Rasant schreiten die Arbeiten an der Wendeschleife der zukünftigen Straßenbahnlinien 25 und 27 vor der Station Aspern Nord voran. Der tägliche Fortschritt kann via Web-Cam beobachtet werden.
Frisch gepflanzte Bäume sorgen schon jetzt für ein wenig Schatten.
Info: SeestadtCam
Bereits deutlich erkennbar ist, neben der Stadtstraßenbaustelle, die Hirschstettner Hauptallee - diese liegt vollständig im Bezirksteil Breitenlee - mit der Straßenbahntrasse, vielen Oberleitungsmasten, zahlreichen gepflanzten Bäumen und den Baustraßen, die sich vermutlich noch in Rad- und Gehwege verwandeln.
Gleichzeitig werden von verschiedenen Teams Visionen entwickelt, wie aus dem fruchtbaren Feld nachhaltiger Grünraum, für die zukünftigen 11.000 Wohnenden, entstehen soll.
Info: Projektinfo (Stadtplanung) vom 05.2025
Medienbericht: Mein Bezirk - Bezirkszeitung vom 06.2025
Medienbericht: Mein Wien - Monatszeitung der Stadt Wien vom 07.2025
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
siehe auch: https://amheidjoechl.wienwirdwow.at/
Entlang des Feldes am Buschried schlängelt sich der Gleiskörper der neuen Straßenbahnlinie 27 begrenzt von Büschen und Alleebäumen. Die Haltestellen Schukowitzgasse und Stemolakgasse (mit Sitzbank) sind schon erkennbar.
Unterschiedliche Belagsstrukturen weist der Verkehrsknoten vor der U2-Station Aspern Nord auf, aber die Schatten spendende Begrünung muss noch wachsen.
Stolz präsentieren (v.l.n.r.) Angelika Pipal-Leixner, Mobilitätssprecherin NEOS; Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher Donaustadt; Selma Arapovic, Klubobfrau der NEOS Wien; Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung Wiener Linien; Ulli Sima, Stadträtin für Mobilität, Stadtplanung und Wiener Stadtwerke; Georg Papai, Bezirksvorsteher Floridsdorf; Josef Taucher, SPÖ-Klubvorsitzender & Vorsitzender des Unterausschusses der Wiener Stadtwerke; die bezirksverbindende neue Straßenbahnlinie 27 in der Haltestelle Schukowitzgasse. Von Strebersdorf kommend fährt die Bim auf den Langsamfahrstellen der Linie 26 über die Donaufelderstraße - Kagraner Platz - Gewerbepark - Hirschstetten und zweigt bei der Zanggasse auf die 2,4 km lange Neubaustrecke mit 6 neuen Stationen ab. Mobilitätsstadträtin Ulli Sima betont die klimafitte Gestaltung ganz nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
durch die Errichtung von 800 Meter Grüngleis (derzeit noch als Schotterbereich erkennbar, auf einem fruchtbaren Ackerboden).
Georg Papai, Bezirksvorsteher Floridsdorf; hebt die deutliche Verbesserung der Querverbindung zwischen Floridsdorf und Donaustadt und die Verstärkung auf dem gemeinsamen Abschnitt mit dem 26er hervor. Eine Verdichtung der Intervalle von derzeit 3 Minuten in der Früh und 6 Minuten am Abend wäre wirklich wünschenswert, um das Fahrgefühl durch mehr Platz in den Garnituren zu verbessern.
Betriebsstart: 6. Oktober 2025
Dass die Linie 26 zur Verstärkerlinie mutiert, tagsüber bis Strebersdorf verkehrt und in den Tagesrandstunden nur bis Floridsdorf geführt wird, war in keiner Werbebotschaft verpackt.
Kein gutes Vorzeichen für die neue Linie ist ein Gleisschaden in der Ziegelhofstraße am Abend nach der Premierenfahrt.
Info: Pressemeldung (Wiener Linien) vom 25.09.2025
Info: Pressemeldung (Stadt Wien) vom 25.09.2025
Info: Pressemeldung S1-Bau (Stadt Wien) vom 25.09.2025
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 25.09.2025
Medienbericht: die Presse vom 25.09.2025
In geheimer Mission, mit wenigen Medienvertretern ohne die Anrainer teilhaben zu lassen, ging die Probefahrt vorüber.
