Bei dieser Infoveranstaltung der Stadt Wien - Stadtentwicklung wird das Projekt vorgestellt und das Projektgebiet erkundet.
Station 1: Willkommen Am Heidjöchl - Was ist der aktuelle Status des Projekts?
Station 2: Blick ins Projektgebiet - Was wird sich verändern?
Station 3: Leben Am Heidjöchl - Wie wird eine hohe Lebensqualität sichergestellt?
Station 4: Kurze Wege Am Heidjöchl - Wie werde ich mich im neuen Stadtteil fortbewegen?
Treffpunkt: Campus Berresgasse - 22, Scheedgasse 2
Beginn: jeweils zur vollen und halben Stunde von 11-15 Uhr
Obwohl die Bauarbeiten an der Hausfeldstraße bereits 3 Jahre andauern ist der Tunnel noch nicht durchgestochen. Die Anwohner müssen sich auf ein weiteres Jahr mit Bauarbeiten einstellen. Nach Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich Ostbahnbegleitstraße / Hausfeldstraße wird der Straßenverlauf wieder verändert. Das links Abbiegen von der Hausfeldstraße Richtung Seestadt ist vorerst nicht möglich.
Die Wendeschleife der zukünftigen Straßenbahnlinien 25 und 27 vor der Station Aspern Nord ist an den Gleisen schon deutlich erkennbar.
Seit langer Zeit wird in Wien diskutiert, ob die Lobau eine eigene Straße braucht. Paris hat dieses Problem bereits vor Jahrzehnten gelöst und die Rue de Lobau
im 4. Bezirk errichtet.
Rasant schreiten die Arbeiten an der Wendeschleife der zukünftigen Straßenbahnlinien 25 und 27 vor der Station Aspern Nord voran. Der tägliche Fortschritt kann via Web-Cam beobachtet werden.
Frisch gepflanzte Bäume sorgen schon jetzt für ein wenig Schatten.
Bereits deutlich erkennbar ist, neben der Stadtstraßenbaustelle, die Hirschstettner Hauptallee - diese liegt vollständig im Bezirksteil Breitenlee - mit der Straßenbahntrasse, vielen Oberleitungsmasten, zahlreichen gepflanzten Bäumen und den Baustraßen, die sich vermutlich noch in Rad- und Gehwege verwandeln.
Gleichzeitig werden von verschiedenen Teams Visionen entwickelt, wie aus dem fruchtbaren Feld nachhaltiger Grünraum, für die zukünftigen 11.000 Wohnenden, entstehen soll.
Obwohl vor Beginn der Arbeiten versprochen wurde, durch die Deckelbaumethode komme es nur kurzfristig, zur Errichtung der Tunneldecke, zu Einschränkungen und Lärm, die restlichen Arbeiten werden, von oben nicht mehr sichtbar unter Tage erfolgen, bestehen weite Bereiche der Baustelle immer noch. Doch langsam verschwindet der Tunnelbeton unter einer Schotterschicht.
An der Hausfeldstraße wird der Verkehr umgeleitet, der Parkplatz des Kleingartenvereins übersiedelt, fleißig in die Tiefe gebohrt während die ersten Wohnbauten im Stadtentwicklungsgebiet Oberes Hausfeld, direkt am Tunnelportal, sich im Endspurt der Fertigstellung befinden.
Nach der Übernahme des Gebiets rund um den ehemaligen ÖBB-Verschiebebahnhof Breitenlee versucht die Stadt Wien durch intensives naturschutzfachliches Management die Artenvielfalt an Pflanzen und Wildtieren zu fördern und dieses einmalige Biotop als Forschungs- und Beobachtungsgebiet für Kinder und Familien zu gestalten.
Erste Forschungsworkshops werden für Schulen bereits angeboten. Im Rahmen der Kinderuni können Familien im Freiluft-Labor forschen und spannende Neuigkeiten erfahren.
Das Feld / Brachland samt Hirschstettner Wälchen zwischen Süßenbrunner Straße - Wall der Stadtstraße - Spargelfeldstraße - Anfanggasse ist als Park gewidmet. Die Ausgestaltung ist noch nicht in Sicht.
Kaum erkennbar ist der Tunnel Emichgasse unter dem Begleitweg neben der Ostbahn. Einzelne Schachtdeckel und Betonskulpuren
ragen aus dem Schotter. Der Gleisbogen, zur Belieferung des DZH, ehemalige Konsum Lagerhalle, scheint wie eh und je, samt Eisenbahnkreuzung, die Landschaft zu durchschneiden. Aber gleich dahinter ist eine Betonmauer erkennbar: das Tunnelportal! Hier taucht die Hochleistungsstraße, genau hinter der Lagerhalle, welch ein Zufall, aus dem Untergrund und führt geradewegs zum neuen Wohngebiet Oberes Hausfeld.
Die Zufahrt von der A23 über die Franz-Fellner-Straße zum Tunnelportal Spargelfeld ist schon recht gut ausgebaut. Die Zu- und Abfahrt Am Friedhof ist für den Verkehrsansturm auf zwei Spuren erweitert und frisch asphaltiert.
Die Arbeiten zur Unterquerung der Stadtstraße zwischen Anfanggasse und Franz-Fellner-Gasse sind fast abgeschlossen. Der Unterbau für Fahrbahn, Radweg und Gehsteig sind fertiggestellt, Randsteine zur Abgrenzung gesetzt, nun fehlt nur noch der Asphaltbelag und die, lange nicht nutzbare, Süßenbrunner Straße kann wieder befahren und für einen Spaziergang zwischen Feldern genutzt werden.
Unter einer dicken Schotterschicht wird der Tunnel versteckt. Die Lärmschutzwände sind abgebaut, freie Sicht wieder möglich und die Oberflächengestaltung kann beginnen.