Am Wochenende 5./6. April erfolgt die Querung der zweiten Fahrspur der A23. Die Stahlbrücke wird über die Richtungsfahrbahn nach Norden geschoben/gezogen. Gleichzeitig wird der Stützpfeiler, der bereits fertiggestellten Trasse, der zwischen den Autobahnspuren errichtet wurde, beseitigt.
Nach rund fünf Jahren Bauzeit wird nun die bisherige dreieinhalb Kilometer lange Strecke mit sechs Stationen der U2 um weitere 4 Kilometer und 5 Stationen bis zum Ernst Happel Stadion verlängert. Die Fahrzeit über die gesamte Strecke beträgt nun 7 Minuten.
Die Eröffnungsfeierlichkeiten finden ab 10 Uhr bei der Station Stadion mit Festreden von DI Günter Steinbauer (Geschäftsführer Wiener Linien), Gerhard Kubik (Bezirksvorsteher Leopoldstadt), Mag. Renate Brauner (Vizebgm.), Werner Faymann (BM f. Verkehr, Innovation und Technologie) und Dr. Michael Häupl (Bürgermeister) statt.
Die weitere Strecke bis zur Aspernstraße soll bis Herbst 2010, bis zum Flugfeld Aspern bis 2013 fertiggestellt werden.
Am Wochenende wird die letzte Lücke über den Gleisen des Bahnhofes Stadlau geschlossen. Das Brückentragwerk ist fertig und wartet auf den weiteren Ausbau.
Die Secondhand Boutique DIES + DAS
gibt Gebrauchtem eine weiter Chance.
Die Wiener Linien bieten jeden ersten Freitag im Monat eine Informationsveranstaltung zum Baufortschritt in der Station Stadlau. Diese umfasst eine Präsentation des Brückenvorschubs über die A23 und den Bahnhof Stadlau sowie eine Baustellenführung durch den zuständigen Ombudsmann Ing. Peter Stocsits.
Terffpunkt: Baukanzlei U2/8 Konstanziagasse 4,
Anmeldungen unter Tel. 7909-67803.
Um 11:30 überfällt ein ca. 1,70m großer rothaariger Mann, mit einer Schusswaffe ausgerüstet, in kurzen Hosen die Volksbank am Genochplatz 2. Nach kurzer Zeit flüchtet er samt einem Alarmpaket.
Gleich am Nachmittag versucht der Täter die rot eingefärbte Beute an den Mann zu bringen. Dabei kann er verhaftet werden, er ist geständig und auch die Tatwaffe wird sichergestellt.
Am Wochenende 23./24. August wird die blaue Zufahrtsbrücke zum Industriebereich bei IKEA und OBI abgerissen. Diese Arbeiten wurden auf Grund der Verbreiterung der S2 notwendig. Der gesamte Verkehr muss während der Arbeiten über die Wagramer Straße ausweichen.
650 Kubikmeter Beton und 80 Tonnen Stahl müssen abgetragen und getrennt werden. Am Montagmorgen soll die S2 wieder frei befahrbar sein.
Großeinsatz der Wiener Feuerwehr (70 Mann, Alarmstufe 2) in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Erzherzog-Karl Straße 19. Aus unbekannter Ursache geriet eine Firmenhalle in Brand. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr um 00:18 befindet sich die Halle im Vollbrand und mehrere dort gelagerte Gasflaschen explodieren. Angrenzende Häuser am Obstgartenweg wurden wegen der massiven Rauchentwicklung evakuiert. Durch den Brand werden mehrere Autos beschädigt und die Straßenbahnlinie 26 muss eingestellt werden.
Um 3:15 Uhr kann die Feuerwehr wieder abrücken.
Im Wiener Media Center Marx wird zum Marken-Launch von aspern Die Seestadt Wiens eingeladen. Die Wien 3420-Vorstände Claudia Nutz und Rainer Holzer präsentieren gemeinsam mit Masterplaner und Architekt Johannes Tovatt das Stadtprojekt der Superlative. Wichtige Wegbegleiter aus Politik und Wirtschaft, allen voran Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Wiens Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr Rudi Schicker und Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, sind gekommen, um die Seestadt aus der Taufe zu heben.