Die Hirschstettner Allee präsentiert sich aufgeräumt und wird von (deutlich weniger als 300) Bäumen gesäumt. Bei den Haltestellen mitten am Feld sind die Fahrgäste (noch) Sturm und Regen ausgesetzt, denn Wartehäuschen fehlen (noch). Über die zweite (*) Mayrederbrücke mit Haltestelle und Zugang zur U2-Aspern Nord gelangt die Bim in die Seestadt zum Nelson-Mandela-Platz. Dieser Vorplatz zur U2-Station und Umsteigeknoten zu zahlreichen Buslinien gleicht allerdings noch sehr einem Bauprojekt mit unzähligen Bauzäunen, Absperrungen und Umleitungen für zu Fußgehende. Beeteinrahmungen fehlt noch die Bepflanzung und der Fußweg zu den Wohngebieten der Seestadt ist auch nur wenig einladend gestaltet.
Hoffentlich halten die Langsamfahrstellen auf der Donaufelder-/Schloßhofer Straße den dichten Zugsfolgen von drei Straßenbahnlinien stand.
(*) Zur Übersetzung der U-Bahn/Ostbahn/Stadtstraße entstehen nahe Aspern Nord fünf Brückenbauwerke: zuerst errichtet Fußgängerzugang zur U-Bahn und Ostbahn, gefolgt von einer Rad- und Fußgängerbrücke gleich neben der Station, nun ergänzt durch die Straßenbahnbrücke sowie zwei Auto-Anschlussbrücken an die S1-Stadtstraße (Seestadt Ost+West).
Medienbericht: Mein Bezirk - Bezirkszeitung vom 01.10.2025
Damit Stadtentwicklung und Stadtplanung mit Bevölkerungsentwicklung und Mobilitätsbedarf Schritt halten, ist große Anstrengung notwendig. Ein hellseherisches Vorausschauen notwendig und die Ideen von vielen Betroffenen/Gelehrten/Visionären zu sondieren zielführend. Nicht jede moderne Entwicklung erweist sich als zukunftstauglich und sollte nachgebessert werden.
Es ist schon einen Weile her, einige werden sich noch erinnern, die Bim 317 fuhr von Floridsdorf über Kagran - Hirschstetten - Aspern - Essling (Linie 217 endet hier) bis Groß Enzersdorf (war ja auch einmal Teil von Wien). Zur Betriebseinstellung informieren die Wiener Verkehrsbetriebe die Fahrgäste mit einem Flugblatt:
Es freut uns, Ihnen eine angenehme Mitteilung machen zu können: Am 31. August 1970 wird "Ihre" Straßenbahnlinie 217/317 auf Autobusbetrieb umgestellt und Sie werden dann schneller als bisher Ihr Ziel erreichen. Wesentlich schneller sogar. Dass wir dabei auch dem Individualverkehr durch Beseitigung des kreuzenden Schienenverkehrsmittels etwas Gutes tun, ist eine erfreuliche Randerscheinung.
Der Autobus bringt die Groß-Enzersdorfer nun zur Ostbahn in Stadlau, wo ein Umstieg in die Straßenbahn 16 zum Kai (Schottenring) möglich ist.
Bereits ein Jahr später wird die Bim 16 in 26 umbenannt und bis zur Zschokkegasse (SMZ-Ost - Klinik Donaustadt) verlängert. Ab Herbst 1995 wird die Strecke bis Aspern (nun Linie 25) verlängert und der weitere Ausbau bis zur Stadtgrenze (Groß-Enzersdorf) diskutiert. Also seit 30 Jahren liegt eine sinnvolle Vision auf Eis ....
Die gute, alte Straßenbahn, heute meist auf eigenem Gleiskörper unterwegs, ist nicht in Vergessenheit geraten, sondern präsentiert in Neubauprojekten ihre Stärken.
Aber die Vision eines U-Bahn-Anschlusses für ein zukünftiges Stadtentwicklungsgebiet hat die Stadtregierung realisiert bevor Baukörper notwendige Trassen verstellen. Ein hervorragender Entschluss der heute von der Stadträtin für Stadtentwicklung (!!!) durch den Ausspruch Wüste mit U-Bahn-Anschluss
abgewertet wird. Bis vor Kurzem wurden diese Flächen landwirtschaftlich genutzt, eine sinnvolle Gestaltung/Zwischennutzung liegt wohl im Aufgabenbereich des Grundstückseigentümer bzw. der zuständigen VerwaltungsAG. Die Verknüpfung von Wohnbau mit der Realisierung eines Autobahnanschlusses ist von der Stadt Wien (UVE/UVP durch MA22) in den Entwicklungsunterlagen festgesetzt worden. In weiten Bereichen Wiens ist Wohnen auch ohne Autobahnzufahrt möglich.
