Die Verkehrswege sind schon asphaltiert, die Durchfahrt aber noch gesperrt, vermutlich fehlt noch eine dünne Asphaltschichte auf der Fahrbahn, denn zum Altbestand und Radweg besteht noch eine kleine Unebenheit.
Nach Entfernung der hellen Beton-Pflasterung werden Lichtmasten aufgestellt, Verkabelung für Zufahrtskontrolle verlegt und schwarzer Asphalt aufgetragen, der sich im Vergleich zu einem hellen Belag bei Sonneneinstrahlung etwa um 10°C stärker erwärmt. Der schattenspendende Baum am Parkplatz wurde schon vor einigen Jahren entfernt.
Verkehrsminister Peter Hanke spricht sich klar für umweltfreundliche Mobilität aus und möchte die E-Mobilität durch mehr Lade-Infrastruktur fördern. Leider hat die österreichiche Auto(zuliefer)industrie bisher recht wenig in diese Richtung unternommen. Auch beim Neubau von (Gemeinde-)Parkplätzen wird derzeit keine E-Lademöglichkeit geschaffen.
Außerdem möchte er den Umstieg auf die Bahn fördern, indem Bahnstrecken, die von der Bevölkerung geschätzt werden, erhalten und ausgebaut werden.
Daraus ergeben sich gleich einige Fragen fürs Grätzl:
Wann wird die Zugdichte auf der Ostbahn erhöht, die Intervalle der S80 verkürzt, die S80 bis ins Marchfeld verlängert (die Strecke ist vorhanden) und die Station Lobau revitalisiert?
Wann wird endlich jeder U-Bahn-Zug (U1, U2, U6), auch an Tagesrandzeiten, bis zum Streckenende geführt, damit auch jene, die lange arbeiten (müssen), mit den Öffis möglicht rasch nach Hause an den Stadtrand gelangen?
Die Verschalungen zur Herstellung der Fundamentplatten der Erweiterung der BIPA und Billa-Filiale in der Ziegelhofstraße/Pirquetgasse sind vorbereitet und mit Baueisen versehen. Auch am Dach wird gearbeitet.
Geplantes Ende der Arbeiten: Mitte Dezember 2025
Die Errichtung der Verbindung zwischen Hirschstettner Straße (Knoten A23/S2) und der Stadlauer Straße vernichtet nicht nur naturnahen Grünraum, sondern beeinträchtigt auch den Erholungswert der Kleingartenanlage Am Ries/Feuerwehrweg erheblich. Durchzugsverkehr bringt Tag und Nacht Lärm und Abgase in die kleine Erholungsoase.
Nach der Verabschiedung der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule aus dem Campus-Projekt stockt die Entwicklung der Idee, wobei die neun beteiligten Religionsgemeinschaften freundschaftliche Solidarität einigt.
Der vorgesehene Standort zwischen U-Bahn und See, im Eigentum der Stadt Wien, steht immer noch zur Verfügung, jedoch die Projektfinanzierung ist offen.
Der Wiener Bedarf an Trinkwasser steigt von Jahr zu Jahr, so dass bereits jetzt während der Hitzeperioden Grundwasser dem Hochquellwasser beigemischt wird. Zur weiteren Absicherung der Versorgung wird auf der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg eine Wasseraufbereitungsanlage errichtet, die pro Sekunde 1000 Liter Trinkwasser aus 8 Brunnen auf der Donauinsel und 9 Brunnen in Nußdorf liefern soll.
Geplante Fertigstellung: 2029
Nach jahrelanger Unpassierbarkeit der Emichgasse beginnen nun die Arbeiten zur Herstellung von Fahrbahn, Radweg und Gehsteig.
Nachdem die Alleebäume an der Quadenstraße in den letzten Jahren entfernt, Wiesenflächen zu Parkplätzen umgestaltet wurden, werden nun die verbliebenen Grünbereiche mit Asphalt und Beton versiegelt, um die Quadenstraße noch breiter für den Verkehr auszubauen.
Die selbsternannte Klimamusterstadt veranstaltet riesiges mediales Aufsehen bei jeder Errichtung eines Blumenbeetes, verspricht die Stadtstraße werde Verkehrsentlastung für die Grätzl bringen, aber tauscht in der Donaustadt Grünflächen gegen Verkehrsbänder und hebt gleichzeitig hervor, Beton und Asphalt zu reduzieren, sorgt in der Stadt für Abkühlung!
