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Sommer 2021

Seestadt - Coole Schule

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr sowie Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky präsentieren den Medien das Projekt Coole Schule – innovatives Energiekonzept am Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt.
Durch Ausnutzung von Erdwärme, Betonspeicher, Photovoltaikanlage und ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung wird versucht fast den gesamten Energiebedarf für den Bildungscampus Nord vor Ort zu lukrieren.

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Juli 2021

Lobautunnel pro-kontra

JA, eigentlich haben alle recht, es geht um das Thema Mobilität und keiner möchte sich bewegen!

Die Wissenschaft sieht die Natur und Ressourcen gefährdet, tritt ein für den Erhalt der Umwelt, die Grundlage für unser Leben in einem lebenswertem Umfeld.

Die Wirtschaft möchte ihre Gewinne maximieren, argumentiert mit Arbeitsplätzen und benötigt globale Versorgungswege.

Die Politik benötigt Einnahmen aus der Wirtschaft, um soziale Sicherheit für die Menschen in der Stadt zu ermöglichen und die Stadt lebenswert zu erhalten.

Die Bewohner wollen die Errungenschaften des 21. Jahrhunderts nicht missen und in der schönsten Stadt der Welt mit Rundumversorgung leben.

WIR ALLE haben in den letzten Jahrzehnten von der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sehr profitiert, aber haben WIR nicht auch ein wenig über unseren Verhältnissen gelebt? Haben WIR durch die Globalisierung nicht Unangenehmes ausgelagert und UNS dadurch in eine Abhängigkeit gebracht? Abhängig von Billigprodukten, von weiten Transportwegen, von billigen Rohstoffen und Arbeitskräften?

WIR können all unsere Fehler (oder Errungenschaften) nicht ungeschehen machen, das soll auch gar nicht das Ziel sein. Aber WIR können uns auf die wahren und lebensnotwendigen Bereiche konzentrieren, hier unsere Energie investieren, hier Arbeitsplätze schaffen und wieder ein bisschen lokaler und sozialer denken.
Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen die Schwachstellen aufgezeigt, hat Solidarität (kurz) aufleben lassen, aber was haben WIR daraus gelernt?
Die Unwetter der letzten Wochen haben die Klimakrise (kurz) zum Thema gemacht, aber welche Konsequenzen ziehen WIR daraus?

WOLLEN WIR wirklich so weiter machen, wie vor den Katastrophen? Oder gibt es GENAU JETZT die Chance gemeinsam nachzudenken, wie WIR leben wollen und welche Möglichkeiten unseren Nachkommen offenstehen sollen?

WIR werden das globale Problem nicht lösen können, aber einen kleinen Betrag könnten wir erbringen.

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28. Juli 2021

Stadtstraße - Kornblumenweg Kreisverkehr

Die ersten Baucontainer stehen bereits am abgeernteten Kornfeld nahe der U-Bahn Station Hausfeldstraße. Die Stromversorgung wird verlegt und ein Kreisverkehr soll an der Kreuzung Hausfeldstraße - Kornblumenweg errichtet werden, um den Baustellenverkehr besser fließen zu lassen.

Aktivisten der Extinction Rebellion nutzen die Gelegenheit auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes hinzuweisen und blockieren die Hausfeldstraße bei der U-Bahn, um die Zufahrt zur Baustelle zu verhindern.

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30. Juli 2021

Seestadt - Klimademo

Unter dem Motto: Ihr verbaut unsere Zukunft machen Fridays for Future auf den massiven weiterhin anhaltenden Bodenverbrauch und eine Politik, die die Klimakrise weiter verschärft, aufmerksam.
Nebelduschen und kosmetische Mini-Begrünungen reichen da nicht aus! Es kann nicht sein, dass Menschen sich im Sommer nicht mehr im Freien aufhalten können, weil sie die extreme Hitze nicht aushalten!, so Klimaaktivistin Viktoria Kudrna.

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August 2021

Hirschstettner Straße 78 - Abbrucharbeiten

Nun kommt Bewegung auf dem Bauplatz auf. Das Haus im hinteren Bereich des Bauplatzes ist bereits abgebrochen.

Wird das Grundstück Am Krautgarten 5 mit dem alten Wohnhaus und die mit zahlreichen Bäumen bewachsene Liegenschaft Am Krautgarten 7 auch in das neue Wohnprojekt integriert?

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Sommer 2021

Am Krautgarten 15 - Erste Arbeiten

An der Grenze zum Nachbargrundstück (Krautgarten 13) beginnen vorsichtig die Arbeiten mit einem kleinen Bagger und die Sicherung der Fundamente am Nachbargrundstück.

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11. August 2021

Bauarbeiten - A23 Anschlussstelle Hirschstetten

Die Arbeiten werden fortgesetzt und konzentrieren sich auf die Ausfahrt Hirschstetten Richtung Norden. Die östliche Lärmschutzwand ist entfernt und die Böschung wird abgegraben.
Offensichtlich soll die Abfahrt der A23 gerade, neben der Privatstraße der ansässigen Firmen, zur Hirschstettner Straße geführt werden. Wie die Entflechtung des Fuß- und Radverkehrs an dieser neuen Kreuzung erfolgen wird, bleibt abzuwarten.