Die Vision der autofreien
(verkehrsreduzierten) Seestadt wird durch den U-Bahn Anschluss und zahlreiche Radverbindungen unterstützt, jedoch ist das U-Bahn-Intervall von 15 Minuten in den Tagesrandzeiten nicht für alle Verkehrsteilnehmer einladend genug. An eine Intervallverdichtung ist auch nächstes Jahr nach Inbetriebnahme der, seit vielen Jahren fertig gestellten U-Bahn-Station Lina-Loos-Platz An den alten Schanzen, nicht gedacht. Im Einzugsgebiet der U2 werden ständig neue Wohnungen (Quadenstraße 750, Ziegelhofstraße 1800, Pfalzgasse 300, Podhagskygasse 500+, Berresgasse 3000, Hausfeld 3800, Seestadt 11500+, Bahnfeld, Heidjöchl, ...) besiedelt, aber die Wiener Linien sehen keinen Bedarf die Reisezeiten ihrer Fahrgäste zu verkürzen.
Schon seit vielen Jahren könnten Anrainer und zahlreiche Arbeiter der unzähligen nahen Baustellen rascher ihren Arbeitsplatz erreichen, wäre die Geister-U-Bahn-Station in Betrieb.
Der erste Halt in dieser Station soll am 7. Jänner 2026 erfolgen, wobei trotz steigender Bewohnerzahlen an der U2 Strecke der ausgedünnte Fahrplan in die Seestadt nicht verändert werden soll.
Vorausschauend wurde vor vielen Jahren eine ÖBB-Bahn-Station als Umsteigemöglichkeit gemeinsam mit der U-Bahn in Aspern-Nord errichtet. Mit dieser Regional- bzw. S-Bahn kann der Hauptbahnhof rasch und bequem erreicht werden. Eine Verlängerung der S80 (auf vorhandenen Schienen) bis Niederösterreich mit einer Verdichtung der Zugfolgen wäre eine hochrangige Verkehrsanbindung für Pendler und Seestädter, die zur Entlastung des Wiener Staßennetzes beitragen könnte.
Info: Bim 317 (Wiki)
Info: Bim 16 (Straßenbahnjournal)
Info: Bim 25 (Straßenbahnjournal)
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 05.10.2025
Medienbericht: Der Standard vom 05.10.2025
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 26.9.2025
Seit den frühen Morgenstunden verkehrt nun die Linie 27 auf der Stammstrecke der Linie 26, zweigt bei der Zanggasse auf die neu verlegten Gleise zur Berresgasse ab und fährt übers Feld nach Aspern Nord (Seestadt).
An den Langsamfahrstellen zwischen Kagran und Floridsdorf wird weiter gearbeitet. Vermutlich finden die alten Garnituren auf den alten Schienen besser den Weg ;-)
Medienbericht: Mein Wien - Monatszeitung der Stadt Wien vom 26.10.2025
Längst ist Routine in den Fahrbetrieb der neuen Straßenbahnlinie 27 von Strebersdorf über Floridsdorf - Kagran - Hirschstetten nach Aspern Nord eingekehrt, sieht man von den zahlreichen Überraschungen und Fahrbehinderung ab, die in die Jahre gekommenen Gleise auf der Donaufelderstraße auslösen. Der Entwurf des Verkehrsknotens am Nelson-Mandela-Platz verspricht eine großartige Gestaltung, doch leider präsentiert sich der Platz noch recht kahl und unvollendet.
Medienbericht: Mein Wien - Monatszeitung der Stadt Wien vom 26.10.2025
Das Äussere Bahnfeld, nördlich der Ostbahn und links der Hausfeldstraße ist seit dem Beginn der 1980er Jahre mit der Wohnhausanlage Heidjöchl der Gemeinde Wien bebaut. Im nördlichen Anschluss In Haidjöcheln entsteht Ende der 1980er Jahre eine Gartensiedlung zwischen Quadenstraße - Portheimgasse - Hausfeldstraße. In der östlichen Portheimgasse In Haidjöcheln entsteht ab 2014 eine Wohnhausanlge mit etwa 100 geförderten Wohnungen. In Lackenjöcheln zwischen Pfalzgasse und Podhagskygasse entstehen ab 2013 mehrere Wohnprojekte.
