Im Rahmen des Wiener Tramwaytages präsentiert Verkehrsstadträtin Ulli Sima das Straßnebahnprojekt Linie 27 Strebersdorf - Aspern Nord als innovativen Klimaschutzbeitrag, das bis September 2025 verwirklicht werden soll.
Die Idee ist so alt, wie die Überlegungen zur Stadtentwicklung im Bereich Hirschstetten/Aspern.
Am Jahresbeginn 2020 wird das Projekt von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein wieder einmal aus der Schublade geholt, auf Schiene gebracht und die Realisierung bis 2023 in Aussicht gestellt.
Die Linie 25 soll ab 2024 von Aspern kommend, wichtige Bereiche der Seestadt verbinden und ebenfalls zur U2 Aspern-Nord fahren.
Zur Weiterentwicklung der Straßenbahnlinien 25 und 26 ist auf den Webseiten der Stadt immer noch zu lesen: Die Linien werden nach 2013 abhängig von der Stadtentwicklung in der Seestadt Aspern schrittweise weiter verlängert. Im Osten werden beide Linien ihren Endpunkt vor dem Bahnhof Aspern Nord in der Seestadt haben. Die Linie 25 soll zudem künftig das Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld südlich der Donaufelder Straße zentral erschließen.
Klima- und Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky lässt sogar die Vassilakou-Allee wieder aufleben: Wir bauen in Wien nicht nur den öffentlichen Verkehr, sondern auch den Grünraum laufend aus. Über 300 neue Bäume, Rasengleise und eine begleitende, attraktive Begrünung mit Stauden werten die neue Straßenbahnlinie auf und wirken sich positiv auf das Mikroklima in den Stadtentwicklungsgebieten aus.
Der Stadtrat übersieht leider, dass der Ausbau des Grünraumes entlang der zwei Kilometer langen Strecke, maximal 60 Meter Breite etwa 120.000 m² (=12ha) beträgt, jedoch durch die Versiegelung in den Stadtentwicklungsbereichen Berresgasse und Bahnfeld ca. 63 ha hochwertiges Ackerland vernichtet werden. Also werden durch das innovative Stadtentwicklungs-Projekt 80% weniger Grünraum geschaffen.
Die projektierten Kosten für 2 km Neubaustrecke werden mit 100 Mio EUR beziffert.
Info: Straßenbahnausbau Nordost (Stadt Wien PDF) vom 09.2021
Info: Bim 26 (Stadt Wien PDF) vom 09.2021
Info: Bim 25 (Stadt Wien PDF) vom 09.2021
Medienbericht: ORF-Wien vom 25.09.2021
Medienbericht: Wiener Bezirkszeitung Donaustadt vom 29.09.2021
Medienbericht: wien.at - Infoblatt
siehe auch: https://www.hirschstetten.info/2388
siehe auch: https://www.hirschstetten.info/1294
siehe auch: https://www.wienerlinien.at/web/wiener-linien/linie-27-die-neue-bim-f%C3%BCr-die-donaustadt
Die Stadtteilplanung der Stadt Wien (MA 21) lädt zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Stadtentwicklungsprojekt auf den Feldern zwischen Ostbahn - Hausfeldstraße - Pfalzgasse - Mayredergasse mit den Flurnamen in Haidjöcheln - Bergl Ried - Busch Ried - Äusseres Bahnfeld ein.
Wann: 17:30 - 19:30
Wo: Bildungscampus Berresgasse
Anmeldung erbeten: mitreden@ma21.wien.gv.at
Einige Schwerpunkte des Projekts:
Hirschstettner Allee mit drei Baumreihen, aber ohne Autoverkehr
Straßenbahnlinie 27 nach Aspern Nord 2025 in Betrieb
Radweg zum Badeteich Hirschstetten
Großzügige Grünflächen (Biotope) zwischen den Gebäuden
Wohnraum für 11.000 Menschen in kleinteiliger Bebauung
Infrastruktur für Bildung, Kinder- und Jugendbetreuung, Einkauf und Gastronomie
Verkehrserschließung durch den Knoten Heidjöchl/Seestadt an die Stadtstraße mit Querverbindung zum Wohnprojekt Podhagskygasse und Hausfeldstraße
Info: Einladung (MA21 - Hauswurf) vom 23.02.2023
Info: Gebietsplan (ViennaGIS)
Info: Strategieplan (Stadt Wien) vom 06.03.2023
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 30.09.2023
Medienbericht: Wiener Bezirkszeitung Donaustadt vom 15.03.2023
Medienbericht: Wiener Bezirksblatt Donaustadt / Wien Nord vom 27.3.2023
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
An der ehemaligen Stadtgrenze (1912) zwischen Äusserem Bahnfeld und Busch Ried wird der Baubereich der Verbindungsbrücke der Stadtstraße über die Ostbahn in die Seestadt West eingerichtet. Auf den Wiesen und Äckern der Umgebung entstehen bald Wohnungen des Stadtentwicklungsgebietes Heidjöchl.
