Nach der Übernahme des Gebiets rund um den ehemaligen ÖBB-Verschiebebahnhof Breitenlee versucht die Stadt Wien durch intensives naturschutzfachliches Management die Artenvielfalt an Pflanzen und Wildtieren zu fördern und dieses einmalige Biotop als Forschungs- und Beobachtungsgebiet für Kinder und Familien zu gestalten.
Erste Forschungsworkshops werden für Schulen bereits angeboten. Im Rahmen der Kinderuni können Familien im Freiluft-Labor forschen und spannende Neuigkeiten erfahren.
Das Feld / Brachland samt Hirschstettner Wälchen zwischen Süßenbrunner Straße - Wall der Stadtstraße - Spargelfeldstraße - Anfanggasse ist als Park gewidmet. Die Ausgestaltung ist noch nicht in Sicht.
Nach dem Abriss des 1970 errichteten Bezirkszentrum sollen 300 Wohnungen mit kulturellen, gewerblichen und sozialen Angeboten entstehen. Projektiert sind eine Bücherei, ein neuer Veranstaltungssaal, ein Krisenzentrum für Kinder und Jugendliche, eine Apotheke und ein Pensionistenklub ergänzt durch Grünräume.
Hoffentlich wird bei der Umgestaltung das, als Denkmal geschützte, Ornamentale Relief
(HERIS-ID: 66534, Objekt-ID: 79432) von Peter Weihs versehentlich entsorgt.
Der Anlieferbereich der Billa-Filiale in der Ziegelhofstraße/Pirquetgasse und der Parkbereich neben dem BIPA-Markt werden aufgegraben. An diesen Stellen wird das Verkaufsgebäude erweitert. In weiterer Folge soll auch der gemeinsame Eingangsbereich von BIPA, Libro und Billa umgestaltet werden.
Geplantes Ende der Arbeiten: Mitte Dezember 2025
Die Arbeiten zur Unterquerung der Stadtstraße zwischen Anfanggasse und Franz-Fellner-Gasse sind fast abgeschlossen. Der Unterbau für Fahrbahn, Radweg und Gehsteig sind fertiggestellt, Randsteine zur Abgrenzung gesetzt, nun fehlt nur noch der Asphaltbelag und die, lange nicht nutzbare, Süßenbrunner Straße kann wieder befahren und für einen Spaziergang zwischen Feldern genutzt werden.
Die Umgestaltung des Autobahnknotens Hirschstetten mit neu eingerichteten Rampen und dem Verteilerknoten Franz-Fellner-Gasse lässt erahnen mit welchem Verkehrsaufkommen die Straßenplaner rechnen.
Die Abzweigung Richtung Süßenbrunner Straße wird schon jetzt von sehr vielen Fahrzeugen genutzt. Dadurch kommt es zur Entlastung der Hirschstettner Straße und der Ortsdurchfahrt. Dazu war es notwendige weite Bereiche fruchtbaren Bodens zu versiegeln!
Die neue Verkehrsführung erhöht massiv die Fahrzeugdichte in der Süßenbrunner Straße (geplantes Stadtentwicklungsgebiet), Oberfeldgasse (Wohngebiet), Spargelfeldstraße (Wohn- und Erholungsgebiet), Ziegelhofstraße (Wohngebiet) und Quadenstraße (Wohngebiet).
Die Sanierung der Technik, der Infrastruktur und die Aktualisierung des Brandschutzsystems übersteigt den vorgesehenen jährlichen Sanierungsbeitrag, so dass die Kostenaufteilung IAKW-AG (Betreiber), UNO, Republik weiterhin unklar ist.
Nach langem Umbau der Wagramer Straße ist die direkte Radverbindung vom Am langen Feld über Praterstraße - Aspernbrücke in die City fertiggestellt.
Die Verkehrswege sind schon asphaltiert, die Durchfahrt aber noch gesperrt, vermutlich fehlt noch eine dünne Asphaltschichte auf der Fahrbahn, denn zum Altbestand und Radweg besteht noch eine kleine Unebenheit.
Die Errichtung der Verbindung zwischen Hirschstettner Straße (Knoten A23/S2) und der Stadlauer Straße vernichtet nicht nur naturnahen Grünraum, sondern beeinträchtigt auch den Erholungswert der Kleingartenanlage Am Ries/Feuerwehrweg erheblich. Durchzugsverkehr bringt Tag und Nacht Lärm und Abgase in die kleine Erholungsoase.
Der Wiener Bedarf an Trinkwasser steigt von Jahr zu Jahr, so dass bereits jetzt während der Hitzeperioden Grundwasser dem Hochquellwasser beigemischt wird. Zur weiteren Absicherung der Versorgung wird auf der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg eine Wasseraufbereitungsanlage errichtet, die pro Sekunde 1000 Liter Trinkwasser aus 8 Brunnen auf der Donauinsel und 9 Brunnen in Nußdorf liefern soll.
Geplante Fertigstellung: 2029
Nachdem die Alleebäume an der Quadenstraße in den letzten Jahren entfernt, Wiesenflächen zu Parkplätzen umgestaltet wurden, werden nun die verbliebenen Grünbereiche mit Asphalt und Beton versiegelt, um die Quadenstraße noch breiter für den Verkehr auszubauen.
Die selbsternannte Klimamusterstadt veranstaltet riesiges mediales Aufsehen bei jeder Errichtung eines Blumenbeetes, verspricht die Stadtstraße werde Verkehrsentlastung für die Grätzl bringen, aber tauscht in der Donaustadt Grünflächen gegen Verkehrsbänder und hebt gleichzeitig hervor, Beton und Asphalt zu reduzieren, sorgt in der Stadt für Abkühlung!
Obwohl das Bezirkszentrum am Beginn der 1970er Jahre in sehr flexibler Stahlbetonstruktur errichtet wurde, ist der Abriss im Herbst 2026 in Planung. Dadurch muss die Bücherei schließen, aussiedeln, den Buchbestand mehrere Jahre lagern, denn die Einrichtung eines Ersatzstandortes ist, im Gegensatz zum Neubau, nicht finanzierbar.
Ist die Bücherei einmal weg, kommt sie überhaupt wieder? Denn im Bezirk sind schon zahlreiche Städtische Büchereien verschwunden.
Es bleibt zu hoffen, dass das unter Denkmalschutz stehende Ornamentale Relief
(1971/72) am Stiegenaufgang zur Volkshochschule im Haus der Begegnung von Peter Weihs, am Standort erhalten werden kann.
Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) kündigt eine baldige Entscheidung über den Bau des Lobautunnels an, obwohl zahlreiche Gerichtsentscheidungen und Genehmigungen ausstehen. Gemeinsam mit Hartwig Hufnagl, dem Vorstandsdirektor der ASFINAG, werden die Pläne für die S1 - Wiener Außenring Schnellstraße präsentiert, so dass bereits im Frühjahr 2026 mit der Errichtung des 10,8 km langen Abschnittes zwischen Süßenbrunn - Raasdorf - Essling - Groß-Enzersdorf begonnen werden kann.
Bereits vor den 1970er Jahren sollte das Wiener Verkehrsproblem
durch eine weitere Donauquerung und ein Autobahnband durch die Stadt gelöst werden. Versprochen wurde die Entlastung verstopfter Straßen. Trotz zahlreicher Verbreiterungen und zusätzlichen Straßenbauten ist dieses Versprechen bis heute nicht eingelöst und kann auch nicht ohne wirtschaftliches, gesellschaftliches, strukturelles Umdenken verwirklicht werden.