Die groben Arbeiten im Wiener Bereich bis Aspern-Nord sind abgeschlossen, vieles ist gut gelungen, dennoch fehlen noch zahlreiche Kleinigkeiten: Schallschutzwände, Türen zum Gleisbereich in der Lärmschutzwand, Bäume und Pflanzen, ...
Panoramafoto 1: hier
Langsam werden die letzten Lücken in der Schallschutzwand geschossen. Knallrote Türen kennzeichnen die Fluchtwege. Einen Schildbürgerstreich stellen allerdings die Verkehrszeichen am Straßenrand vor den Stiegen zu den Fluchttüren dar, denn das Fahrverbot (auf der Stiege!) gilt nicht für die ÖBB.
Auf Grund der dünnen Bebauung südlich der Bahntrasse ab der Hischstettner Straße stadtauswärts zum Zeitpunkt der Planung werden die Lärmschutzbauten nur einseitig, nördlich der Trasse ausgeführt. Dass in der Zwischenzeit eine Schule, ein Wohnkomplex und eine U-Bahntrasse errichtet wurden, die die Betriebsgeräusche der Bahn reflektieren und somit den Lärm über die Schutzwand Richtung Wohngebiet lenken, machen den Nutzen der einseitigen Wand zu Nichte.
Leider fehlt es immer noch an der Begrünung des Bahndammes, obwohl Humus aufgetragen wurde und auch ein Flaum von Wiese im Herbst erkennbar war, ist die Humusschicht durch Niederschläge vom verdichteten Bahndamm abgerutscht und die Umgebung der Bahnstrecke wenig ansehnlich. Auch die Ersatzpflanzung für die zahlreich entfernten Bäume entlang der Strecke ist noch ausständig.
Nach dem Zusammenstoß eines Dieseltriebwagens mit einem Lastkraftwagen am 4. April, müssen ca. 80 Meter Gleise neu verlegt werden. Die Strecke zwischen Aspern-Nord und Raasdorf ist unterbrochen, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.
Der planmäßige Betrieb soll am 10. April wieder aufgenommen werden.
Medienbericht: ORF-Wien vom 04.04.2019
Medienbericht: ORF-Wien vom 05.04.2019
Medienbericht: Donaustädter Bezirkszeitung vom 05.4.2019
Entlang der Bahntrasse an der Guido-Lammer-Gasse werden Sträucher gepflanzt. Hohe Bäume, wie sie vor der Erneuerung der Bahntrasse dort anzutreffen waren, sind nicht dabei.
Es ist nicht neu, dass sich Regenwasser an der tiefsten Geländesenke sammelt. Die Anwohner an der Guido-Lammer-Gasse kennen das Problem seit Jahren und versuchen vor erwarteten heftigen Regenfällen ihren Garten mit einem kleinen Erdwall vor der großen Flut zu schützen.
Vor dem Ausbau der Ostbahn sammelte sich das Wasser vorwiegend im Grünstreifen neben der Bahntrasse. Allerdings wurde dieser Bereich zur Errichtung des Ersatzgleises verdichtet, die Sammelgrube durch den neuen Bahndamm verschüttet und so kam es bereits während der Bauarbeiten an der Ostbahn zu massivem Wasserstau an der tiefsten Stelle. Die Baumaschinen waren vor Ort und so wurde kurzerhand eine Grube ausgehoben mit Drainageschotter verfüllt und die Wassermassen konnten wieder versickern.
Doch bei der Ausgestaltung und Begrünung der Böschung wurde zwar eine Rinne nahe dem Bahngleis errichtet, die zu einem großen Sickerbecken am Hausfeld führt. Eine zweite kleinere Rinne wurde neben der asphaltierten Straße ohne Abfluss angelegt, also sammelt sich nun das Wasser an der tiefsten Stelle und fließt weiter in den noch tiefer liegenden Garten.
Medienbericht: Wiener Bezirkszeitung Donaustadt vom 08.05.2019
Der vor dem zweigleisigen Ausbau, schön asphaltierte Radweg (Baustraße), zwischen Hirschstettner Straße und Auparkweg erhält nun, nach Abzug der Baumaschinen, einen groben Schotterbelag und endet abrupt beim Streckenhäuschen. Dann müssen sich die Fußgänger und Radfahrer durch die Büsche schlagen, um zum Hirschstettner Park zu gelangen.