Zwischen all diesen Wohnbauentwicklungsprojekten besteht (noch) eine Ackerfläche, die sich zusammensetzt aus
Am Heidjöchlnach Osten (derzeit nur ein Feldweg),
Info: Gemeindebau Heidjöchl
Info: Wohnhausanlage Portheimgasse
Info: WHA Pfalzgasse-Podhagskygasse
siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/am-heidjoechl
In der Kurve Pirquetgasse / Berresgasse kommen sich ein Müllsammelfahrzeug beim Ausleeren der Glascontainer und die Straßenbahngarnitur beim Abbiegen sehr nahe.
Wien ist die lebenswerteste Stadt, die Bezirksvorstehung wünscht sich, dass die Donaustadt so schön und beliebt bleibt.
Wie ist dies zu erreichen? Klar, die Politik kennt die Antwort: durch umweltbewusste und nachhaltige Planung, Entsiegelung und mehr Grün, modernen und leistbaren Wohnraum, mehr Schatten durch Baumpflanzungen, mehr Bewegungsfreiheit für die Bevölkerung durch Ausbau der Geh- und Radwege.
Doch leider musss die Stadt sparen, denn die vielen eingeholten Expertisen, Personalentscheidungen und Verwaltungsaufgaben haben das Stadtbudget sehr belastet, so dass die langjährigen Vorhaben nun nicht mehr umgesetzt werden können und es eine neuerliche Umgestaltung verlangt:
Der letzte Großenzersdorfer, also die Bim bis Niederösterreich, fuhr 1970. Die neue Straßenbahnlinie 26 (später 25) endet seit 1971 in der Zschokkegasse, doch seit damals wird überlegt diese bis ins Grenzland zu verlängern. Leider zu schwierig eine Lösung zu finden.
Die Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Seestadt erfolgt mit der U-Bahn, die Realisierung begann vor dem Errichten der Wohnhäuser!!! Leider endet der Ausbau mitten in der Seestadt und eine Verlängerung wurde nicht mitgedacht. Doch gleichzeitig, soll der einziehende Bevölkerung die Nutzung von zwei Straßenbahnlinien die Wege im Bezirk ermöglichen. Linie 27 geht im Oktober 2025 in Betrieb, die Linie 25 soll 2032 folgen also 18 Jahre nachdem die ersten Bewohner in der Seestadt ankamen. Das Service der Wiener Linien hat sich seit dem Einzug der ersten Bewohner auch nicht verbessert, denn in den Tagesrandzeiten fährt die U2 immer noch im 15 Minuten Takt, am Vormittag wartet man 10 Minuten.
Durch Planungsänderungen wären die Investitionen in Bahnsteigtüren für die neuartige U5 auf der U2 Strecke nicht notwendig gewesen, dafür wird wegen Sparmaßnahmen der Ausbau und die Inbetriebnahme der neuen U-Bahnstrecke verzögert.
Auch die Investitionen in die Radinfrastruktur muss reduziert werden und so werden billigere und vor allem weniger Radwege errichtet.
Der Bahnhof Aspern-Nord soll den Seestättern die Nutzung des Zugs und S-Bahnverkehrs ermöglichen, doch leider halten nur wenige Züge in der Station und die S-Bahn fährt nur alle 30 Minuten. In den Wohnungsangeboten wird versprochen, man erreiche in 20 Minuten das Stadtzentrum.
Die Stadtstraße wird selbstverständlich weitergebaut, denn diese soll ja die Wohngrätzel vom Verkehr entlasten. Leider werden rund um die Zufahrten z.B. Süßenbrunnerstraße (neues Wohnviertel), Quadenstraße (bestehende Wohnbauten), Oberes Hausfeld (jüngstes Wohnbauprojekt) massive Straßenerweiterungen/-verbereiterungen für weniger Verkehr errichtet. Ist das wirklich nachhaltig?
Medienbericht: Mein Bezirk - Bezirkszeitung vom 18.02.2026
Medienbericht: Mein Bezirk - Bezirkszeitung vom 05.05.2023
Vermutlich auf Grund der anhaltenden Kälte, in Verbindung mit der Länge der Schienen, die im Schotterfeld ohne Bogen frei liegen und zu wenigen Dehnungsfugen hat eine Schweißnaht dem Zusammenziehen der Schienen nicht Stand gehalten.
Bis zur Reparatur muss die Straßenbahn diese Stelle langsam passieren.
Medienbericht: Kronen Zeitung Wien vom 02.02.2026
Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze nach dem Motto Raus aus dem Asphalt
nimmt nun (?) die Stadtregierung auch diesen Platz in Angriff. Klimafit und mit viel Grün soll dieser ausgestaltet werden.
