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Februar 2025

Stadtstraße - Lobautunnel - Strategische Prüfung

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Strategischen Prüfung des Bauvorhabens S1 - Schwechat – Süßenbrunn durch die TU-Wien und das BM Klimaschutz und Mobilität: Als Ergebnis der Untersuchung zeigt sich, dass die Umsetzung der S 1 in der im Bundesstraßengesetz vorgesehenen Variante in fast allen untersuchten Belangen den Alternativen unterlegen ist und es empfohlen wird, das gesamte Vorhaben aus dem Bundesstraßengesetz zu streichen werden längst bekannte Argumente der wissenschaftlichen Untersuchung entgegengeschleudert.
Dabei zeigen die veröffentlichten statistischen Daten der Stadt Wien, dass das Auto nur für 26% der Befragten das beliebteste Verkehrsmittel darstellt. Etwa 3/4 der Wiener nutzen umweltfreundliche Fortbewegungsarten: 32% gehen zu Fuss, 32% nehmen die Öffis und 10% fahren mit dem Rad. Die Stadt Wien reagiert (innerstädtisch) auf diese veränderte Verkehrslast und begrünt nicht benötigte Parkplätze, schafft mehr Platz für zu Fussgehende und Radfahrende. Die ausgedehnte Parkraumbewirtschaftung (inkl. Kontrolle) motiviert tägliche Arbeitswege mit den Öffis zurückzulegen, die verkauften Jahreskarten haben sich seit 2002 fast verdreifacht.
Die Wiener Linien versuchen auch die neu entstehenden Stadtentwicklungsgebiete durch angepasste Linienführungen zu erschließen, allerdings wird oft vergessen, dass am Stadtrand auch Menschen wohnen deren Berufe nicht unbedingt den üblichen Bürozeiten folgen. Ein 15 Minuten Intervall in den Abendstunden der U2 in die Seestadt ist schon eine Zumutung!
Leider endet das grüne Herz der Stadtverantwortlichen am Donaustrom, denn die landwirtschaftlichen Anbaugebiete werden großflächig versiegelt, um die Errichtung von Anlegerwohnungen zu ermöglichen bzw. Transitrouten für LKW-Kolonnen bereitzustellen.
300.000 pendeln regelmäßig in die Stadt, jene die eine günstige öffentliche Verkehrsverbindung ins Umland haben, verstopfen sicherlich keine Straßen. Also kann der Stau durch weitere Öffis Angebote bis ins Umland leicht gelockert werden ;-)

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Mai 2025

Hirschstettner Straße 90 - Krautgarten 17 - Wohnbauprojekt?

Seit dem Einsturz der Straßenfront des ehemaligen Bauernhauses der Familie Mayer an der Hirschstettner Straße erobert die Natur den Bauplatz. Leider sprießt nicht nur das Grün sondern auch die Müllablagerungen am gesamten Grundstück stinken zum Himmel.

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Juni 2025

Anfanggasse - Hirschstettner Wäldchen

Obwohl sich die Stadtgärtner bemüht haben, den mit Müll zugewachsenen Bunker unter der urwaldartig bewachsenen Waldfläche zuzuschütten und die beiden Zugänge unter Erdhügeln zu verstecken, sind die beiden Abgänge als Zeitzeugen wieder zum Vorschein gekommen.

Von diesen alten Bunkeranlagen gab es im (entfernteren) Umkreis zum Flugplatz Aspern mehere. Ein weiterer bestand am Rande des Hirschstettner Parks nahe der Stadlauer Straße beim Krautgarten. Dieser wurde etwa zur gleichen Zeit, wie der in der Anfanggasse zugeschüttet, als der Park zum Krautgarten hin erweitert wurde. Allerdings wurden dort die Eingänge abgetragen und keine Hügel angelegt.
All diese Stellungen waren L-förmig angelegt und bestanden stets aus einem langen und einem kurzen Gang. Die rechtwinkeligen Durchgänge waren kaum breiter als die noch sichtbaren Zugänge. Die Stiegenabgänge waren nicht sehr lang, sodass die Betondecke samt deckender Erdschicht nicht sehr dick sein konnte. Die meisten in den 1970 Jahren noch zugänglichen unterirdischen Gänge waren recht kurz angelegt, so dass diese durch Tageslicht (gut) beleuchtet waren. Vermutlich war der lange Tunnel in der Anfanggasse in den 1970er Jahren nicht mehr durchgängig.
Genutzt wurden diese zur Luftraumüberwachung für den Flugplatz Wien-Aspern, den Funkern diente der Unterstand vermutlich als Splitterschutz. Über die Nutzung dieser Schutzräume durch Zivilbevölkerung liegen keine Infos vor.

