Aktivisten von Lobau bleibt errichten an einem Baum an der Quadenstraße gegenüber der Blumengärten ein Plattform an einem Baum, um dessen Rodung zu verhindern.
Die Polizei löst nach wenigen Stunden die Kundgebung auf.
Eine Baustraße von der Hausfeldstraße über die Wüste bis zum DZH-Zaun wird errichtet.
Die Rohre sind vergraben, die Straße planiert, nun wird die Asphaltschicht aufgetragen. Durch den Wegfall des Gehsteiges wird der Fahrbahnbereich breiter und das Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen ist nun möglich, ohne den Gehweg zu befahren.
Der beliebte, von zahlreichen Spazierenden und Sportbegeisterten genutzte, Feldweg nördlich der U-Bahn und Ostbahn-Trasse entlang des Bahnfeldes zwischen Hausfeldstraße und Aspern Nord (Mayrederbrücke) ist durch einen Bauzaun blockiert.
Ein Ausweichen ist nur großräumig über den Trampelpfad in der Verlängerung Am Heidjöchl möglich.
Gartenseitig sind die Randsteine schon versetzt, das Schüttmaterial wird aufgetragen und verdichtet, so dass das Asphaltieren beginnen kann.
Nach der Reduktion des Bewachungspersonals in der Vorwoche, werden die Aktivitäten auf der Baustelle an der Hausfeldstraße nun per Video beobachtet.
An der Süßenbrunnerstraße, bei der Emichgasse und an der Hausfeldstraße werden wieder Bäume und Sträucher unter Polizeischutz gerodet.
Zahlreiche gerodete Bäume scheinen im gut gepflegten und meist recht aktuellen Wiener Baumkataster gar nicht auf, obwohl sie auf der Luftaufnahme gut zu erkennen sind. Warum?
Die Umgestaltung des Straßenraumes lässt wohl viel Interpretationsspielraum:
Bei der Sanierung der Pötzleinsdorfer Straße in Währing wird die Wichtigkeit von Alleebäumen und deren Schutz erkannt und umgesetzt. Auch die Radinfrastruktur wird ausgebaut und die Gehsteige verbreitert.
In Hirschstetten werden nach der Schlägerung von hunderten Bäumen im Februar, weitere Bäume unter Polizeischutz entfernt, Humusflächen von Feldern und Wiesen abgetragen, der Boden verdichtet und versiegelt sowie eine vierspurige Gemeindestraße ohne Rad- und Gehweg errichtet.
In der Nacht auf Donnerstag, dringen Unbekannte auf das Gelände der Besetzung der LobauBleibt-Bewegung an der Hirschstettner Straße ein und beschmieren Holzbretter und Glasscheiben mit nationalsozialistischen Symbolen. Außerdem wird ein zwei Meter großes Hakenkreuz auf dem Boden mit Holzpflöcken ausgelegt.
Markierungen sind angebracht, Halteverbotstafeln aufgestellt, die Straße wird gesperrt, der Gehsteig entfernt und Kanalrohre verlegt.
Die Spielwiese nahe der Wohnhausanlage Quadenstraße ist teilweise eingezäunt, die Humusschicht ist abgetragen, es scheint eine Verbindungsstraße zwischen Am Friedhof und der Emichgasse zu entstehen. Auch ein Wasserrohr wird am Rande der kurvigen Straße
verlegt.
Bald blühen und duften wieder tausende Frühlingsblumen in den verschiedenen Themengärten in Hirschstetten. Kostenlose Führungen laden ein das Wissen über Tier- und Pflanzenwelt zu vertiefen.
Der sonst floral geschmückte Bereich vor dem Haupteingang in der Quadenstraße mutiert derzeit zur Großbaustelle-Stadtstraße. Die Schmetterlingswiese ist planiert, zahlreiche Bäume gerodet, die Baumaschinen und Baugruben weiten sich aus.
Öffnungszeiten: jeweils Di-So 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse! Die Buslinie 22A (U1 Kagran - U2 Aspernstraße) hält vor dem Haupteingang!
Kurze Wege und gut ausgebaute Infrastruktur ermöglichen eine optimale Work-Life-Balance nur für wenige Wege wird ein Auto genutzt. Das Leben funktioniert auch ohne Autobahnanbindung in einem Stadtteil, der als autofrei projektiert wurde.
Die Seestadt Entwicklungs-AG duldet seit Beginn der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung (Parkpickerl) in Wien das illegale Parken am Feld-/Straßenrand nahe der U-Bahn-Station Aspern-Nord nicht mehr. Zusätzliche Halteverbotsschilder und Betonboller machen darauf aufmerksam.
Durch weniger Donaustädter Pendlerverkehr und ein modernes Mobilitätskonzept soll die Lebensqualität in der Seestadt weiter gesteigert werden.
Nun beginnen auch in der Tomschikgasse die Grabungen für die Regenwasserentsorgung.