Die Station Aspern Nord liegt abseits der Seesatdt umgeben von einem Schotterfeld. Über eine schmale Busspur und einen geschotteren Fuß(Rad)weg wird der Bahnhof erschlossen. Auch an der Rückseite ermöglicht eine Umkerhrschleife für den Bus die öffentliche Anbindung des (internatioalen) Bahnhofs.
Seit dem Brückenbau für den Anschluß der Seestadt an die Stadtstraße und den Neubau der Straßenbahnbrücke für die Verlängerung der Linie 27 wird am Bahhofsvorplatz gegraben. Gleise werden verlegt, Wannen mit Stahlrand vermutlich für neue Schotterbeete betoniert, zahlreiche Busspuren asphaltiert und Stationsplattformen mit Wartehäuschen wachsen aus dem Schotterfeld.
Sieht nicht wie Raus aus dem Asphalt
aus, eher wie Versiegelung einer riesigen Fläche!
Info: Bahnhofsvorplätze - Stadtplanung (Stadt Wien) vom 03.2026
Info: Bahnhofsvorplätze werden klimafit vom 03.2026
Medienbericht: vienna.at vom 12.03.2026
Medienbericht: ORF-Wien vom 14.03.2026
Medienbericht: Donaustadtecho vom 14.3.2026
Fast täglich verkünden die Stadtverantwortlichen wie wichtig ein gesunder Lebensraum mit ausreichend Grünflächen und Bäume sind, auch der (Individual-)Verkehr soll reduziert werden und die Lärmbelastung, Abgase und Autos aus den Wohngebieten verschwinden.
Dazu werden Mini-Parks eröffnet, Schotter-Wiesen-Beete angelegt, Straßen aufgerissen, Gleise und Busspur entfernt und die gleiche Anzahl an Fahrspuren und Parkplätzen wieder errichtet.
Die Wissenschaft belegt seit Jahrzehten, dass die meisten Menschen in kürzerer Fahrzeit mit der Bahn befördert werden können. Ein Blick zurück in der Stadtentwicklungsgeschichte zeigt ganz klar, dass noch mehr Straßen nicht die Lösung der Verkehrsprobleme darstellt: Die Süd-Ost-Tangente sollte in den 1970er Jahren das Stauchaos in Wien lösen. Dies ist nicht gelungen. Der Versuch die Anschlussstellen weiter an den Stadtrand zu verlegen und die Anzahl der Fahrspuren auf der A23 stetig weiter zu erhöhen, hat das Problem auch nicht lösen können. Der Vorschlag der Bunten Vögel der ÖVP zur Gemeinderatswahl 1983 zur Erhöhung der Lebensqualität in Wien ist längst (auch von der ÖVP) vergessen.
Daher wird die Stadtstraße, eine Gemeindestraße ohne Gehsteig und Radweg, aber mit meterhohen Lärmschutzwänden, als neuer Zubringer zur überlasteten A23 errichtet. Diese Straße soll die Wohngebiete und Grätzl vom (Individual-)Verkehr entlasten. Zur Erhöhung der Lebensqualität werden bei der Zufahrt Quadenstraße zahlreiche Bäume gefällt, vorhandene Grünflächen versiegelt, die Straßenbreite von 2 Fahrspuren auf mindestens 4 erweitert und Kreuzungen mit Ampeln geregelt, obwohl im Grätzl weniger Verkehr versprochen wird.
Eine großartige Verbindung stellen die Straßenbahnlinien 26 und 27 dar, eigene Gleisbereiche und Vorrangschaltungen bei den Ampeln sorgen für zügiges Vorankommen. Wann wird das langjährige Versprechen, die Linie 25 bis über die Stadtgrenze bzw. in die Seestadt zu verlängen, eingelöst?
Die U2 ist flott unterwegs und ist sehr gut ausgelastet. Wann fährt endlich jeder Zug in die Seestadt und das Intervall, auch in den Tagesrandstunden, verdichtet?
Mit der Schnellbahnlinie S80 lässt sich der Süden bzw. Westen von Wien sehr rasch erreichen, ohne das Zentrum der Stadt queren zu müssen. Wann wird das Intervall verdichtet, in den 1980er Jahren war dies auch möglich, und die Linie über die Stadtgrenze hinaus verlängert, um Pendler aus dem Marchfeld rasch, staufrei und klimafreundlich in die Stadt zu bringen?