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20. September 2025

Gärtnerei Ganger - Herbstfest mit Bauernmarkt

Wir wollen Danke für unsere Ernte sagen, unsere Freude teilen und einen einmaligen Einblick in unsere Arbeit geben:
* Wie wir Gemüse im Einklang mit der Natur produzieren.
* Wie unsere Nützlinge unsere Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten schützen.
* Wie wir garantieren, dass ihr dadurch täglich die wertvollsten, nahrhaftesten und gesündesten Tomaten, Paprika, Gurken und viele Sorten mehr bei uns im Hofladen bekommt!

Dazu gibt es zwei Hof-Führungen, jeweils um 10:00 und um 13:00!

Traditionell wird beim Fest auch verkostet, verkauft, besichtigt, gebastelt, gefeiert und gegrillt!

Wann: 9-16 Uhr
Wo: Aspernstraße 15-21

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Herbst 2025

Bäckerei Ströck unterstützt Forschung

Zwei Söhne der Familie Ströck leiden an der heimtückischen ME/CFS-Krankheit, die seit 1959 als Folge von verschiedenen Viruserkrankungen bekannt aber noch immer kaum erforscht ist. Die Symptome erstrecken sich von körperlichen Schmerzen, geistiger und körperlicher Erschöpfung bis Funktionsbeeinträchtigungen bei lebensnotwenigen Organen sowie deren Steuerung.
Mit der Gründung einer eigenen Stiftung versucht die Familie Ströck die Forschung voranzutreiben und spendet zusätzlich 50 Cent jedes verkauften Bio-Feierabend-Christoph-Brotes der Wissenschaft.

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6. Dezember 2025

Hirschstettner Straße 98-100 - Wohnhausanlage

In der neuen Anlage zwischen Hirschstettner Straße und Krautgarten werden noch Eigentumswohnungen mit Freiflächen sowie Ferienwohnungen mit allem Komfort angeboten. Stellplätze in der Tiefgarage sind bei Bedarf vorhanden. Angenehme Ruhe herrscht in dem, vom Verkehr abgeschirmten, Gartenbereich.

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Februar 2026

Stadtquartier Berresgasse - Leo am Teich - Wohnungen frei

Im 2023 fertiggestellten Wohnprojekt nahe dem Badeteich Hirschstetten in der Ziegelhofstraße 70-72 / Edith-Kramer-Weg 11 sind noch freifinanzierte Eigentumswohnungen zu vergeben. Zur Finanzierung stehen verschiedene Optionen zur Wahl.

Weitere Wohneinheiten in anderen Bauprojekten des Stadtentwicklungsgebietes warten ebenfalls auf Nutzung.

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März 2026

Lobautunnel - Experten und Künstler warnen

Zahlreiche Experten, Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen und Künstler warnen vor den Folgen für das Naturschutzgebiet Lobau durch die Errichtung eines Autobahntunnels. Die Beeinträchtigung der Umwelt ist bereits bei den beiden sehr kurzen Tunnelbauabschnitten für die Stadtstraße zu erkennen. Klimaschädigung durch Bau und Betrieb, Zersiedelung und Naturzerstörung wären die Folgen, der Ausbau der Öffis reduziert den Bodenverbrauch, verbessert die Luftqualität, reduziert die Lärmbelastung und schafft mehr Lebensqualität.
Kurt Kracher, Barbara Deißenberger und Wilhelm Vranovsky fassen die Schönheit der Lobau und die Folgen der Betonarbeiten in ihrem Musikvideo Retten wir die Lobau zusammen.

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