Spannende Infos von den Spezialisten der Stadt verfolgen die Schülerinnen und Schüler vor ihrer Schule während das Stadtquartier weiter wächst.
Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird der Bahndamm wieder begrünt und unzählige Bäume und Sträucher gepflanzt. Damit war für die ÖBB und die Stadt Wien das Projekt abgeschlossen und wie vielerorts in Wien das Grünzeug sich selbst überlassen.
Kein Wunder, dass nur wenige Pflanzen überlebt haben und der Wildwuchs überhand nimmt. Nahe dem Gladiolenweg pflegen Anrainer (auch schon lange vor dem Ausbau der Bahnstrecke) den Grünbereich am Bahndamm und eine grüne Oase gedeiht prächtig. Danke!
Der frische Asphalt ist ausgehärtet und für den Verkehr freigegeben. Nur der Durchzugverkehr muss sich bei der Bodenwelle einbremsen, um in den engen Gassen des Siedlungsgebietes mit zahlreichen Wohn-/Spielstraßen die passende Geschwindigkeit zu wählen.
In der warmen Jahreszeit werden die Aktivitäten der Kinder- und Jugendbetreuung ausgeweitet und ins Freie verlagert. In 160 Wiener Parks werden an fixen Tagen und zu fixen Zeiten Aktivitäten, Spiele, Kreatives, Sport, Kultur und Kommunikation angeboten von Freizeitpädagogen begleitet.
In Hirschstetten bietet das Team der Kinderfeunde und Jugendzentren Programm ab folgenden Treffpunkten:
Kartouschgasse Wiese
Ziegelhof ACTin Park
Cizekplatz
Heidjöchl / Hasibederstraße
Meter um Meter entsteht die neue Strecke der Straßenbahn Linie 27: Unterbeton - Eisengeflecht im Gleistrog - Schienen in Position - Fixierung mit Beton - Fahrbahn
An der ehemaligen Stadtgrenze (1912) zwischen Äusserem Bahnfeld und Busch Ried wird der Baubereich der Verbindungsbrücke der Stadtstraße über die Ostbahn in die Seestadt West eingerichtet. Auf den Wiesen und Äckern der Umgebung entstehen bald Wohnungen des Stadtentwicklungsgebietes Heidjöchl.
Gut sichtbar schlängelt sich der Unterbau des zukünftigen Gleisstranges und der Hirschstettner Allee über die Felder am Busch Ried zur neuen Straßenbahnbrücke.
Neben der bestehenden Mayrederbrücke für zu Fuss Gehende und Rad Fahrende wird eine neue zweite Mayrederbrücke für Straßenbahnverkehr errichtet.
Der riesige planierte Platz lässt erahnen, was hier noch entstehen wird. An vielen Bereichen wird gearbeitet, die ersten Gebäude nehmen schon Form an.
Wien muss weiter wachsen
ist das Motto der Stadtverantwortlichen, Zuzug wird gefordert und gefördert, dies sichert langfristig den Wirtschaftsstandort Wien. In dieser Annahme kann durchaus Wahrheit stecken! Jedoch werden oft die notwendigen Nebenbedingungen, die mehr Menschen in der Stadt erfordern vernachlässigt: mehr Wohnraum, mehr Freiraum (Parks, Straßen, Verkehrsmittel, ...), mehr Betreuung und Unterstützung (Krankenversorgung, Kinderbetreuung, Arbeitsplätze, soziale Sicherung, Bildungseinrichtungen, Freizeitmöglichkeiten, Altenversorgung, ...) sind notwendig.
Dadurch steigt der Aufwand/die Kosten, die das Wirtschaftswachstum nicht ausgleichen kann.
Die Fläche der Stadt ist begrenzt, der Wohnraum stößt an seine Grenzen, die Grundstückspreise steigen, daher werden Luxusbauten errichtet, um die Kosten auszugleichen, aber die Wohnkosten sind unleistbar für große Teile der wachsenden Bevölkerung. Es entsteht Leerstand von Bauten auf ehemaligen landwirtschaftlich genutzten versiegelten Flächen, die der Versorgung der Bevölkerung mit gesunden, nachhaltig und regional produzierten Lebensmittel dienten. Also müssen längere Transportwege für die Beschaffung der Nahrung in Kauf genommen werden, das Verkehrsaufkommen steigt, neue breitere Straßen werden gefordert usw. usw. usw.
Die Notwendigkeit (?) hochrangiger Straßenbauten wird bereits im Genehmigungsverfahren als Bedingung für die Errichtung neuer Stadtentwicklungsgebiete und Wohnhausanlagen durch das Magistrat der Stadt Wien festgelegt. Diese stadtgemachte Verknüpfung von Projekten führt oft zu Zwist und Verzögerung, so auch bei der Weiterentwicklung der Seestadt.
Das von der Wohnungsgenossenschaft Wien-Süd umgesetzte, aus drei Bauteilen bestehende Wohnprojekt in der Berresgasse 7 ist bezugsfertig. Alle 165 geförderten Wohneinheiten sind hochwertig und im Sinne der Nachhaltigkeit errichtet worden und die Anlage begrüßt die neunen Bewohner mit Kunstwerken, Pool am Dach und Fitnessraum.
Zur Freude des Bauträgers sind (derzeit) alle Wohneinheiten vergeben.
Im Kindergarten Helena der Sankt Nikolaus Stiftung sind noch Plätze in der Ganztags-Familiengruppe und Kleinkindergruppe verfügbar.
Nachdem die obere Tunneldecke vollendet ist und der PKW-Verkehr die Guido-Lammer-Gasse durchfahren kann, wird mit der Oberflächengestaltung an der südlichen Emichgasse begonnen und Humus auf dem verdichteten Schotterfeld über dem Tunnel aufgetragen.
Noch im Sommer sollen die Arbeiten zwischen Ekazent und Quadenstraße aufgenommen werden.
Die Böschungen zur Brücke sind auf beiden Seiten aufgeschüttet, das Gerüst steht bereits, an der Schalung und Bewehrung wird gearbeitet.
Die Wiederherstellung der Emichgasse lässt auf sich warten, obwohl die Tunneldecke längst betoniert und mit Schotter bedeckt ist.
Die Lärmschutzwände sind teilweise abgebaut, andauernden Arbeiten verursachen eine erhebliche Lärmbelastung: Wiederherstellung des Parkplatzes an der Guido-Lammer-Gasse, Errichtung eines neuen Trafohäuschen/Energiezentrale, Aushub und Abtransport nahe den Wohnungen zur Kartouschgasse ohne schützende Wand.