Aber auch am ehemaligen Flohmarktgelände wird fleißig gegraben.

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August 2021

Raus aus dem Asphalt - Links und rechts der Donau

Während in der Donaustadt schwere Baumaschinen auffahren, um ertragreiche Ackerböden zu verdichten und für Verkehrsflächen vorbereiten, wird am Alsergrund eine Sandkiste für mediengerechte Ablenkungsmanöver errichtet: Drei japanische Bäume sollen das Wien-Klima nachhaltig retten.

Mit einem symbolischen Spatenstich setzen Planungsstadträtin Ulli Sima und der Josefstädter Bezirksvorsteher Martin Fabisch den Startschuss zur Neugestaltung des Trude-Waehner-Platzes an der Einmündung der Skodagasse in die Alser Straße im 8. Bezirk gegeben. Im Kampf gegen den Klimawandel wird hier ein weiterer klimafitter Platz mit mehr Grünflächen, schattenspendenden Bäumen, einem Trinkbrunnen und einem Quellstein mit sprudelnd-kühlendem Wasser entstehen: Raus aus dem Asphalt und viel mehr Begrünung und Kühlung auf Plätzen und Straßen ist die Antwort auf die auch bei uns längst spürbaren Auswirkungen der globalen Klimakrise und daher mein zentraler Ansatz in der Stadtplanung. Mit unserem 100 Millionen Klima-Fördertopf unterstützen wir Projekte der Bezirke um Straßen und Plätze grüner, kühler und lebenswerter zu machen – wie hier am Trude-Waehner Platz, so Planungsstadträtin Ulli Sima.

Es ist allerhöchste Zeit, etwas gegen die Klima- und Hitzekrise zu unternehmen und die Josefstadt klimafit zu machen. Wenn wir nichts tun, wird sich bis 2050 unsere Stadt um mehr als sieben Grad aufheizen. Das bedeutet, dass noch mehr Tropennächte auf uns zukommen und es monatelang keine Abkühlung geben wird. Davon sind wir alle, aber vor allem ältere Menschen und Kinder betroffen. Darum handeln wir jetzt mit der Neugestaltung des Trude-Waehner-Platzes, sagt Bezirksvorsteher Martin Fabisch. Der Trude-Waehner-Platz wird durch die Neugestaltung ein kühler sowie schattiger Aufenthaltsraum (Anm: zwischen zwei Fahrbahnen). Durch eine hochwertige Pflasteroberfläche wird der Platz attraktiviert und entsiegelt. Ich danke Planungsstadträtin Ulli Sima und der Stadt Wien für die Förderung des Vorhabens aus dem Zentralbudget, denn solche Projekte lassen sich nicht alleine aus einem kleinen Bezirksbudget finanzieren, so Fabisch.

Zum Ausgleich erhält die Donaustadt 100te Millionen für die Errichtung klimafreundlicher Durchzugsstraßen!

Verschiedene Umweltschutz- und Klimaschutz-Bewegungen blockieren die Zufahrt zur Baustelle A23/S2 an der Hirschstettner Straße, dem Ausgangspunkt für die Stadtstraße Hirschstetten-Aspern.

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August 2021

Stadtstraße - Krötenzäune

Am Bahnfeld (östlich der Hausfeldstraße), am Hausfeld und am DZH-Gelände werden die Bereiche der zukünftigen Tunnelportale mit niedrigen Abgrenzungen, die den Krötenzäunen ähnlich sind gekennzeichnet.
Der Krötenschutz soll die Absiedelung von geschützten Eidechsen und Schnecken aus dem Gebiet ermöglichen.

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23. August 2021

Kriegerheimstätten - Bauvorhaben

Der Spatenstich zu einem weiteren (satzungsmäßig verpflichtenden) Bauvorhaben in Essling, Schöppelgasse 14 ist erfolgt.

Errichtet werden zwei Gebäudeteile mit 27 Wohneinheiten und 12 Stellplätzen.

Geplante Fertigstellung: Ende 2022

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30. August 2021

Stadtstraße - Baustellenblockade

Aktivisten verschiedener Umweltschutzorganisationen demonstrieren für konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz und gegen die Versiegelung von Böden durch die Errichtung von neuen Autobahnen und Verbindungsbauwerken mitten durch das Wohngebiet. Sie blockieren die Baustellenzufahrt an der Hirschstettner Straße ohne den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen.
Erst der Polizeieinsatz mit unzähligen Fahrzeugen und einem Personalaufgebot, das die Anzahl der Demonstranten weit übertrifft, sowie einer Straßensperre hat zu einer lokalen Verkehrsberuhigung geführt.
Die ASFINAG (Zuständig für die Arbeiten am Knoten Hirschstetten) verzichtet auf eine Räumung der Blockade und setzt auf Kommunikation. Daraufhin beendet auch die Polizei ihren Einsatz.