Die Baum- und Strauchpflanzung an der Guido-Lammer-Gasse war wenig erfolgreich. Durch die feuchte Witterung im Mai stürtzen einige Pflanzen sofort um, die Hitze im Juni und Juli lässt weitere Pflanzen absterben.
Die Abgestorbenen Pflanzen werden, laut ÖBB,durch Neupflanzungen ersetzt.
Die Baum- und Strauchpflanzung an der Guido-Lammer-Gasse wird immer noch vom Gärtner vernachlässigt, in der Zwischenzeit hat der Wildwuchs so manchen Strauch bereits im Wachstum überholt.
Nur die Schräge des Bahndammes zwischen Contiweg und Hasibederstraße wird von zwei Gärtnern gemäht. Die Böschung bis zur Hausfeldstraße bleibt unbearbeitet, ebenso der Bereich zwischen Böschung und Fahrbahn.
Die Schnellbahnzüge verkehren auf der Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Meidling im verkürztem 3-5 Minuten Intervall.
Leider wird die S80 zwischen Aspern-Nord und Hütteldorf weiterhin nur alle 30 Minuten unterwegs sein.
Medienbericht: Mein Wien - Monatszeitung der Stadt Wien vom 08.10.2019
Medienbericht: Wiener Bezirkszeitung Donaustadt vom 20.11.2019
Medienbericht: Mein Wien - Monatszeitung der Stadt Wien vom 20.1.2020
Wegen Bauarbeiten ist der Verkehr am Marchegger Ast der Ostbahn zwischen Aspern Nord und Siebenbrunn-Leopoldsdorf nicht möglich.
Ein Schienenersatzverkehr ist für die Regionalzüge eingerichtet, jedoch kann sich die Fahrzeit um bis zu 45 Minuten verlägnern.
Schnellzüge werden ab Stadlau über Gänserndorf umgeleitet.
Info: Kundeninfo vom 01.2020
Wegen Verlegungsarbeiten eines zweiten Gleises ist die Eisenbahnkreuzung Telefonweg gesperrt. Eine beschilderte Umleitung ist eingerichtet, Fußgänger können die provisorische Brücke nutzen.
Änderungen im Fahrplan Aspern Nord - Marchegg sind notwendig und werden online bereitgestellt.
Info: Kundeninfo vom 06.2021
Medienbericht: Donaustädter Bezirkszeitung vom 20.06.2021
Medienbericht: Wiener Bezirkszeitung Donaustadt vom 02.06.2021
Wegen Bauarbeiten ist die Eisenbahnkreuzung Schafflerhofstraße gesperrt. Eine beschilderte Umleitung ist eingerichtet. Fußgänger müssen zur provisorischen Brücke am Telefonweg ausweichen.
Änderungen im Fahrplan Aspern Nord - Marchegg sind notwendig und werden online bereitgestellt.
Info: Kundeninfo vom 06.2021
Medienbericht: Wiener Bezirkszeitung Donaustadt vom 02.06.2021
Wegen Bauarbeiten ist die Strecke Marchegg - Aspern Nord von 10. Juli bis 2. August gesperrt.
Weiterhin verkehren keine Züge von 2. August bis 6. September auf der Strecke Marchegg - Raasdorf.
Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen ist eingerichtet.
Info: Kundeninfo vom 07.2021
Obwohl die Gleisbauaurbeiten weitgehend abgeschlossen sind bleibt die Eisenbahnkreuzung Schafflerhofstraße wegen Kanalbauarbeiten die ganzen Sommerferien über gesperrt. Eine beschilderte Umleitung ist eingerichtet.
Medienbericht: Donaustädter Bezirkszeitung vom 02.03.2021
Die Eisenbahnkreuzung Schafflerhofstraße ist nach Abschluss der Kanalbauarbeiten (im Kreuzungsbereich) wieder frei befahrbar. Der Bahnübergang ist durch Halbschranken und Lichtsignalanlage gesichert.