Seit Monaten wird der Baubeginn der Neuen Straßenbahn für Transdanubien
in den Medien und per Postwurfsendungen beworben, dabei sind bei der Linie 27 nur 2400 Meter Neubaustrecke um 97 Mio. Euro enthalten. Der Rest der Strecke wird bereits von der Straßenbahn Linie 26 befahren. Die innovative Verkehrsverbesserung liegt wohl ausschließlich in der dichteren Zugsfolge auf der Hauptstrecke, die schon längst (auch ohne Medienrummel) realisiert hätte werden können.
Geplante Arbeiten:
Ab Mitte Jänner 2024: Baustart Brückenbauwerk bei Aspern Nord
Ab Mitte Februar 2024: Vorarbeiten Gleisbau im Bereich Hausfeldstraße
Ab März 2024: Gleisbauarbeiten Bereich Pirquetgasse/Berresgasse/Quadenstraße/Benndorfgasse
Ab Herbst 2024: Gleisbauarbeiten Hausfeldstraße/zukünftige Hirschstettner Hauptallee
Ab Frühjahr 2025: Gleisbauarbeiten Aspern Nord
Geplanter Betriebsbeginn: September 2025
Vor neun Jahren war der Bedarf für eine Straßenbahnquerung über Stadtstraße und Ostbahn bekannt, trotzdem wurde die Mayrederbrücke nur als Fuß- und Radbrücke dimensioniert, nun wird eine zusätzliche Brücke errichtet.
Eine weitere Straßenbahn-Verbindung zwischen Floridsdorf und Donaustadt (etwa im Bereich Rautenweg) würde die Verkehrslast aufteilen und könnte bei Störungen als Alternativroute dienen und bereits jetzt in die Planung der weiteren Wohnbauprojekte einfließen.
Für den kontinuierlichen Zuzug in die geplanten Stadtentwicklungsgebiete werden allerdings noch weitere Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs notwendig sein, um den Mobilitätsbedarf auch am linken Donauufer abdecken zu können.
Nachdem der Durchstich unter der Ostbahn nahe der Emichgasse erfolgt, die Tunnelröhre betoniert und der Bahndamm und Gleise fertig gestellt sind, gehen die Arbeiten am Tunnelportal weiter. Die Seitenwände der Rampe lassen sich schon erkennen.
Zeitgleich mit der Errichtung der neuen Straßenbahnbrücke beginnen auch die Arbeiten zur Umgestaltung des (erweiterten) Vorplatzes der ÖBB und U-Bahn Station Aspern Nord. Der ehemalige Aussichtsberg mit Schipiste und Notgalerie ist längst abgetragen, eine Umkehrschleife für die Straßenbahn Linie 27 und 25 werden das Angebot des öffentlichen Umsteigeknotens erweitern. Der Verkehr von der Ostbahnbegleitstraße soll ab der Wolfgang-Mühlwanger-Straße in das Straßennetz der Seestadt (z.B. Doris-Lessing-Allee) integriert werden.
Wegen Sanierungsarbeiten an Gleisen, Bahnsteigen und Brücken ist der Verkehr der Schnellbahn S80 zwischen Wien Hbf - Wien Aspern Nord von
Mo. 04.03.2024 (01:00 Uhr) - Mo. 01.07.2024 (01:00 Uhr) eingestellt.
Die Züge REX8, REX81 und R81 verkehren planmäßig.
ÖBB-Tickets besitzen Gültigkeit auf auf ausgewählten Ersatzstrecken der Wiener Linien:
U-Bahnlinie U2: Aspern Nord - Praterstern
U-Bahnlinie U3: Simmering - Landstraße (Bhf. Wien Mitte)
Autobuslinie 72A: Haidestraße S - Simmering S U
Autobuslinie 76A: Haidestraße S - Enkplatz U, Grillgasse
Autobuslinie 76B: Haidestraße S - Enkplatz U, Grillgasse
Autobuslinie 77A: Praterkai S - Donaumarina U
Autobuslinie 79A: Praterkai S - Donaumarina U
Autobuslinie 79B: Praterkai S - Donaumarina U
Autobuslinie 95A: Aspern Nord - Erzherzog-Karl-Straße / bzw. Genochplatz
Autobuslinie 95B: Hausfeldstraße - Hirschstetten (nächst S-Bahn)
Zusätzlich ist der Betrieb der S80 zwischen Wien Hütteldorf - Wien Hbf eingestellt:
Sa. 23.03.2024 (01:00 Uhr) - Mo. 25.03.2024 (03:00 Uhr)
Sa. 11.05.2024 (01:00 Uhr) - Mo. 13.05.2024 (03:00 Uhr)
Sa. 18.05.2024 (01:00 Uhr) - Di. 21.05.2024 (03:00 Uhr)
Sa. 01.06.2024 (01:00 Uhr) - Mo. 03.06.2024 (03:00 Uhr)
Als Ersatz dienen:
U4: Wien Hütteldorf - Margaretengürtel
U6: Wien Westbahnhof - Wien Meidling (Philadelphiabrücke)
Tram 6: Burggasse-Stadthalle - Wien Westbahnhof - Wien Matzleinsdorfer Platz
Tram 18: Burggasse-Stadthalle - Wien Westbahnhof - Wien Hauptbahnhof
Tram 60: Wien Hietzing - Preyergasse (Bf. Wien Speising) - Hofwiesengasse
Tram 62: Speising, Hermesstraße - Wien Meidling
Bus 56A: Wien Hietzing - Preyergasse (Bf. Wien Speising) - Hofwiesengasse
Bus 56B: Wien Hietzing - Preyergasse (Bf. Wien Speising) - Hofwiesengasse
Am Tag nach der BV-Sitzung, bei der die Bürgerinitiative um Aufstellung von Info-Tafeln zum Schutz der geschützten Hamsterpopulation ersucht hat, fahren Baummaschinen auf, graben die Bauten der Hamster in der Böschung um und führen nahe der Breitenleer Straße Probebohrungen mit schwerem Gerät durch.
