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Mai 2024

Stadtentwicklung - Klimamusterstadt Wien

Wien muss weiter wachsen ist das Motto der Stadtverantwortlichen, Zuzug wird gefordert und gefördert, dies sichert langfristig den Wirtschaftsstandort Wien. In dieser Annahme kann durchaus Wahrheit stecken! Jedoch werden oft die notwendigen Nebenbedingungen, die mehr Menschen in der Stadt erfordern vernachlässigt: mehr Wohnraum, mehr Freiraum (Parks, Straßen, Verkehrsmittel, ...), mehr Betreuung und Unterstützung (Krankenversorgung, Kinderbetreuung, Arbeitsplätze, soziale Sicherung, Bildungseinrichtungen, Freizeitmöglichkeiten, Altenversorgung, ...) sind notwendig.
Dadurch steigt der Aufwand/die Kosten, die das Wirtschaftswachstum nicht ausgleichen kann.

Die Fläche der Stadt ist begrenzt, der Wohnraum stößt an seine Grenzen, die Grundstückspreise steigen, daher werden Luxusbauten errichtet, um die Kosten auszugleichen, aber die Wohnkosten sind unleistbar für große Teile der wachsenden Bevölkerung. Es entsteht Leerstand von Bauten auf ehemaligen landwirtschaftlich genutzten versiegelten Flächen, die der Versorgung der Bevölkerung mit gesunden, nachhaltig und regional produzierten Lebensmittel dienten. Also müssen längere Transportwege für die Beschaffung der Nahrung in Kauf genommen werden, das Verkehrsaufkommen steigt, neue breitere Straßen werden gefordert usw. usw. usw.

Die Notwendigkeit (?) hochrangiger Straßenbauten wird bereits im Genehmigungsverfahren als Bedingung für die Errichtung neuer Stadtentwicklungsgebiete und Wohnhausanlagen durch das Magistrat der Stadt Wien festgelegt. Diese stadtgemachte Verknüpfung von Projekten führt oft zu Zwist und Verzögerung, so auch bei der Weiterentwicklung der Seestadt.

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Juni 2024

Stadtquartier Berresgasse - Übergabe beginnt

Das von der Wohnungsgenossenschaft Wien-Süd umgesetzte, aus drei Bauteilen bestehende Wohnprojekt in der Berresgasse 7 ist bezugsfertig. Alle 165 geförderten Wohneinheiten sind hochwertig und im Sinne der Nachhaltigkeit errichtet worden und die Anlage begrüßt die neunen Bewohner mit Kunstwerken, Pool am Dach und Fitnessraum.
Zur Freude des Bauträgers sind (derzeit) alle Wohneinheiten vergeben.

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9. Juni 2024

Europawahl

Der Trend zum Rechtsruck ist auch in der Donaustadt klar erkennbar, die FPÖ kann einen Stimmengewinn von 5,5% verzeichnen, allerdings liegt die Wahlbeteiligung unter 50%.
In den Pensionistensprengeln nahe der Langorbardenstraße kann die SPÖ die absolute Mehrheit (dunkelrot gekennzeichnet) der Stimmen erreichen.

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18. Juni 2024

Emichgasse - Ekazent

Durch den Gemeinderatsbeschluss in der 55. Sitzung wird das bestehende Baurecht mit Ekazent Realitätengesellschaft m.b.H. verlängert und der Baurechtszins angepasst. Die Liegenschaft verbleibt im Eigentum der Stadt Wien.

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Juni 2024

Berresgasse - Kindergartenplätze

Im Kindergarten Helena der Sankt Nikolaus Stiftung sind noch Plätze in der Ganztags-Familiengruppe und Kleinkindergruppe verfügbar.

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Juni 2024

Remise Kagran Erweiterung - Architekturwettbewerb

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Donaustadt erfordert auch mehr Infrastruktur. Die Abstellkapazität in der Straßenbahnremise Kagran soll verdoppelt werden und gleichzeitig werden (geförderte) Wohnungen über den Gleisen geplant. Durch Nachverdichtung und Begrünung soll ein neues Stadtentwicklungsgebiet klimaschutzverträglich und energieeffizient mit Nahversorger und Kinderbetreuung realisiert werden.

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22. Juni 2024

Badeteich Hirschstetten - verunreinigt?

Anrainer beobachten eine Verschmutzung an der Wasseroberfläche. Bei der Überprüfung durch die Gewässeraufsicht konnte keine Verschmutzung festgestellt werden. Es darf weiter zur Abkühlung gebadet werden.

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26. Juni 2024

Bim Linie 27 - Berresgasse

Die Bauarbeiten zur neuen Straßenbahnabzweigung Linie 27 geht zügig voran. Schon liegen die Gleise von der Hausfeldstraße - Benndorfgasse - Quadenstraße bis zur Schule in der Berresgasse.

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Ende Juni 2024

Oberfeldgasse 29 - Rohbau

Rasch ist das Doppelhaus nahe dem Badeteich und der Straßenbahn Linie 26(27) in die Höhe gewachsen. Noch ist eine Hälfte zu haben.
Geplante Fertigstellung: August 2024

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Juni 2024

Pier 22 eröffnet

Die Gastromeile auf der Donauinsel Sunken-City ist endgültig untergegangen. Der Uferbereich wird großräumig neu gestaltet, temporäre Food-Tracks versorgen die Badenden.

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Ende Juni 2024

Stadtstraße - Emichgasse Ausgestaltung?