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August 2021

Oberes Hausfeld - Kriegsrelikte

Am oberen Hausfeld zwischen U-Bahn Trasse - Hausfeldstraße - An den alten Schanzen sind zahlreiche Stellen mit roten Fähnchen gekennzeichnet. Diesen Stellen werden von Munitionsbergespezialisten genauer untersucht.

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September 2021

Seestadt - Campus der Religionen

Bürgermeister Michael Ludwig präsentiert bei der Ausstellung Architektur im Ringturmdas Siegerprojekt der Interreligiösen Begegnungsstätte. so einladen die gemeinsamen Strukturen miteinander zu nutzen.
2500 Studierende der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems sollen am neuen Campus ein optimales Lernumfeld finden.

Geplanter Baubeginn: 2023

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20. September 2021

Protest in SPÖ Zentrale

Aktivisten von Extinction Rebellion besuchen die SPÖ Parteizentrale in der Löwelstraße und protestieren gegen die Ignoranz gegenüber der Klimakrise durch Schönreden und Falschinformation zur Stadtstraße.

Mit einer groß angelegten Werbekampagne lässt die SPÖ geführte Stadtverwaltung individuelle Fakten verbreiten, die das Straßenbauprojekt als einzige Möglichkeit sieht, Wien weiterzuentwickeln.

WARUM sollen die Seestädter die Stadtstraße nutzen um auf die Tangente zu gelangen, wenn täglich Stau zwischen Hirschstetten und Prater herscht?

WARUM braucht ein neuer Stadtteil, der als Smart City mit kurzen Wegen beworben wird, wo viele Bewohner bereits jetzt auf den Besitz eines privaten PKWs verzichten einen Autobahnanschluss?

WARUM hat die UVP-Behörde MA22 der Stadt Wien einen Autobahnanschluss für eine Smart City gefordert, wenn die U-Bahn als hochrangiges Verkehrsmittel den Großteil der Bewegungen ins Stadtzentrum abdecken kann, Bim und Bus vorgesehen sind, ein Bahnanschluss für Personen- und Güterverkehr besteht?

WARUM können jetzt keine Wohnungen für 60.000 Menschen errichtet werden, wenn der Masterplan zur Seestadt Wohnungen und Arbeitsplätze für 20.000 Personen vorgesehen hat und bereits jetzt etwa die Hälfte erfolgreich umgesetzt wurden?

(Über die Höhe der Werbeausgaben zur Stadtstraße berichtet Peter Hanke in der Gemeinderatssitzung am 22. September auf Anfrage der Grünen.)

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25. September 2021

Bim Line 27 - Altes Projekt neu verpackt

Im Rahmen des Wiener Tramwaytages präsentiert Verkehrsstadträtin Ulli Sima das Straßnebahnprojekt Linie 27 Strebersdorf - Aspern Nord als innovativen Klimaschutzbeitrag, das bis September 2025 verwirklicht werden soll.

Die Idee ist so alt, wie die Überlegungen zur Stadtentwicklung im Bereich Hirschstetten/Aspern.
Am Jahresbeginn 2020 wird das Projekt von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein wieder einmal aus der Schublade geholt, auf Schiene gebracht und die Realisierung bis 2023 in Aussicht gestellt.
Die Linie 25 soll ab 2024 von Aspern kommend, wichtige Bereiche der Seestadt verbinden und ebenfalls zur U2 Aspern-Nord fahren.

Zur Weiterentwicklung der Straßenbahnlinien 25 und 26 ist auf den Webseiten der Stadt immer noch zu lesen: Die Linien werden nach 2013 abhängig von der Stadtentwicklung in der Seestadt Aspern schrittweise weiter verlängert. Im Osten werden beide Linien ihren Endpunkt vor dem Bahnhof Aspern Nord in der Seestadt haben. Die Linie 25 soll zudem künftig das Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld südlich der Donaufelder Straße zentral erschließen.

Klima- und Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky lässt sogar die Vassilakou-Allee wieder aufleben: Wir bauen in Wien nicht nur den öffentlichen Verkehr, sondern auch den Grünraum laufend aus. Über 300 neue Bäume, Rasengleise und eine begleitende, attraktive Begrünung mit Stauden werten die neue Straßenbahnlinie auf und wirken sich positiv auf das Mikroklima in den Stadtentwicklungsgebieten aus.

Der Stadtrat übersieht leider, dass der Ausbau des Grünraumes entlang der zwei Kilometer langen Strecke, maximal 60 Meter Breite etwa 120.000 m² (=12ha) beträgt, jedoch durch die Versiegelung in den Stadtentwicklungsbereichen Berresgasse und Bahnfeld ca. 63 ha hochwertiges Ackerland vernichtet werden. Also werden durch das innovative Stadtentwicklungs-Projekt 80% weniger Grünraum geschaffen.

Die projektierten Kosten für 2 km Neubaustrecke werden mit 100 Mio EUR beziffert.