kagran (später Kagran) verkehrt die Straßenbahn Linie 26 zwischen SMZ Ost (vormals Zschokkegasse) und Floridsdorf S-Bahn.
Der Herbst zieht ins Land und die Arbeiter trachten danach die neuen Häuser winterdicht zu machen. Einige Dächer sind schon fertig, an vielen wird noch gearbeitet.
Auch die Fernwärme Wien ist bemüht die Anschlüsse noch vor Wintereinbruch herzustellen, damit auch der Innenausbau zügig voran gehen kann.
Zwischen Stadtrandsiedlung und der neuen Wohnhausanlage wird die Hasibederstraße errichtet.
Die Unterschiede im Baufortschritt können gar nicht größer sein. Auf der einen Seite fast fertige Wohnungen auf der andere Seite wird fleißig am Rohbau gearbeitet.
Die Gärtnerei Haidvogel an der Ziegelhofstraße 24, viele Jahre ein wichtiger Nahversorger für die Bewohner der nahen Siedlung Kriegerheimstätten, wird immer mehr von der rasch wachsenden Stadt eingeengt. Viele landwirtschaftlich genutzte Flächen an der Quadenstraße und Ziegelhofstraße beherbergen nun tausende Wohnungen in modernen Plattenbauten.
Vize-Bürgermeisterin Gertrude Fröhlich-Sandner eröffnet das Bezirksmuseum Donaustadt im frisch sanierten Feuerwehrhaus am Kagraner Platz.
Die alten doppelten Kastenfenster, die von vielen Siedlern seit der Errichtung der Reihenhausanlage gut gepflegt wurden, haben nach mehr als 60 Jahren ausgedient. Die Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten ersetzt diese durch neue 2 Scheiben Verbundholzfenster. Der Außenputz wird abgeschlagen und erneuert und mit einem weißen Silikatputz überzogen.
Die Siedler können gegen Aufpreis Wärmeschutzplatten aufbringen lassen. Dadurch ändert wird allerdings die einheitliche Fassadenfront durch verschieden dicke Verputzschichten und wird durch leicht abweichende Farbtöne unterbrochen.
Das Korn am Feld zwischen Ziegelhofstraße und Quadenstraße ist bald reif, Blumen und Gemüse wachsen im Garten.
Die Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten erhält die Baubewilligung zur Errichtung von 8 Reihenhäusern mit 8 Garagen am ehemaligen Feld Schrebergasse/Gladiolenweg.
Der letzte Tag des Postamts 1225 in der Marschlgasse 124a.
Durch eine einfache verglaste Holztüre betritt man den Schalterraum. Links an der Wand befinden sich zahlreiche Informationen an der Amtstafel. Hinter dieser Wand befinden sich (zwei ?) Telefonzellen. An der rechten Wand, zwischen den Fenstern ist ein Schreibpult angebracht, auf dem Formulare und Einzahlungsbelege bereit stehen.
Durch ein Holzpult wird der Kundenbereich vom Schalterraum getrennt. Der rechte Schalter beim Fenster, die Amtskasse, ist dem Amtsvorstand vorbehalten und wird durch eine zusätzliche niedrige Glaswand geschützt. Hier können Ein- und Auszahlungen getätigt, Rundfunkgeräte angemeldet und Briefmarken (Wertzeichen) in ganzen Bögen erstanden werden.
Am Postschalter, links daneben, werden alle weiteren Postgeschäfte erledigt: Briefe und Telegramme aufgegeben, Telefongespräche bezahlt, Marken gekauft, Pakete aufgegeben und abgeholt. Noch weiter links am Pult steht eine große Paketwaage, dahinter an der Wand ein fast mannshoher Geldschrank. Am linken Ende des Pultes ermöglicht eine kleine Türe den Zugang zum Schalterbereich.
Vom Schalterraum führt links eine Türe zu einem weiteren Raum, ein Lager mit Verladerampe für die Postsendungen.
Es wird ruhig um den Zivilschutz, unter vielen wertvollen Materialien
befindet sich der Zugang zum Schutzraum.
Die Errichtung des neuen LÖWA Supermarktes dauert nur wenige Monate, so dass im Sommer 1985 das breite Angebot bereits genutzt werden kann.
Dieser Supermarkt stellt eine massive Bereicherung der Lebensmittelversogung, vor allem der Siedlung Kriegerheimstätten, dar.
Die Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätten
beginnt an der Ecke Gladiolenweg / Schrebergasse acht Reihenhäuser zu errichten.