Die Wiederherstellung der Emichgasse lässt auf sich warten, obwohl die Tunneldecke längst betoniert und mit Schotter bedeckt ist.
Die Lärmschutzwände sind teilweise abgebaut, andauernden Arbeiten verursachen eine erhebliche Lärmbelastung: Wiederherstellung des Parkplatzes an der Guido-Lammer-Gasse, Errichtung eines neuen Trafohäuschen/Energiezentrale, Aushub und Abtransport nahe den Wohnungen zur Kartouschgasse ohne schützende Wand.

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Sommer 2024

Breitenlee Verschiebebahnhof - Renaturierung

Der Verschiebebahnhof Breitenlee ist ein Teil einer ehemaligen Verbindungstrasse zwischen Ostbahn und Nordbahn, d.h. die Abzweigung erfolgt nahe der Station Aspern-Nord (das ehemalige Gleisdreieck ist an der Wegführung und Aufschüttung noch deutlich zu erkennen), verläuft zwischen Feldern und Schotterteichen (vielleicht schon bald neue Stadtentwicklungsgebiete), eine Brücke führt über die Breitenleer Straße und taucht in die Wildnis mit ein paar Industrieruinen ein. Nach der Querung der Oleandergasse beginnt das (noch nutzbare) Bahngelände, weitet sich auf zum mehrgleisigen Verschiebebahnhof Breitenlee und ermöglicht die Weiterfahrt über den (Frachten/Personenbahnhof) Süßenbrunn nach Stadlau, Floridsdorf, Deutsch Wagram oder Wolkersdorf.

* In den letzten Jahrzehnten wurde diese befestigte Verkehrstrasse vernachlässigt, da zuerst Material, Personal und Finanzierung fehlten, dann die Transporte vielfach auf die Straßen auswichen und der Personenverkehr stagnierte.
Jedoch in Zeiten der Realisierung von Klimaschutzzielen, verstopften Straßen, verfügbaren öffentlichen (Schnell-)Verbindungen und kostengünstigen Tarifen nutzen wieder mehr Personen die bequemen öffentlichen Verkehrsverbindungen. Auch der umweltfreundliche Güterverkehr rückt wieder mehr in den Fokus, so dass der Ausbau und die Nutzung dieser bereits bestehenden Trasse einen alternativen Verkehrsweg für die Stadtrandbewohnenden sein könnte und neue Schnellverbindungen in/durch die Stadt bieten könnte (auch bei Einschränkungen auf anderen Strecken wegen Sanierungsarbeiten). Vorhandenes nutzen ist nachhaltig und (meist) kostengünstiger als Neues zu entwickeln und umzusetzen.

* In den letzten Jahrzehnten hat die Natur diese ungenutzten Flächen wieder erobert, enger Bewuchs mit Pflanzen bietet auch zahlreichen Wildtieren Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Ein schmaler Trampelpfad lädt Naturliebhaber zum Staunen ein, welch Vielfalt sich hier entwickelt hat.

* Möchte die Stadt dieses Gebiet renaturieren, also Raum der Natur zurückgeben, so ist es vermutlich sinnvoll alten Zivilisationsmüll und Bauruinen zu entsorgen, aber es muss kein Museum geschaffen werden, wo Natur zwischen Industrieschrott von betonierten Wegen mit Schautafeln zu bestaunen ist. Die Natur wird das bereinigte Bahngelände selbstständig erobern, Neugierige werden einen schmalen Pfad bahnen und wenn die Stadt gelegentlich die Hinterlassenschaften, die nicht in diesen natürlichen Lebensraum passen, entfernen würde, dann wäre diese ein optimales Naturschutzgebiet.

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Sommer 2024

An den alten Schanzen - Radwegausbau

Auf der Zufahrtsstraße, die nur dem öffentlichen Verkehr, Fußgängern und Radfahrenden eine Durchfahrt gestattet, wird auch auf der stadteinwärts geführten Seite ein baulich getrennter Radweg samt Beschattung durch neu gepflanzte Bäume errichtet.
Allerdings gehen die Planungen (vorerst?) nur bis zur Hausfeldstraße, die Verbindung zur neuen U-Bahn-Station und die Öffnung der optimalen, bereits asphaltierten (!!!) Fuß-/Radverbindung entlang der U-Bahn-Trasse zeichnen sich nicht ab.

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1. Juli 2024

Lobautunnel - Rechtsgutachten

Die Umweltorganisation VIRUS präsentiert ein neues Rechtsgutachten, wonach für die Errichtung des 8,2 Kilometer langen Lobautunnels nach EU-Recht eine (noch nicht vorliegende) strategische Umweltprüfung (SUP) durchgeführt werden muss.
Die Umweltmusterstadt Wien möchte an dem Projekt festhalten und verweist durch das Büro der Verkehrsstadträtin Uli Sima auf die Zuständigkeit des Bundes in allen Fragen der Umweltprüfungen.

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2. Juli 2024

Seestadt - Nelson-Mandela-Platz - Bauarbeiten

Die Busse 89A, 99A, 99B können die U-Bahn Station Aspern Nord nicht anfahren und werden ab Strigelgasse über Doris-Lessing-Allee - Lilly-Dillenz-Straße - Sonnenallee - Janis-Joplin-Promenade zu neuen End- und Anfangshaltestelle Seestadt U umgeleitet.
Die Buslinie 84A verkehrt nur zwischen Aspernstraße U und Seestadt U.
Voraussichtliche Dauer dieser Linienführung: September 2025

Im Zuge der Bauarbeiten für die Straßenbahn Linie 27, der Errichtung der Straßenbahnbrücke und Anschluss der Seestadt West an die Stadtstraße ist das Befahren der Ostbahnbegleitstraße zwischen Johann-Kutschera-Gasse und Wolfgang-Mühlwanger-Straße nicht möglich. Der Verkehr wird über die Sonnenallee - Lilly-Dillenz-Straße - Doris-Lessing-Allee umgeleitet.