Obwohl das Bezirkszentrum am Beginn der 1970er Jahre in sehr flexibler Stahlbetonstruktur errichtet wurde, ist der Abriss im Herbst 2026 in Planung. Dadurch muss die Bücherei schließen, aussiedeln, den Buchbestand mehrere Jahre lagern, denn die Einrichtung eines Ersatzstandortes ist, im Gegensatz zum Neubau, nicht finanzierbar.
Ist die Bücherei einmal weg, kommt sie überhaupt wieder? Denn im Bezirk sind schon zahlreiche Städtische Büchereien verschwunden.
Es bleibt zu hoffen, dass das unter Denkmalschutz stehende Ornamentale Relief
(1971/72) am Stiegenaufgang zur Volkshochschule im Haus der Begegnung von Peter Weihs, am Standort erhalten werden kann.
Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) kündigt eine baldige Entscheidung über den Bau des Lobautunnels an, obwohl zahlreiche Gerichtsentscheidungen und Genehmigungen ausstehen. Gemeinsam mit Hartwig Hufnagl, dem Vorstandsdirektor der ASFINAG, werden die Pläne für die S1 - Wiener Außenring Schnellstraße präsentiert, so dass bereits im Frühjahr 2026 mit der Errichtung des 10,8 km langen Abschnittes zwischen Süßenbrunn - Raasdorf - Essling - Groß-Enzersdorf begonnen werden kann.
Bereits vor den 1970er Jahren sollte das Wiener Verkehrsproblem
durch eine weitere Donauquerung und ein Autobahnband durch die Stadt gelöst werden. Versprochen wurde die Entlastung verstopfter Straßen. Trotz zahlreicher Verbreiterungen und zusätzlichen Straßenbauten ist dieses Versprechen bis heute nicht eingelöst und kann auch nicht ohne wirtschaftliches, gesellschaftliches, strukturelles Umdenken verwirklicht werden.
Bereits am Tag der Ankündigung des Verkehrsministers den Bau des Tunnels samt zahlreicher Verbindungsstraßen rund um Wien voran treiben zu wollen, löst zahlreiche Proteste von Experten aus Wissenschaft, Umweltschutz und Klimaschutz aus. Zahlreiche Jugendliche und jung gebliebene, die um ihren lebenswerte Zukunft fürchten versammeln sich bereits in den Morgenstunden vor dem Verkehrsministerium, um in Erinnerung zu rufen, dass bereits zahlreiche Untersuchungen und Gutachten vorliegen, die diese Verkehrsplanung, analog zu den Straßenbauprojekten der 1970er Jahre, zu keiner Verkehrsentlastung führen wird sondern weitere Umweltzerstörung bringen wird.
Grabungen neben der Fahrbahn nahe dem Bahndamm (auf Höhe Bahnfeldweg 33) legen die Fernwärmeleitungen samt begleitende Kabelstränge frei.
Soll hier eine Abzweigung Richtung Hausfeld erfolgen?
Die Reaktionen rund um die alten Verkehrsideen
überschlagen sich: das Vorhaben die Auto-Verkehrsströme in und um Wien zu verringern ist ja durchaus legitim und die CO2-Reduktion ein wichtiges Klimaziel.
Doch schon die Errichtung der projektierten Verkehrswege verursacht Unmengen an CO2-Ausstoß, versiegelt große landwirtschaftlich nutzbare Flächen, erzeugt Lärm und Staub und beeinträchtigt damit die Lebensqualität der angrenzenden Bevölkerung.
Die neue Straße wird wohl nicht leer bleiben, sondern wird viele (Schwer-)Fahrzeuge anziehen, diese erzeugen Lärm und Dreck, wodurch sie den Klimazielen entgegenwirken. Entlang den neuen Verkehrswegen entstehen notwendige Infrastrukturbauten, vermutlich auch Betriebsansiedelungen, Einkaufszentren, so dass es zu noch viel mehr versiegelten Flächen und noch mehr Verkehr kommen wird.
Wien, eine der lebenswertesten Städte mit seiner Wertschöpfung im Bereich von Dienstleistung, Kultur, Tourismus, Bildung und Forschung wird durch diese neue Hochleistungsstraße keine (Schwer-)Industrie, die viel Material transportieren muss, in ihr (teures) Stadtgebiet locken. Investitionen in die bereits bestehenden Kernbereiche und weiterer Ausbau der Lebensqualität durch intelligente und kreative Mobilitätslösungen für die in Wien Wohnenden und Einpendelnden könnten Wertschöpfung UND Klimaziele erreichen.