Die Stadtmarke aspern Die Seestadt Wiens schafft schon heute die Vision der Stadt von morgen. Sie ist das Ergebnis eines City-Branding-Prozesses, der im August 2008 abgeschlossen wurde. Identitätsstiftend für die Seestadt ist ein rund 5 Hektar großer See inmitten des neuen Stadtteils.
3420 symbolisiert den Mittelpunkt
der Seestadt, denn aus Satellitenperspektive befindet sich dieser bei: 48° 13´ 34" Nord und 16° 30´ 20" Ost. Die gerundeten GPS-Sekunden ergeben 3420
Der Fußgängersteg beim Mühlwasser neben der Ostbahntrasse wird wegen der Errichtung einer neuen Eisenbahnbrücke gesperrt und entfernt. Die Anrainer müssen dadurch einen riesigen Umweg in Kauf nehmen.
Feierlich enthüllt Bürgermeister Dr. Michael Häupl die 70cm große Bronzebüste des Revolutionärs. Das Denkmal wurde von der Österreichisch-Kubanische Gesellschaft und einem Personenkomitee in Auftrag gegeben und von Gerda Fassel geschaffen.
Mit der Che Guevara-Büste ist Wien die erste Stadt in Europa, die dem Freiheitskämpfer auf einem öffentlichen Platz ein Denkmal setzt. Es sei ein demokratisches Vermächtnis an Che, dass auch Wien dafür sorgen wolle, dass Armut getilgt werde, so Häupl.
Anlass für die Errichtung des Denkmals ist der 80. Geburtstag des 1928 in Argentinien geborenen Revolutionärs.
Ernesto "Che" Guevara, ein umstrittener Held
Der vor 41 Jahren in Bolivien erschossene Ernesto "Che" Guevara (1928-1967) kam aus einer bürgerlichen argentinischen Familie. Als Student wurde er auf eine wirtschaftliche Ungleichheit von Landbevölkerung und Großgrundbesitzer in Südamerika aufmerksam und widmete sein Leben fortan einer Revolution gegen soziale Ungerechtigkeit. Nach der kubanischen Revolution, die er gemeinsam mit Fidel Castro anführte, versuchte er auch in Kongo-Kinshasa und Bolivien zu wirken. Ohne Erfolg, 1967 wurde er erschossen. Als umstritten gilt Che Guevara aufgrund von Vorwürfen, die sich u.a. auf Exekutionen von Regimegegnern beziehen.

Dass insgesamt 20 Wiener Schulen ab dem Schuljahr 2009/10 fix beim Start der Wiener Mittelschule dabei sind, bedeutet einen großen Erfolg. Besonders erfreulich ist, dass sich auch sechs AHS-Standorte zu einer Teilnahme am Schulversuch Wiener Mittelschule entschlossen haben
, betonte Vizebürgermeisterin Grete Laska beim heutigen Mediengespräch des Bürgermeisters. Für die Wiener Eltern und SchülerInnen stellt dies eine Weichenstellung in Richtung einer Schule dar, die sich dem Prinzip von Förderung und Differenzierung statt Selektion verschrieben hat. Die Wiener Mittelschule verbindet die Stärken der verschiedenen Schularten optimal miteinander und schafft hierdurch die pädagogisch beste Schulform für die 10- bis 14-jährigen
, so Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl.

Im Auftrag des Wiener Gemeinderates wurde am 27. April 2007 eine ExpertInnen-Arbeitsgruppe seitens des Wiener Stadtschulrates installiert, um (Wortlaut des Beschlusses) "auf der Basis des Regierungsübereinkommens und unter Heranziehung der Ergebnisse der Zukunftskommission und der Vorarbeiten zu den Bildungsstandards die Voraussetzungen für die zügige Weiterentwicklung des Wiener Schulsystems unter dem Prinzip der Differenzierung zu planen."