Info: Stadtplan vom 1912
Noch wird das Feld zwischen Hausfeldstraße - Stadtstraße - Ostbahn - Aspern Nord - Pfalzgasse landwirtschaftlich genutzt. Wildtiere finden hier Lebensraum, Auslauf und Nahrung obwohl Stadtentwicklungsprojekte und Wohnsiedlungen den Freiraum immer kleiner strukturieren.
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 27.04.2025
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
Bei dieser Infoveranstaltung der Stadt Wien - Stadtentwicklung wird das Projekt vorgestellt und das Projektgebiet erkundet.
Station 1: Willkommen Am Heidjöchl - Was ist der aktuelle Status des Projekts?
Station 2: Blick ins Projektgebiet - Was wird sich verändern?
Station 3: Leben Am Heidjöchl - Wie wird eine hohe Lebensqualität sichergestellt?
Station 4: Kurze Wege Am Heidjöchl - Wie werde ich mich im neuen Stadtteil fortbewegen?
Treffpunkt: Campus Berresgasse - 22, Scheedgasse 2
Beginn: jeweils zur vollen und halben Stunde von 11-15 Uhr
Info: Projektinfo (Stadtplanung) vom 05.2025
Info: Veranstaltungsinfo (Stadtplanung) vom 05.2025
Info: Plakate (Stadtplanung) vom 03.2025
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
Am Beginn der Hirschstettner Allee, nach der Kreuzung Benndorfgasse - Hausfeldstraße, stehen zwar schon einseitig Bäume zwischen Gleiskörper und Feld, doch bis zur Eröffnung der neuen Straßenbahnlinie 25, ist noch einiges zu tun.
Die zukünftige Staßenbahnstation, noch schwer zu erkennen, befindet sich zwar derzeit mitten am Feld, doch mit dem Ausbau des Stadtentwicklungsgebietes werden täglich hunderte Fahrgäste hier zusteigen.
An der Strecke zur Station Schukowitzgasse enden die Vorbereitungen zur Gestaltung des Grüngleises. Die Randsteine zur Haltestelleninsel sind schon versetzt und Bäume entlang des Gleises säumen den Anstieg zur Meyrederbrücke beim Umsteigeknoten Aspern Nord.
Bereits deutlich erkennbar ist, neben der Stadtstraßenbaustelle, die Hirschstettner Hauptallee - diese liegt vollständig im Bezirksteil Breitenlee - mit der Straßenbahntrasse, vielen Oberleitungsmasten, zahlreichen gepflanzten Bäumen und den Baustraßen, die sich vermutlich noch in Rad- und Gehwege verwandeln.
Gleichzeitig werden von verschiedenen Teams Visionen entwickelt, wie aus dem fruchtbaren Feld nachhaltiger Grünraum, für die zukünftigen 11.000 Wohnenden, entstehen soll.
Info: Projektinfo (Stadtplanung) vom 05.2025
Medienbericht: Mein Bezirk - Bezirkszeitung vom 27.06.2025
Medienbericht: Mein Wien - Monatszeitung der Stadt Wien vom 27.07.2025
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
siehe auch: https://amheidjoechl.wienwirdwow.at/
Das Äussere Bahnfeld, nördlich der Ostbahn und links der Hausfeldstraße ist seit dem Beginn der 1980er Jahre mit der Wohnhausanlage Heidjöchl der Gemeinde Wien bebaut. Im nördlichen Anschluss In Haidjöcheln entsteht Ende der 1980er Jahre eine Gartensiedlung zwischen Quadenstraße - Portheimgasse - Hausfeldstraße. In der östlichen Portheimgasse In Haidjöcheln entsteht ab 2014 eine Wohnhausanlge mit etwa 100 geförderten Wohnungen. In Lackenjöcheln zwischen Pfalzgasse und Podhagskygasse entstehen ab 2013 mehrere Wohnprojekte.
Zwischen all diesen Wohnbauentwicklungsprojekten besteht (noch) eine Ackerfläche, die sich zusammensetzt aus
Am Heidjöchlnach Osten (derzeit nur ein Feldweg),
Info: Gemeindebau Heidjöchl
Info: Wohnhausanlage Portheimgasse
Info: WHA Pfalzgasse-Podhagskygasse
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
Interessierte können bei diesem Projekt gemeinsam mit Biolog*innen die Artenvielfalt vor Ort erforschen.
Anmeldung erforderlich!
Info: Projektinfo (Stadt Wien)
Info: Anmeldung (Stadt Wien)