Die Umgestaltung des Straßenraumes lässt wohl viel Interpretationsspielraum:
Bei der Sanierung der Pötzleinsdorfer Straße in Währing wird die Wichtigkeit von Alleebäumen und deren Schutz erkannt und umgesetzt. Auch die Radinfrastruktur wird ausgebaut und die Gehsteige verbreitert.
In Hirschstetten werden nach der Schlägerung von hunderten Bäumen im Februar, weitere Bäume unter Polizeischutz entfernt, Humusflächen von Feldern und Wiesen abgetragen, der Boden verdichtet und versiegelt sowie eine vierspurige Gemeindestraße ohne Rad- und Gehweg errichtet.
In der Nacht auf Donnerstag, dringen Unbekannte auf das Gelände der Besetzung der LobauBleibt-Bewegung an der Hirschstettner Straße ein und beschmieren Holzbretter und Glasscheiben mit nationalsozialistischen Symbolen. Außerdem wird ein zwei Meter großes Hakenkreuz auf dem Boden mit Holzpflöcken ausgelegt.
Markierungen sind angebracht, Halteverbotstafeln aufgestellt, die Straße wird gesperrt, der Gehsteig entfernt und Kanalrohre verlegt.
Die Spielwiese nahe der Wohnhausanlage Quadenstraße ist teilweise eingezäunt, die Humusschicht ist abgetragen, es scheint eine Verbindungsstraße zwischen Am Friedhof und der Emichgasse zu entstehen. Auch ein Wasserrohr wird am Rande der kurvigen Straße
verlegt.
Bald blühen und duften wieder tausende Frühlingsblumen in den verschiedenen Themengärten in Hirschstetten. Kostenlose Führungen laden ein das Wissen über Tier- und Pflanzenwelt zu vertiefen.
Der sonst floral geschmückte Bereich vor dem Haupteingang in der Quadenstraße mutiert derzeit zur Großbaustelle-Stadtstraße. Die Schmetterlingswiese ist planiert, zahlreiche Bäume gerodet, die Baumaschinen und Baugruben weiten sich aus.
Öffnungszeiten: jeweils Di-So 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse! Die Buslinie 22A (U1 Kagran - U2 Aspernstraße) hält vor dem Haupteingang!
Kurze Wege und gut ausgebaute Infrastruktur ermöglichen eine optimale Work-Life-Balance nur für wenige Wege wird ein Auto genutzt. Das Leben funktioniert auch ohne Autobahnanbindung in einem Stadtteil, der als autofrei projektiert wurde.
Die Seestadt Entwicklungs-AG duldet seit Beginn der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung (Parkpickerl) in Wien das illegale Parken am Feld-/Straßenrand nahe der U-Bahn-Station Aspern-Nord nicht mehr. Zusätzliche Halteverbotsschilder und Betonboller machen darauf aufmerksam.
Durch weniger Donaustädter Pendlerverkehr und ein modernes Mobilitätskonzept soll die Lebensqualität in der Seestadt weiter gesteigert werden.
Nun beginnen auch in der Tomschikgasse die Grabungen für die Regenwasserentsorgung.
Nahe der U-Bahn Endstation Seestadt wird der endlose Asphaltplatz aufgebrochen, um die Gluthitze im Sommer einzudämmen. 25 XXL-Bäume und 1000m² Stauden und Gräserbeete - vermutlich mit kühlendem Kies dazwischen - und 13 Wasserquellen sollen den architektonisch geplanten Hotspot im Stadtentwicklungsgebiet abkühlen.
Die Kosten in der Höhe von 800 000 EUR werden von der Seestadt Entwicklungsgesellschaft damit begründet, dass vorwiegend Wünsche und Bedürfnisse der Seestädter umgesetzt werden, die in der ursprünglichen Planung nicht absehbar waren.
In der Seestadt werden 7000m² Asphalt durch den Einsatz von künstlichen Maßnahmen, die auch weiterhin Wartung und Ressourcen binden werden auf Wunsch der Anrainer saniert und etwa einen Kilometer von diesem Sanierungsprojekt entfernt am Bahnfeld (Heidjöchl), wird trotz Anrainerproteste eine doppelt so große landwirtschaftlich hochwertige Fläche versiegelt.
Das Containerdorf in der Wüste an der Hausfeldstraße wächst und weiter wird die Nachhaltigkeit von Straßen und deren Verkehrsentlastung verbreitet.
Schon in der Früh warten zahlreiche LKWs, angestellt auf der neu errichteten Baustraße, um ihre schwarze Ladung auf den im Herbst noch ertragreichen, fruchtbaren Ackerböden zu verteilen.
Am Ende des Tages zieht sich das schwarze Band bis zur Hausfeldstraße.
Der Schulcampus ist bereits im Entstehen, aber in den angrenzenden Gebieten werden noch keine Bauarbeiten vorgenommen.
Trotzdem herrscht reges Treiben in der Stadtwildnis. Zahlreiche Tierarten - Füchse, Vögel, Igel, Kröten - fühlen sich wohl in dem Biotop zwischen Wohnsiedlungen, Gärtnereien, Erzherzog-Karl-Straße und Langobardenstraße.
Eine Petition fordert die Stadtverantwortlichen auf, den Grünraum zu erhalten, die Tiere zu schützen, die Anbauflächen fruchtbar zu halten und für den Wohnbau bereits versiegelte Flächen zu nutzen bzw. weiter auszubauen.
Aktivisten besetzen Baufahrzeuge nahe der Hirschstettner Straße und behindern dadurch weitere Arbeiten.
Die Polizei räumt die Besetzung, trägt Aktivisten weg und hält sie im Polizeianhaltezentrum für ca. 24 Stunden fest.
Das Glashaus der schon länger abgesiedelten Gärtnerei Karl Janecek muss der Stadtstraße Platz machen und wird abgebrochen.
Umwelt- und Klimaschutzaktivisten demonstrieren ihren Unmut über weitere Versiegelung von Ackerflächen.