Am 25. April 2008 erklärten Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl (SPÖ) und Bundesminister Dr. Johannes Hahn (ÖVP) die Zustimmung ihrer Parteien zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe wurde ersucht, die Einreichung des Schulversuchs als "Neue Mittelschule" beim Bildungsministerium vorzubereiten sowie eine inhaltliche Informationsoffensive und Bewerbungsphase für die Schulen zu starten.
In den Folgemonaten wurden die Wiener Schulen der Sekundarstufe 1, aber auch sämtliche SchulpartnerInnen (auch des Volksschul- /Primarschulbereichs) detailliert über das Modell der Wiener Mittelschule informiert. Sie wurden überdies eingeladen, sich für eine Teilnahme an diesem Schulversuch zu bewerben und mittels Abstimmungen die breite Unterstützung (2/3 Mehrheit) des Modells durch die LehrerInnen und Eltern am jeweiligen Schulstandort zu dokumentieren. Die einzige Beschränkung ergab sich aufgrund der gesetzlichen Festlegung der Gesamtzahl der teilnehmenden Schulen (= maximal 10 Prozent der Gesamtzahl der Schulen einer Schulart).
In einer bunten Beilage der Mediaprint wird das neue Verkehrskonzept für den 21. und 22. Bezirk einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt:
Die neue Linie 26 soll ab 2013 eine direkte Querverbindung zwischen U6-Floridsdorf, U1-Kagraner Platz und U2-Hausfeldstraße werden.
Die Neubaustrecke ist rund 4,7 Kilometer lang und erhält elf neue Stationen. Sie beginnt beim Kagraner Platz, führt querfeldein auf einer Hochtrasse über den Gewerbepark Stadlau bis zur Oberfeldgasse, dann entlang der Oberfeldgasse durch die Siedlung Ziegelhofstraße/Quadenstraße über Prinzgasse, Pirquetgasse, Zanggasse, Am Heidjöchl, Hausfeldstraße bis zur zukünftigen U2-Station Hausfeldstraße.
Die neue Linie 26 wird dann von Strebersdorf über Floridsdorf (U6-Station) und Kagraner Platz (den nördlichen Ast der bisherigen Linie 26) bis zur Hausfeldstraße und retour fahren.
Damit bietet diese Linie eine für die Fahrgäste höchst attraktive Tangentialverbindung zwischen den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt. Vor allem durch die Verknüpfung mit allen hochrangigen radialen Hauptachsen des öffentlichen Verkehrs in diesen Bezirken (U6- und S-Bahn-Station Floridsdorf, U1-Station Kagraner Platz und U2-Station Hausfeldstraße) wird sich die Attraktivität der Linie nochmals erhöhen. Insbesondere für das Gebiet Am Heidjöchl und den Gewerbepark Stadlau wird sich die Erschließung durch den öffentlichen Verkehr deutlich verbessern.
Mit der Einführung des ÖBB-Winterfahrplanes 2008 kommt es zu weiterer Verschlechterung der öffentlichen Verkehrsanbindung im 22. Bezirk.
Durch die neuen Abfahrtszeiten der S80 verlängert sich der Schulweg für zahlreiche Schüler, die die S80 zwischen Hausfeldstraße und Stadlau nutzen, um ca. 30 Minuten. Dafür dürfen sie diese Zeit vor verschlossenen Schultoren verbringen.
Außerdem halten die Regionalzüge aus Bratislava, Marchegg und Raasdorf nur mehr in der Erzherzog Karl Straße, Simmering und Wien Süd - in der anderen Stationen wird durchgefahren. Manche bleiben noch bei der Hausfeldstraße stehen.
Offensichtlich wird versucht den öffentlichen Verkehr auf dieser Strecke möglichst unattraktiv zu gestalten, damit noch weniger Fahrgäste das Angebot nutzen und der Betrieb ganz eingestellt werden kann. Aber bei jeder Präsentation der "Seestadt Aspern" wird immer wieder bentont, wie toll ausgebaut, die schon jetzt bestehende Verkehrsanbindung ist.