Obwohl das UVP-Verfahren zum geplanten Bauprojekt noch nicht abgeschlossen ist und kein Antrag zur Durchführung von Vorarbeiten bei der MA22 eingebracht wurde, werden die Behausungen der streng geschützten Hamster zerstört und die Tiere durch Erschütterungen vertrieben. Die MA22 sorgte für die Einstellung der Arbeiten.
Der Südwestliche Teil des Stadtentwicklungsgebietes umfasst das ehemalige landwirtschaftliche Nutzgebiet zwischen Contiweg - Ostbahn/Stadtstraße - U2-Trasse - Aspernstraße inkl. Gärtnerei Ganger, (vormals Konsum-)Lagerhalle, Theaterdepot, Parkplatz. Als Produktives Hausfeld wird der Bereich zwischen Theaterdepot/Lagerhalle und U-Bahn-Trasse (inkl. der Flächen unter der U-Bahn bezeichnet. Hier sollen Produzierende Unternehmen angesiedelt werden und Kulinarik, Sport und Freizeit Platz finden.
Sonne und warme Temperaturen laden ein zum Spazieren in den Themengärten der Stadtgärtner in Hirschstetten. Für die jungen Besucher bieten der Insekten- und der Blumenspielplatz sowie der Irrgarten genügend Platz für Bewegung.
Öffnungszeiten der Sommersaison: jeweils Di-So 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!
Obwohl die Arbeiten bereits im Jänner begonnen haben, treffen sich nun Sport, Politik und Sponsoren zum offiziellen Spatenstich in Aspern.
Im Bereich des Stadtentwicklungsgebietes Berresgasse (wo genau, steht noch nicht fest, möglicherweise nahe dem Feuerwehrspielplatz) sollen Erholungsflächen für Pflanzen, Tiere und Menschen im Ausmaß von 11 Hektar geschaffen werden.
Baustart: Sommer 2024
Fertigstellung erster Bereiche: Frühsommer 2025
Ein breites Band verdichteten Bodens zieht sich einen Kilometer lang von der Hausfeldstraße über Bergl- und Buschried zur Mayrederbrücke (Aspern Nord) und markiert den zukünftigen Verlauf der Hirschstettner Hauptallee und liegt dabei vollständig in der Katastralgemeinde Breitenlee.
Am Osterwochenende präsentiert sich die gesamte Gartenanlage festlich dekoriert, der Ostermarkt bietet neben regionalen Köstlichkeiten auch kunstvoll gestaltete Osterartikel.
Die Stadtgärtner bereiten ein abwechslungsreiches Programm mit Info, Beratung, Spielen und Unterhaltung vor.
Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr
Anreise-TIPP ohne Stress und Stau: Die Straßenbahn Linie 26 (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) hält direkt vor dem Eingang zu den Blumengärten in der Oberfeldgasse!
In der zukünftigen U2 Station werden die Aufzüge eingebaut und die Ausstattung komplettiert. Der Abschluss der Arbeiten ist Anfang 2025 geplant. Der Termin für die Eröffnung sowie der zukünftige Stationsname stehen noch nicht fest.
Allerdings sollen die ersten Bewohner des neuen Stadtentwicklungsgebiets am Hausfeld bereits beim Einzug die neue Station nutzen können.
Der Tunnel nahe dem Contiweg ist bereits unter dicken Betonschichten mit Schotterauflagen verschwunden. Die Vorbereitungen zur Wiederherstellung der Fahrbahn in der Guido-Lammer-Gasse sind im Gange.
Der offene Tunnelbau im Bereich der Ostbahn geht in der Emichgasse nun in eine geschlossene Bauform über. Nach der Bodenvorbereitung mit Dichtmittel und der Herstellung der tragenden Tunnelwände, wird die Tunneldecke hergestellt. Der Aushub soll unter Tag nach Herstellung der Oberfläche erfolgen.
Die Spargelfeldstraße ist wieder ohne Verschwenkung (als Einbahn von der Oberfeldgasse) befahrbar. Die Behelfsbrücke über die Tunnelbaustelle wird abgebaut. Die Baugrube am ehemaligen Vorplatz und der Schmetterlingswiese ist weitgehend planiert, der Tunnel mit einer Schotterschicht bedeckt.
Die Bezirksvertretung lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Begrünung der Seestadt
in die VHS-Kulturgarage, Am Ostrom-Park 18.
Während an den Rändern des Stadtentwicklungsgebiet noch ertragreiche landwirtschaftliche Nutzflächen bewirtschaftet werden, hoffen die Pioniere (die ersten Bewohnenden der Seestadt auf ein paar grüne Halme auf den staubigen Flächen.
Beton, Farbe und Schotterflächen sind kostengünstig und brauchen nicht viel Pflege, also nachhaltig?!?
Weite Bereiche der Seestadt werden so gestaltet und bieten dadurch wenig lebenswerten Freiraum und tragen nicht zur Verbesserung des Stadtklimas bei.
Die Stadt- und Bezirksverantwortlichen sehen dies klarer weise anders, es ist ja nicht ihr Lebensraum.